FILMARCHIV

15 Resultate

AUTONAOMI

Boaz Olander • Israel 2013 • 16 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: OmeU

Die 80-jährige Naomi liegt im Clinch mit ihrer Familie. Eigentlich soll sie mit dem Rauchen aufhören, weil sie an der Sauerstoffflasche hängt. Lieber stürzt sich die ehemalige Athletin ins Abenteuer und meldet sich für das erste Elektroscooter-Rennen in Israel an und zwar in beiden Kategorien: Schnelligkeit und Hindernis. Enkel Boaz Olander heuert als Trainer an und dokumentiert die Fortschritte. Es gibt nur ein Ziel: Gold.

Konzept Boaz Olander Kamera Shai Nir Schnitt Eitan Dorfman Produktion Boaz Olander
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CERULIA

Sofía Carrillo • Mexiko 2017 • 13 min • OmeU

Cerulia kehrt in das Haus ihrer Kindheit zurück um Abschied zu nehmen, aber ihre Erinnerungen und die Präsenz ihrer Großeltern lassen sie nicht los.

Sprecherin Diana Bracho Drehbuch Sofía Carrillo Animation Sofía Carrillo & Carmen Paulina Gallardo Cárdenas Kamera Paola Chaurand Schnitt Uri Espinoza de los Monteros Sound Design Odín Acosta Musik Fesway, Sofía Orozco, Yolihuani Curiel & Fernando Arias Produktion IMCINE Mexican Film Institute
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DIE RIESENKAROTTE

Pascale Hecquet • Belgien 2013 • 6 min • kein Dialog

Eine Maus wird von einer Katze gejagt, die von einem Hund gejagt wird, der von einem kleinen Mädchen gejagt wird, die von ihrer Oma ausgeschimpft wird, die vom Opa gerügt wird, der einfach nur eine Karotte für seine Suppe braucht.

Originaltitel LA CAROTTE GÉANTE Sprecher*innen Benoît Pauwels & Floriane Jamar Drehbuch Arnaud Demuynck Animation Pascale Hecquet Schnitt Pascale Hecquet Ton Alexandre Brouillard & Roxane Brunet Sound Design Philippe Fontaine & Nils Fauth Musik Alexandre Brouillard Produktion Les Films du Nord
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EIGENTLICH VERGANGEN

Nicole Foelsterl • Schweiz/Österreich 2018 • 14:30 min • OmeU

»Ich bin nicht drauf!« Die Großmutter ist sich sicher, dass die Filmemacherin die Kamera falsch positioniert hat. Resolut verteidigt die Frau ihr eigenes Bild gegenüber der Enkelin, die mehr über ihre vergangene Flucht von Ungarn nach Österreich in Erfahrung bringen möchte. Im reibungsvollen und dennoch vertrauten Dialog der beiden offenbart sich wie Familien ihre Geschichte über Generationen hinweg weitergeben und wie diese sich ins Innerste von Beziehungen einnisten.

www.nicolefoelsterl.com

Mitwirkende Marianne Schneider & Nicole Foelsterl Drehbuch Nicole Foelsterl Kamera Nicole Foelsterl & Astrid Heubrandtner Schnitt Nicole Foelsterl Ton Stefan Rosensprung Sound Design Gregg Skerman Produktion Nicole Foelsterl
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FOR NONNA ANNA

Luis De Filippis • Kanada 2018 • 13:30 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Christina soll sich in der Abwesenheit ihrer berufstätigen Mutter um ihre italienische Großmutter kümmern. Sie vermutet, dass ihre Nonna sie missbilligt – stattdessen entdeckt sie eine zarte Bindung in ihrer gemeinsamen Verwundbarkeit. Die stille Momentaufnahme ist vom Leben der* Filmschaffenden Luis De Filippis inspiriert, die* in ihren* Arbeiten die verbreiteten Narrative um Transidentitäten umschreibt: »My grandmother was illiterate, spoke almost no English and was a devout Catholic, yet, her house was my safe space.« Ausgezeichnet mit dem Special Jury Prize beim Sundance Film Festival 2018.

Schauspiel Maya Henry, Jacqueline Tarne, Anna Pecchia & Remy Barone Drehbuch Luis De Filippis Kamera Kelly Jeffrey Schnitt Kristy Neville Sound Design Graham Rogers Produktion Luis De Filippis, Nava Rastegar & Lucah Rosenberg-Lee
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HOME SWEET HOME

Chaïtane Conversat • Frankreich/Schweiz 2019 • 13 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: OmeU

Eine alte Dame, die unter dem Eichhörnchensyndrom leidet, sammelt in ihrem Haus Kisten voller Erinnerungen. Ihre Enkelin, die ihr sehr verbunden ist, besucht sie jeden Mittwoch. Aus den angehäuften Schätzen werden wundervolle Geschichten gestrickt. Doch die Kisten nehmen Überhand – und das Mädchen wird erwachsen.

