FILMARCHIV

42 Resultate

ANGRY MAN

Anita Killi • Norwegen 2009 • 20 min • OmdU

Am Tag, als sein Goldfischglas zu Bruch geht, hat Boi genug: von seinem Vater, der manchmal so wütend wird, dass er die Mutter schlägt, und von der Mutter, die immer eine Entschuldigung dafür hat. Er sucht Hilfe – und findet sie beim norwegischen König. Herzzerreißender Animationsfilm nach dem bekannten Bilderbuch von Gro Dahle (Text) und Svein Nyhus (Illustration).

www.trollfilm.no

Originaltitel SINNA MANN Drehbuch Anita Killi Literaturvorlage Gro Dahle & Svein Nyhus Animation Anita Killi, Maral Charyeva & Triin Sarapik-Kivi Kamera Anita Killi Schnitt Simen Gengenbach Sound Design Håkon Lammetun Musik Hege Rimestad Produktion Trollfilm AS
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BEREFT OF A BLISSFUL UNION

Wim Vandekeybus • Belgien 1996 • 14 min • OmdU (HoH)

Der blinde marokkanische Tänzer Saïd Gharbi spricht mit einem Mantel, der von einem unsichtbaren Menschen getragen wird; Amphoren sinken in Scherben auf den Meeresgrund und fügen sich dort wieder zusammen; Tänzer ertrinken im Wasser, das von einem Schaffell bedeckt ist, auf dem eine Frau liegt; Frauen mit Hundemasken ziehen sie in die Tiefe … Dieser Reigen surrealer Bilder, der Teil des Tanzstücks BEREFT OF A BLISSFUL UNION war, ist von Milorad Pavics Erzählung PETKUTIN UND KALINA inspiriert.

www.ultimavez.com

Mitwirkende Iñaki Azpillaga, François Brice, Ursula Courtney-Robb, Carmelo Fernandez, Saïd Gharbi, Roni Haver, Mary Herbert, Thomas Lehnhart, Lieve Meeussen, Rasmus Olme, Florence Rougier & Ana Stegnar Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Milorad Pavic Kamera Philippe Guilbert & Thierry Dabée Schnitt Octavio Iturbe Ton Pierre Mertens Sound Design Etienne Curchod Produktion de Filmfabriek & Anne Quirynen
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BLUSH

Wim Vandekeybus • Belgien 2005 • 53 min • OmeU (HoH)

Getragen von der Musik David Eugene Edwards und den Texten des flämischen Autors Peter Verhelst, schickt Wim Vandekeybus für die Filmadaption seines gleichnamigen Tanzstücks die Tänzer*innen seines Ensembles Ultima Vez auf eine Reise von den üppigen Landschaften Korsikas in die verwahrlosten Viertel von Brüssel.

Zehn Leute, Männer und Frauen, schnattern und kreischen. Eine Gesellschaft, die einem nur mühsam zivilisierten Bestiarium gleicht. Szenen, die manche Zuschauer*innen erröten lassen könnten, wirre Träume, heiße Fantasien. Theater, Tanz und Film vereinigen sich in BLUSH (..). Hitzige Gespräche über die Liebe. »L’amour ou la mort!« schreit ein Mann. Im Wasser wäre alles leichter, meint ein anderer. Die Tänzer*innen, darunter auch Vandekeybus selbst, bewegen sich kraftvoll, wild und mit chaotischer Ausgelassenheit (…). Gemeinsame Einsamkeit liegt in der Luft, Nervosität schlägt in Brutalität um, der Wille, die Isolation zu überwinden, verleitet wieder zur Zärtlichkeit. Die Spannung steigt: Der instinktive, verletzliche und ruhelose Körper bricht sich in BLUSH seine Bahn und handelt über das unberechenbare und gefährliche Leben ab … (ImPulsTanz)

www.ultimavez.com

Mitwirkende Laura Arís Alvarez, Elena Fokina, Jozef Frucek, Ina Geerts, Robert Hayden, Germán Jauregui Allue, Linda Kapetanea, Thi-Mai Nguyen, Thomas Steyaert & Wim Vandekeybus Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Peter Verhelst Kamera Lieven Van Baelen Schnitt Dieter Diependaele Sound Design Charo Calvo Musik David Eugene Edwards Produktion Bart Van Langendonck, Emilie Blézat, Ellen De Waele, Ultima Vez, Sciapode & CCCP
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BOLES

Špela Čadež • Slowenien/Deutschland 2013 • 12 min • OmdU (HoH)

