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KURZFILMFESTIVAL FÜR MENSCHEN AB 4 JAHREN

Großes Kino für kleine Leute und alle die Lust haben, gemeinsam ins Kino zu gehen: Zum vierten Mal bringt dotdotdot, das Filmfestival mit den drei Punkten, den verrücktesten Kinosaal der Stadt mit bunten Kurzfilmen und aufregendem Mitmachprogramm für Klein und Groß in Bewegung. Im Programm tummeln sich wieder viele lustige Tiere, die eines gemeinsam haben: Mit Mut, Grips, Witz und Kreativität bestehen sie verrückte Abenteuer und sorgen für ein fröhliches Miteinander, in dem es vor allem auf Teamgeist, Toleranz und Mut zum Anderssein ankommt.


PROGRAMMSCHWERPUNKT: MÄRCHEN & FABELN AUS ALLER WELT

Diesen Sommer sausen wir in 80 Märchen um die Welt, hören Fabeln und Geschichten aus fernen Erdteilen. Lasst uns gemeinsam unsere Welt mit ein bisschen Zauberei bunter und fröhlicher machen! Komm mit deinen jüngeren und älteren Geschwistern, deinen Eltern und Großeltern, deinen Freundinnen und Freunden und stürz dich mit uns in märchenhafte Festivalwochen!

Damit auch alle alles verstehen, werden fremdsprachige Filme Deutsch eingesprochen. Gemeinsam mit dem Verein kinderhände laden wir bei der Festivaleröffnung gehörlose, schwerhörige und hörende Menschen ein, gemeinsam in die stille und expressive Welt der Gebärdensprache einzutauchen und mit den Händen sprechen zu lernen.

Am Ende des Festivals wird auch heuer wieder der Publikumspreis an einen Film verliehen, der besonders begeistert hat. Nach den Filmscreenings verwandelt sich der Kinosaal in ein kunterbuntes Zeichenstudio, wo ihr die HeldInnen eurer persönlichen Lieblingsfilme aus dem Programm auf der Rückseite des Pocket Guides in gezeichneten Porträts und Filmszenen festgehalten könnt. Aus allen eingesendeten Zeichnungen wird der Publikumspreis ermittlelt. Und nicht nur das: Unter allen Einsenderinnen und Einsendern verlosen wir tolle Buchpreise von der Lesewelt.

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PROGRAMMSCHWERPUNKT: WE'RE IN THIS TOGETHER NOW

Hass im Netz, Shitstorms, Cybermobbing, Body Shaming, Rachepornos usw. sind heute Massenphänomene des Internets und richten sich dort insbesondere gegen Frauen*. Gesellschaftspolitische Debatten werden über die Köpfe der Menschen hinweg geführt, die sie betreffen, werden ausgrenzend, bagatellisierend, skandalisierend geführt, wie die Debatte, die im Herbst 2017 um die #MeToo-Bewegung entbrannt ist. Das Gesprächsklima ist von extremen Positionen geprägt.

Befinden wir uns längst im kommunikativen Ausnahmezustand? Wie wäre es, wenn wir diesen einen Sommer lang außer Kraft setzen und stattdessen einen Ausnahmezustand ausrufen, der von einer Kultur des Zuhörens, der Achtsamkeit und des (Selbst-)Verständnis geprägt ist, der eine glühende Einladung ist, aufeinander zuzugehen und mehr zu lieben, großzügiger und leidenschaftlicher? Lasst uns die Utopie leben! We’re in this together now!

Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen und aufs gemeinsame Brainstormen von Strategien für gegenseitiges Empowerment. Weil es uns besonders unter den Nägeln brennt, darauf hinzuweisen, wie notwendig es ist, in frauen*politische Debatten Menschen aller Geschlechter und Gender einzubeziehen, laden wir ein, mit uns auch in diesem Sinne zu schauen, zu workshoppen, zu diskutieren, zu lieben, zu streiten, zu intervenieren, zu tanzen, zu feiern. Haltet in unserem Programm Ausschau nach dem Hashtag #ITSYOUTOO.

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FOKUS: #ITSYOUTOO

Als die Medienwelt im Herbst 2017 durch die von der US-amerikanischen Schauspielerin Alyssa Milano initiierte Hashtag-Bewegung #MeToo aufgerüttelt wurde, tat sich die historische Chance auf, das Ausmaß sexueller Belästigung und Gewalt gegenüber Frauen* öffentlichkeitswirksam aufzuzeigen und im Mainstream diskutieren zu können. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – von Hollywood bis zur Musikindustrie – stärken seither der Bewegung den Rücken.

