FILMARCHIV

25 Resultate

BLUSH

Wim Vandekeybus • Belgien 2005 • 53 min • OmeU (HoH)

Getragen von der Musik David Eugene Edwards und den Texten des flämischen Autors Peter Verhelst, schickt Wim Vandekeybus für die Filmadaption seines gleichnamigen Tanzstücks die Tänzer*innen seines Ensembles Ultima Vez auf eine Reise von den üppigen Landschaften Korsikas in die verwahrlosten Viertel von Brüssel.

Zehn Leute, Männer und Frauen, schnattern und kreischen. Eine Gesellschaft, die einem nur mühsam zivilisierten Bestiarium gleicht. Szenen, die manche Zuschauer*innen erröten lassen könnten, wirre Träume, heiße Fantasien. Theater, Tanz und Film vereinigen sich in BLUSH (..). Hitzige Gespräche über die Liebe. »L’amour ou la mort!« schreit ein Mann. Im Wasser wäre alles leichter, meint ein anderer. Die Tänzer*innen, darunter auch Vandekeybus selbst, bewegen sich kraftvoll, wild und mit chaotischer Ausgelassenheit (…). Gemeinsame Einsamkeit liegt in der Luft, Nervosität schlägt in Brutalität um, der Wille, die Isolation zu überwinden, verleitet wieder zur Zärtlichkeit. Die Spannung steigt: Der instinktive, verletzliche und ruhelose Körper bricht sich in BLUSH seine Bahn und handelt über das unberechenbare und gefährliche Leben ab … (ImPulsTanz)

www.ultimavez.com

Mitwirkende Laura Arís Alvarez, Elena Fokina, Jozef Frucek, Ina Geerts, Robert Hayden, Germán Jauregui Allue, Linda Kapetanea, Thi-Mai Nguyen, Thomas Steyaert & Wim Vandekeybus Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Peter Verhelst Kamera Lieven Van Baelen Schnitt Dieter Diependaele Sound Design Charo Calvo Musik David Eugene Edwards Produktion Bart Van Langendonck, Emilie Blézat, Ellen De Waele, Ultima Vez, Sciapode & CCCP
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BOLES

Špela Čadež • Slowenien/Deutschland 2013 • 12 min • OmdU (HoH)

Filip und Tereza sind Nachbar*innen in einem trostlosen Mietshaus. Ihre Einsamkeit findet ein Ende, als Tereza den erfolglosen Schriftsteller Filip mit dem Wunsch aufsucht, Liebesbriefe an ihren Verlobten Boles zu schreiben. Für ihre liebevolle Puppentrick-Adaption der Kurzgeschichte »Ihr Liebhaber« von Maxim Gorki wurde die slowenische Animationsfilmkünstlerin Špela Čadež vielfach ausgezeichnet.

www.finta.si

Sprecher*innen Katja Levstik & Gregor Zorc Drehbuch Gregor Zorc & Špela Čadež Literaturvorlage Maxim Gorki Animation Oliver Throm & Leon Vidmar Kamera Michael Jörg Schnitt Thomas Schmidl Ton Johanna Herr Musik Tomaž Grom Produktionsleitung Špela Čadež Produktion No History – Contemporary Arts Institute & HUPE Film
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BOND

Judit Wunder • Ungarn 2016 • 10 min • kein Dialog

Eine einsame Frau sehnt sich nach Liebe und begegnet einem Schattenwesen, das aussieht wie eine Katze.

Originaltitel KÖTELEK Animation Attila Bertóti Schnitt Judit Czakó Sound Design Tamás Beke Musik Gergely Buttinger & Gergely Balázs Produktion József Fülöp
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BUT MILK IS IMPORTANT

Anna Mantzaris & Eirik Grønmo Bjørnsen • Norwegen 2012 • 11 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Ein Mann, der aufgrund von komplexen Angstzuständen sein Haus nicht verlassen kann, wird von einer treuherzigen und tollpatschigen Kreatur verfolgt. Anfangs fürchtet er sich vor ihr, nicht ahnend, dass sie ihm einfach nur helfen will – auf ihre ganz eigene Art. Schwarzhumorige norwegische Stop-Motion-Animation.

butmilkisimportant.blogspot.co.at

Sprecher*innen Britt Myer, John Lapiana & Adam Diggle Drehbuch Anna Mantzaris & Eirik Grønmo Bjørnsen Character Design Anna Mantzaris & Eirik Grønmo Bjørnsen Animation Anna Mantzaris & Eirik Grønmo Bjørnsen Ton André Parklind Musik Phil Brookes Hochschule Volda University College
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DOBRO

Marta Hernaiz Pidal • Bosnien-Herzegowina/Mexiko 2016 • 15 min • OmdU (HoH)

Mira lässt sich im Eingang eines Mietshauses häuslich nieder. Selma stört sich daran. Zwischen den beiden Frauen entbrennt ein Nachbarschaftskrieg, der ein kurioses Ende nimmt. Pointierte Studie der mexikanischen Filmemacherin Marta Hernaiz Pidal.