Filip und Tereza sind Nachbar*innen in einem trostlosen Mietshaus. Ihre Einsamkeit findet ein Ende, als Tereza den erfolglosen Schriftsteller Filip mit dem Wunsch aufsucht, Liebesbriefe an ihren Verlobten Boles zu schreiben. Für ihre liebevolle Puppentrick-Adaption der Kurzgeschichte »Ihr Liebhaber« von Maxim Gorki wurde die slowenische Animationsfilmkünstlerin Špela Čadež vielfach ausgezeichnet.

www.finta.si

Sprecher*innen Katja Levstik & Gregor Zorc Drehbuch Gregor Zorc & Špela Čadež Literaturvorlage Maxim Gorki Animation Oliver Throm & Leon Vidmar Kamera Michael Jörg Schnitt Thomas Schmidl Ton Johanna Herr Musik Tomaž Grom Produktionsleitung Špela Čadež Produktion No History – Contemporary Arts Institute & HUPE Film
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BONE MOTHER

Dale Hayward & Sylvie Trouvé • Kanada 2018 • 8:30 min • eOF

Prinz Vladislav, ein eitler und arroganter junger Mann, wagt es Baba Yagas lebendes Knochenhaus zu betreten und die mächtige Hexe zum Zweikampf herauszufordern. Was folgt, wird unsere Nächte für immer mit Angst erfüllen. – Filmadaption einer Kurzgeschichte von Maura McHugh.

Sprecher*innen Renée-Madeleine Le Guerrier & Rafael Petardi Drehbuch Dale Hayward, Sylvie Trouvé & Lanan Adcock Literaturvorlage Maura McHugh Character Design Dale Hayward Animation Dale Hayward & Sylvie Trouvé Kamera Sylvie Trouvé Schnitt Sylvie Trouvé & Dale Hayward Sound Design Sacha Ratcliffe Musik Rebecca Foon Produktion Sea Creature Animation
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DAS ERSTE UND DAS LETZTE MAL

Rafael Haider • Österreich 2018 • 49 min • OmdU (HoH)

Mehrere Wochen begleitet Rafael Haider vierzig Lehrlinge einer Supermarktkette, die in einem Ausbildungsprojekt das Theaterstück »Romeo und Julia« erarbeiten. Der Film folgt den Wendungen zwischenmenschlicher Dynamiken im Rahmen der Proben und zeichnet ein aktuelles und ungewohnt offenherziges Bild junger Lebensrealitäten. (Diagonale)

Drehbuch Rafael Haider & Bettine Ties Kamera Rafael Haider, László Váncsa & Philipp Grandits Schnitt Bettine Ties Produktionsleitung Philipp Grandits Hochschule Filmakademie Wien
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DAS GRÜFFELOKIND

Johannes Weiland & Uwe Heidschötter • Deutschland/Großbritannien 2011 • 30 min • dOF

Die Geschichte vom Grüffelo geht noch weiter! Und diesmal wird sie von der anderen Seite herum erzählt. Denn der Grüffelo hat auch ein Kind. Das Grüffelokind schleicht sich nachts aus dem Haus – obwohl es vor der großen, unheimlichen Maus gewarnt wird, die angeblich im Wald ihr Unwesen treibt. Verfilmung des bekannten Bilderbuchs von Julia Donaldson und Axel Scheffler.

Originaltitel THE GRUFFALO'S CHILD Literaturvorlage Julia Donaldson & Axel Scheffler Produktion Magic Light Productions
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DER GROSSZÜGIGE KLEINE IGEL

Marjorie Caup • Frankreich/Belgien 2014 • 5 min • OF (Deutsch eingesprochen)

Ein kleiner Igel findet einen prächtigen Apfel im Wald. Er rollt ihn hinter einen Felsen, wo er ihn ganz für sich alleine haben kann. Doch einige unerwartete Gäste kommen zu seinem Festmahl. – Nach einem beliebten französischen Kinderbuch.

Originaltitel LE PETIT HÉRISSON PARTAGEUR Sprecher*innen Igor Van Dessel, Pauline Souren, Noa Bernaoui Savreux & Lily Demuynck Deydier Drehbuch Arnaud Demuynck Animation Marjorie Caup & Remy Schaepman Schnitt Marjorie Caup & Fabrice Luang Vija Sound Design Pauline Lemaire-Demaret Musik Christophe Jacquelin Produktion Arnaud Demuynck & Les Films du Nord
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DER GRÜFFELO

Max Lang & Jakob Schuh • Deutschland/Großbritannien 2009 • 27 min • dOF

Auf ihrem Spaziergang durch den Wald erfindet sich die kleine Maus einen mutigen Freund und Beschützer: Den Grüffelo. Doch plötzlich steht der Grüffelo wirklich vor ihr – und damit eine Menge Abenteuer. Verfilmung des bekannten Bilderbuchs von Julia Donaldson und Axel Scheffler.