Originaltitel LE REFUGE DE L'ÉCUREUIL Drehbuch Chaïtane Conversat & Pierre-Luc Granjon Animation Pierre-Luc Granjon, Chaïtane Conversat, Antoine Lanciaux & Marjolaine Parot Kamera Nadine Buss Schnitt Hervé Guichard Ton Samuel Billot Sound Design Loïc Burkhardt Musik Patricia Dallio Produktion JMH & FILO Films, Folimage, RTS Radio Télévision Suisse, Reginald de Guillebon & Florence Adam
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IT CAN PASS THROUGH THE WALL

Radu Jude • Rumänien 2014 • 17 min • OmeU

Die kleine Sofia bleibt über Nacht bei ihrem Großvater. Der sitzt mit seinen Freunden beisammen und spielt Backgammon, das Mädchen wird ins Bett geschickt. Doch die Ruhe dauert nicht lange, denn als sich die Männer über einen Selbstmord im Haus unterhalten, kann das Kind erst recht nicht schlafen. Frei nach einer Erzählung von Anton Tschechow inszeniert Radu Jude die unaufdringlich-spannende Geschichte als One-Shot-Drama und mit Fokus auf einem jungen Mädchen, das zwischen Angst und Neugier schwankt und sich dennoch durchzusetzen weiß. (VIS Vienna Independent Shorts) Auf der Quinzaine des réalisateurs 2014 wurde Radu Judes jüngster Kurzfilmarbeit IT CAN PASS THROUGH THE WALL eine lobende Erwähnung im Rennen um den Prix illy du court métrage ausgesprochen.

Originaltitel TRECE ȘI PRIN PERETE Schauspiel Alecu Jude, Gabriel Spahiu, Ion Arcudeanu, Marcel Horobet & Sofia Nicolaescu Drehbuch Radu Jude Literaturvorlage Anton Tschechow Kamera Marius Constantin Schnitt Catalin Cristutiu Ton Dana Bunescu, Florian Stoica & Mirel Cristea Sound Design Dana Bunescu Produktion Ada Solomon & Radu Jude
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MUTTER VON MUTTER

Amina Handke • Österreich 2015 • 20 min • OmeU

»Familiäre Wärme, wie sehnte ich mich eigentlich danach.« Großmutter, Mutter, Tochter – verkörpert von einer Person, der Mutter der Filmemacherin, die in einem beschwerlichen und schmerzlichen Prozess Familienarchäologie betreibt. Lückenhafte Erinnerungen und selbstreflexive Gedanken, ein Brief der verstorbenen Großmutter, vorgelesen aus dem Off: All dies ergibt ein schemenhaftes Bild dreier Generationen von Frauen, die sich nicht wirklich kennen, deren Verhältnis von Berührungsängsten, Trennung und Abwesenheit bestimmt ist. Ein Gefühl, dem auch bildlich Ausdruck verliehen wird: Sachlich und doch intim kadrierte Rückenfiguren, gegenständliche Details, Hände und Gewebe, die metaphorisch zerschnitten und zusammengenäht werden, wie es die Filmemacherin mit den Fäden ihrer Vergangenheit unternimmt. (Diagonale)

www.amina.at

Mitwirkende Libgart Schwarz Konzept Amina Handke & Libgart Schwarz Kamera Amina Handke Schnitt Amina Handke Sound Design Nik Hummer Produktion Amina Handke
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MY STUFFED GRANNY

Effie Pappa • Großbritannien 2014 • 10 min • eOF

Sofía liebt ihre mürrische Oma. Auch wenn diese immer hungrig ist und das wenige Essen aufisst, dass sich die Familie leisten kann. Ihre Pension ist in Zeiten der Wirtschaftskrise das einzige Einkommen der Familie. Doch was passiert, wenn Oma einmal nicht mehr da ist? Geld wächst schließlich nicht auf Bäumen.

www.effiepappa.com

Sprecherin Effie Pappa Drehbuch Effie Pappa, Miranda Ballesteros & Melissa Iqbal Literaturvorlage Nina Kouletakis Kamera Tristan Chenais Schnitt Sibila Estruch Musik David Pearce Hochschule National Film and Television School
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OBA FUNK OSAKA

Obachaan • Japan 2019 • 3 min • OmeU

»Here is Osaka wonderful city!« Die älteste Girlgroup der Welt meldet sich zurück: Um den G20-Gipfel willkommen zu heißen, wird erstmals auf Englisch gerappt. Unterstützung erhalten die durchgeknallten Omas aus Osaka diesmal vom Tanzteam der Tomioka High School, das die High School Dance Championship in Japan gewann.

www.obachaaan.com

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OBACHAAN: THEME

Obachaan • Japan 2012 • 2:30 min
Screening: OmeU • Streaming: OF

Omas machen die Straßen von Osaka unsicher, jagen im Supermarkt Rabatten hinterher und genießen das Pensionistinnenleben. Ihr Markenzeichen: Dauerwelle und Raubtierprint. Seit 2012 rockt die wohl älteste Girlgroup – Obachaan – Japan und das Internet. Mit diesem Musikvideo stellte man sich der Welt vor.