Die öffentliche Debatte, die um die Bewegung entbrannte, entgleiste schon in ihrem Entstehen. Quer durch alle Medien und sozialen Netzwerke wurde undifferenziert, bagatellisierend und skandalsierend Stimmung gemacht, extreme Positionen wurden bezogen, Irritation geheuchelt, Verständnis verweigert, dass es hier um Fragen von Zustimmung, Macht und Machtmissbrauch geht. Wir dürfen in Österreich 100 Jahre Frauen*wahlrecht, 20 Jahre Frauen*volksbegehren und das Frauen*volksbegehren 2.0 feiern. Zugleich drängt sich angesichts der Diskussionen um #MeToo, eine der wichtigsten emanzipatorischen Bewegungen der jüngeren Geschichte, die Frage auf, ob wir gerade einen antifeministischen Backlash erleben.

Gemeinsam mit den an.schlägen und weiteren ProgrammpartnerInnen laden wir ein hier genauer hinzuschauen und hinzuhören. Unter dem Hashtag #ITSYOUTOO heben wir noch einmal sieben Filmprogramme sowie Workshops und Interventionen aus dem heurigen Programmschwerpunkt WE’RE IN THIS TOGETHER NOW hervor. Wir laden ausdrücklich Menschen aller Geschlechter und Gender ein, sich in die Diskussion einzubringen und mit uns kreative Strategien gegen Gewalt an Frauen* und für Empowerment zu brainstormen.

Wir alle sind betroffen. Wir alle sind Teil der Lösung.

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PERSONALE: CHRISTOPH SCHWARZ

»Ich kann meinen Namen hundertmal hintereinander sagen – und fühle mich jedesmal aufs Neue ertappt. Bin das wirklich ich?«

Die unauflösliche Verwobenheit von Kunst und wahrem Leben ist das wiederkehrende Prinzip in den 11 Kurzfilmen von Christoph Schwarz, die seit 2010 realisiert wurden und in denen der 1981 in Wien geborene Medienkünstler und Filmemacher jeweils als er selbst bzw. eines seiner Alter Egos in Erscheinung tritt. Das Spiel mit Identitätskonstruktion und -dekonstruktion sowie eine hintersinnige Reflexion des Kunstbetriebs ist nicht nur integraler Bestandteil des Œuvres von Christoph Schwarz, sondern bereitet ihm – und dem Publikum – vor allem diebische Freude.

Im Oktober 2017 kündigte Christoph Schwarz anlässlich der Erstaufführung seines neuesten Films CSL an, dass dieser den Abschluss seiner selbstreferenziellen Serie markieren sollte. Nie wieder Filme von und mit Christoph Schwarz? Ist auch diese Ansage »Fake News« und Spiel mit der Wirklichkeit? Höchste Zeit den Medienkünstler und Filmemacher zu einem ausführlichen Talk zu bitten und an zwei Abenden filmisch Revue passieren zu lassen. Furioses Finale der Personale, wie könnte es anders sein, ist die Multiplikation des Künstlers vor den Augen der Anwesenden: 3 knaben schwarz geigen zum Konzert auf.

Christoph Schwarz‘ Film SUPERCARGO wurde 2011 mit dem Vienna Shorts Audience Award, sponsored by ray Filmmagazin, ausgezeichnet, BEINGWHALE mit dem Vienna Shorts Audience Award 2014. Wir freuen uns, die Personale in Kooperation mit ray zu präsentieren.

christophschwarz.net

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TRIBUTES

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ÖSTERREICHISCHER FILM

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PUBLIKUMSPREIS

Anlässlich des dreifachen Jubiläumsjahres – 10 Jahre Kurzfilmsommer in Wien, 8 Jahre Open Air Kurzfilmfestival im 8., 3 Jahre Filmfestival mit den drei Punkten – wurde 2017 ein Publikumspreis aus der Taufe gehoben – die höchste Auszeichnung, die ein Filmfestival zu vergeben hat. Auch heuer zählt jede Stimme für eure Herzensfilme. Zur Wahl stehen alle Filme aus den folgenden Kurzfilmprogrammen des Programmschwerpunkts WE’RE IN THIS TOGETHER NOW. Gevotet werden kann jeweils nach dem Screening. Die Preisträgerin/der Preisträger – und der Preis! – werden beim Festivalfinale am 24.8.2018 bekanntgegeben.

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GEBÄRDENSPRACHE & UNTERTITEL: FREITAG IST barriereFREItag!

Am Eröffnungsabend und an allen gekennzeichneten Spieltagen von dotdotdot und dotdotdot 4plus ist das Programm barrierefrei für gehörlose Menschen: Filme mit deutschen Untertiteln (HoH), Filmgespräche mit Übersetzung in Gebärdensprache (ÖGS). Für die Teilnahme an Workshops stellen wir gerne Kommunikationsassistenz (ÖGS) zur Verfügung, ersuchen jedoch darum, dies bei der Anmeldung bekanntzugeben.

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