Schauspiel Mira Besic, Julija Pavlovic & Bojan Mijatovic Drehbuch Marta Hernaiz Pidal Kamera Sergio Flores Thorija Schnitt Marta Hernaiz Pidal Sound Design Jorge Bolado Musik Guillermo Gaitán & Jorge Bolado Produktion Jorge Bolado, Emina Ganic & Marta Hernaiz Pidal
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EDMOND

Nina Gantz • Großbritannien 2015 • 9 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Edmonds Verlangen nach Liebe und Nähe ist groß – vielleicht zu groß. Alleine, am Ufer eines Sees, denkt er über seine Möglichkeiten nach und geht auf der Suche nach dem Ursprung seiner Sehnsucht in Gedanken zurück zu den prägenden Momenten seines Lebens. Die niederländische Animationsfilmregisseurin Nina Gantz wurde für ihr Puppentrickdebüt 2016 unter anderem mit dem britischen Filmpreis BAFTA für den besten kurzen Animationsfilm ausgezeichnet.

www.ninagantz.com

Drehbuch Nina Gantz Animation Nina Gantz, Adam Watts & Terri Matthews Kamera Ian Forbes Schnitt Nina Rac Ton Rob Turner Musik Terence Dunn Produktion Emilie Jouffroy Hochschule National Film and Television School
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EDMOND WAS A DONKEY

Franck Dion • Frankreich/Kanada 2012 • 15:20 min
Screening: OmdU • Streaming: eOF

Als seine Arbeitskollegen dem schikanierten Edmond eine Mütze mit Eselsohren verpassen, geht ihm ein Licht auf: Dies ist seine wahre Natur. Die neugefundene Identität treibt jedoch den Keil des Unverständnisses noch tiefer zwischen ihn und seine Kollegen. Franck Dion erzählt in seinem vielfach preisgekrönten Animationsfilm die Geschichte eines liebenswerten Außenseiters und seiner Schwierigkeiten, sich im Rahmen eines sozialen Konformismus selbst treu zu bleiben.

www.edmondwasadonkey.com

Originaltitel EDMOND ÉTAIT UN ÂNE Sprecher*innen Kathleen Fee, Richard Dumont, Kent McQuaid & Daniel Brochu Drehbuch Franck Dion Character Design Franck Dion Kamera Franck Dion Schnitt Franck Dion Ton Pierre-Yves Drapeau Sound Design Pierre-Yves Drapeau Musik Pierre Caillet Produktion National Film Board of Canada, Franck Dion, Julie Roy, Richard Van Den Boom & Papy3D Productions
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FLUGVERSUCH

Thomas Hajnik • Österreich 2015 • 37 min
Screening: dOF • Streaming: OmeU

„Wir sind beide aus Sternenstaub gemacht, darum strahlen wir so bei Tag und Nacht.“

Suzanna ist Mitte 50 und Single. Ihre Mutter ist im Altersheim, die Tochter studiert im Ausland. Es geschieht nicht viel in ihrer Welt, ihre täglichen Routinen gleichen einer Instandhaltung. Um dem Alltagstrott zu entfliehen, sucht sie Halt in der virtuellen Realität des Internets. In ihrem Wohnzimmer nimmt Suzanna Amateurschlagerlieder auf und teilt ihre Sehnsüchte auf YouTube. Mit eingängigen Refrains singt sie von der Liebe und sucht so die Erfüllung, die ihr im „richtigen“ Leben fehlt. Stets ganz nahe an der Protagonistin dran, inszeniert Thomas Hajnik seinen Film, der in ruhigen Bildern von Einsamkeit und dem Wunsch nach zwischenmenschlicher Interaktion erzählt. (Diagonale)

Schauspiel Claudia Martini, Rosa Schmidl & Theresa Martini Drehbuch Thomas Hajnik Kamera Lukas Wesely Schnitt Lukas Wesely & Thomas Hajnik Ton Tjandra Warsosumarto Sound Design Lucas Ehold Musik Claudia Martini & Klaus Kobald Produktionsleitung Lukas Wesely & Thomas Hajnik Produktion Lukas Wesely Filmproduktion
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FOUL

Rune Denstad Langlo • Norwegen/Mexiko 2014 • 6 min • kein Dialog

Ein ganz normaler Wintertag in Norwegen. Der Weg zur Schule führt durch Eis und Schnee. Als wäre das nicht schon hart genug, kämpft ein zehnjähriges Mädchen auch noch damit, kein Teil der Gang zu sein.