www.obachaaan.com

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OPTIC NERVE

Barbara Hammer • USA 1985 • 17 min • OmdU (HoH)

Die US-amerikanische Filmemacherin, Performance- und Medienkünstlerin Barbara Hammer (1939-2019) zählt zu den wichtigsten Vertreter*innen des unabhängigen amerikanischen Films. OPTIC NERVE ist ein eindrückliches filmisches Manifest der sensorischen Erfahrung des Anderen im Selbst. Die 8-mm-Aufnahmen der 97-jährigen Großmutter der Filmemacherin zeugen nicht nur von Vergänglichkeit und Abhängigkeit von medizinischen Geräten, thematisiert wird genauso die einseitige Erblindung der alten Frau. Im Verlust der Dreidimensionalität des projizierten Films verdichtet sich OPTIC NERVE zu einer vielfach manipulierten, diffus-flackernden Studie über die Grenzen des Sehens.

barbarahammer.com

Konzept Barbara Hammer Kamera Barbara Hammer Schnitt Barbara Hammer Ton Helen Thorington Produktion Barbara Hammer
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PONY PLACE

Joost Reijmers • Niederlande 2013 • 10 min • OmdU

Weil Emma ihr iPad nicht mit in den Urlaub nehmen darf, muss sich Oma Koba um ihre digitale Pferdefarm kümmern. Das stellt sich jedoch als schwieriger mit dem wirklichen Leben zu vereinbaren heraus als gedacht – weil auch die virtuelle Ponypflege viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.

www.joostreijmers.nl

Schauspiel Yenthe Bos, Leny Breederveld & Joop Wittermans Drehbuch Thomas van der Ree Kamera Tim Kerbosch Schnitt Wietse de Zwart Ton Oliver Pattinama Sound Design Dennis Kersten Musik Robin Assen Produktionsleitung Saskia van der Tas Produktion Arnold Heslenfeld, Frans van Gestel & Laurette Schillings
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THE JARARIJU SISTERS

Jorge Cadena • Schweiz 2018 • 21 min • OmeU

Inmitten einer kargen Landschaft am Rand einer Kohlemine im Norden Kolumbiens leben die Jarariju-Schwestern, die der Wayuu Ethnie angehören. Gelbe und rote Fäden verweben Viviana und Yandris zu Taschen. In der Ferne hämmern Maschinen, kreischen Sirenen, dröhnen Sprengungen. Metallisch silbern glänzt die ausgelaugte, tote Erde. Die Großmutter bereitet die beiden Mädchen mit einem alten Ritus auf die traditionelle Rolle als Ehefrau vor. Der Vater wünscht, dass die Mädchen ihre zerstörte Heimat verlassen.

Originaltitel SŒURS JARARIJU Schauspiel Viviana Uriana Jarariyu, Yandris Uriana Jarariyu, Rosa Jarariyu & Wilson Sapuana Drehbuch Jorge Cadena Kamera Juan Camilo Olmos Schnitt Yaël Bitton Ton Carlos Ibañez-Diaz Sound Design Philippe Ciompi Produktion GoldenEggProduction & Gabriela Bussmann Hochschule ECAL École cantonale d'art de Lausanne
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ZUHAUSE IST KEIN ORT

Clara Trischler • Deutschland 2015 • 14:30 min • OmeU

ZUHAUSE IST KEIN ORT zeichnet die Geschichte einer slowakischen Kleinfamilie nach. Diese lebte in den 1960er- und 1970er-Jahren in Pakistan und Kenia, dann in Österreich – doch in den politischen Wirren des Prager Frühlings in der ehemaligen Tschechoslowakei musste sie sich zwischen persönlicher Freiheit und dem Wiedersehen mit den zurückgebliebenen Familienmitgliedern entscheiden.

Entlang von erzählten Erinnerungen der eigenen Großeltern sowie Super-8-Fragmenten aus dem Privatarchiv des Großvaters montiert Clara Trischler ein bewegtes und bewegendes Familienalbum: Es offenbart nicht nur eine sehr persönliche Familienchronik, sondern auch den soziokulturellen Zeitgeist der 1960er/70er. Eine liebenswerte Ode an Menschlichkeit und Geschichtsbewusstsein, an das Medium Film als ihre Vermittler und an Trischlers Großeltern. (Diagonale)

ZUHAUSE IST KEIN ORT wurde auf der Diagonale 2016 mit dem Preis für den Besten Kurzdokumentarfilm ausgezeichnet.

Drehbuch Clara Trischler & Sarah-Christin Peter Kamera Anton Hrabovec & Clara Trischler Schnitt Sarah-Christin Peter Sound Design Otto Pinto Musik Stefan Trischler & Christian Mrazek Produktion Norman Dickfeld & Clara Trischler Hochschule Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
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