Schauspiel Eiril Osen Wærdahl Drehbuch Rune Denstad Langlo Kamera Emil Andreas Bremnes Tanem & Oystein Mamen Schnitt Karen Gravås Ton Fredric Vogel & Kjell Thomas Mathisen Sound Design Audun Røstad & Jørgen Meyer Produktionsleitung Håvard Gossé Bergseth Produktion Håvard Gossé Bergseth
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GHOST TRAIN

James Fleming & Kelly Hucker • Australien 2013 • 14 min • OmdU (HoH)

Ärzte geben dem 84-jährigen Geoffrey nur noch wenige Monate zu leben. Seine Frau Caroline leidet an Demenz und lebt in einem Heim. Geoffrey macht sich große Sorgen, wer sich nach seinem Tod um sie kümmern wird. Auf der Flucht vor der Einsamkeit lernt er die junge und attraktive Gillian kennen, die in einem Kabarett auftritt. GHOST TRAIN ist ein Dokument über die Vielfältigkeit der Liebe und eine unverhoffte Freund*innenschaft an einem außergewöhnlichen Ort.

ghosttraindocumentary.wordpress.com

Konzept James Fleming & Kelly Hucker Kamera James Fleming Schnitt James Fleming & Kelly Hucker Sound Design Juliet Hill Musik Forbes Hawkins Produktion James Fleming & Kelly Hucker
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HOLE

Martin Edralin • Kanada 2014 • 15 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Billy, in mittlerem Alter, schwul und körperlich behindert, lebt alleine – aber fühlt sich nicht minder isoliert, wenn er unter Leuten ist. Der ihm nächste Mensch ist sein Assistent Craig, der ihn täglich besucht, ihm bei den Arbeiten im Haus und beim Baden hilft. Billy wünscht sich nichts sehnlicher als eine Beziehung, und so streift er durch die Stadt, auf der Suche nach Intimität …

Schauspiel Sebastian Deery, Ken Harrower & April Lee Drehbuch Martin Edralin Kamera Daniel Grant Schnitt Bryan Atkinson Sound Design Peter Lopata & Kevin F. Brown Produktionsleitung Chris Baker Produktion Martin Edralin, Andrew Nicholas McCann Smith & Laura Perlmutter
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IGNORANZ

Denis Kurtanovic • Österreich 2018 • 12:30 min • dOF

Eine Tour de Force durch die Gedankenwelt eines jungen Mannes. In nüchternen Räumen und konzentriertem Schwarz-Weiß entfaltet sich ein existentieller »In your face«-Monolog über Nähe, Distanz, Entfremdung und Zugehörigkeit.

andrew-with-an-a.tumblr.com

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OUTSIDE THE ORANGES ARE BLOOMING

Nevena Desivojević • Portugal/Serbien 2019 • 21 min • OmeU

Hoch oben in den portugiesischen Bergen hält ein Mann als Letzter die Stellung in einem aussterbenden Dorf. Er geht nicht mehr in die Kirche und wandert stattdessen allein durch die nebligen Wälder und zwischen den Mauern seines dunklen Hauses umher, unzufrieden mit seiner Existenz als Mensch und Außenseiter. OUTSIDE THE ORANGES ARE BLOOMING unterstreicht die Einsamkeit eines verschwindenden Dorfes und den (innerlichen) Rückzug seines letzten Bewohners sowohl durch den kargen Dialog zwischen Protagonist und Filmemacherin als auch durch die karge Atmosphäre der Bilder.

Nominiert für den International Shorts Award (ISA) der ethnocineca 2020.

Originaltitel NAPOLJU CVETAJU NARANDŽE Kamera Cristina Hanes, Nevena Desivojević, Venice Atienza & Cristiana Forte Cruz Schnitt Francisco Matos Morreira, Nevena Desivojević & Pedro Peralta Produktion Ivan Milosavljević & Nevena Desivojević
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RHAPSODY

Constance Meyer • Frankreich 2015 • 15 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: fOF

Ein 60-jähriger Mann lebt allein in einem kleinen Apartment auf der obersten Etage eines anonymen Pariser Hochhauses. Jeden Tag vertraut ihm eine junge Frau ihr Baby an. Der eine massiv und robust, der andere fragil und klein, verbindet beide Wesen etwas Natürliches und zugleich Fremdartiges. Liebevoll lakonische Alltagsballade mit Gérard Depardieu in einer überraschenden Rolle.

»Gérard ist in dem Film viel verletzlicher als das Kind. Als kümmere sich das Kind um ihn. Ich mag es, diese sinnlichen Körper zu filmen in dieser sehr kalten Umgebung, hoch oben und schwindelerregend.« (Constance Meyer)

Schauspiel Gérard Depardieu, Guillaume Nicloux, Arsène Roméo & Marie Bourjala Drehbuch Constance Meyer Kamera Christophe Offenstein Schnitt Anita Roth Ton Ivan Dumas, Nicolas Fioraso & Fanny Weinzaepflen Sound Design Antoine Baudouin & Julien Perez Produktionsleitung Anna Ciennik Produktion Priscilla Bertin, Elisa Larrière, Constance Meyer & Judith Nora
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RHODOPIA

Christoph Schwarz • Österreich 2012 • 11 min
Screening: OmdU • Streaming: OmeU

RHODOPIA beginnt mit einer existentiellen Lebenskrise: Anlässlich seines 30. Geburtstages muss sich der Medienkünstler Christoph Schwarz eingestehen, dass in seinem Schaffen, ja, in seinem Leben, nie etwas »authentisch ehrlich« gemeint war. Die Einladung, ein Kunststipendium in Bulgarien anzutreten, verspricht den Neubeginn.

www.christophschwarz.net

Sprecherin Mariya Gencheva Drehbuch Christoph Schwarz Kamera Christoph Schwarz Schnitt Christoph Schwarz Produktion Christoph Schwarz
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