Originaltitel THE GRUFFALO Literaturvorlage Julia Donaldson & Axel Scheffler Produktion Magic Light Productions
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DER LÄNGSTE KUSS

Hubert Sielecki • Österreich 2014 • 4:30 min • OmdU (HoH)

Gerhard Rühm nahm eine Zeitungsmeldung über den »längsten Kuss der Welt« zum Anlass, diese als Musikstück im Viervierteltakt zu verfassen. Im Sprechduett tragen Gerhard Rühm und Monika Lichtenfeld den Text vor – die Worte zu Beginn nacheinander sprechend, dann diese im Wechsel mehrfach wiederholend, synchron, asynchron, überlappend. Das versammelte Krankenhauspersonal – vier Frauen und vier Männer – wird in dieser Filmversion vom Filmemacher Hubert Sielecki selbst dargestellt. Fragen nach dem Sinn spektakulärer Rekordversuche, der Einheit von Sprecher*in und Stimme und danach, was eigentlich ein Kuss ist, drängen sich auf.

www.hubert-sielecki.at

Schauspiel Hubert Sielecki Sprecher*innen Gerhard Rühm & Monika Lichtenfeld Drehbuch Hubert Sielecki Literaturvorlage Gerhard Rühm Animation Hubert Sielecki Produktion Hubert Sielecki
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DIALOG ÜBER ÖSTERREICH

Hubert Sielecki • Österreich 2012 • 3:20 min
Screening: OmdU • Streaming: dOF

DIALOG ÜBER ÖSTERREICH basiert auf 12 Lautgedichten von Gerhard Rühm, von denen sechs als Heimatgedichte jenseits von Sentimentalität und Trivialität 1959 im Dialektband »Hosn Rosn Baa« der Wiener Gruppe veröffentlicht wurden. Hubert Sielecki schlüpft in einem Restaurant in die Haut zweier Wiener Originale, während Rühm selbst den fiktiven Dialog von sentimental-raunzend bis ordinär-aggressiv so interpretiert, dass man meint, jedes Wort verstehen zu können. Aber man meint es eben nur.

www.hubert-sielecki.at

Schauspiel Hubert Sielecki Sprecher Gerhard Rühm Konzept Hubert Sielecki Literaturvorlage Gerhard Rühm Kamera Praved Krishnapilla Produktion Hubert Sielecki
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ESSEN – STÜCK MIT AUFBLICK

Peter Böving • Deutschland 2013 • 10 min • OmeU

In der Pathologie wird eine Frauenleiche aus dem Kühlfach gezogen und zur Obduktion aufgebahrt. Zeitgleich wird eine Lautpoesie von Ernst Jandl sichtbar, deren Sinn sich erst einmal nicht erschließt. Als schließlich die Obduktion beginnt, wird Jandls Poem nicht nur in Klang und Sinn erfahrbar gemacht, sondern prägnant auch dessen Witz seziert. Peter Böving geht noch einen Schritt weiter, indem er diesem Gedicht einen lückenlosen Kriminalfall entlockt – scharfsinnig und skurril!

www.peterboeving.de

Sprecher*innen Severin Hoensbroech, Bettina Marugg & Burkhard Roszyk Drehbuch Peter Böving Literaturvorlage Ernst Jandl Animation Peter Böving Kamera Peter Böving Schnitt Peter Böving Ton Peter Böving Musik Peter Böving Produktion Anke Brillen & KLÖTZCHENKINO
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FÜR HUND UND KATZ IST AUCH NOCH PLATZ

Jan Lachauer & Max Lang • Großbritannien 2012 • 25 min • dOF

Eine Reise auf dem Hexenbesen ist lustig, aber das Leben ist auch für Hexen voller Gefahren. Vor allem, wenn die Hexe einem gefräßigen Drachen vor die Füße fällt. Da ist es gut, wenn man Freund*innen hat, die einem aus der Patsche helfen! Nach dem Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler, die übrigens auch den Grüffelo geschaffen haben.

Originaltitel ROOM ON THE BROOM Literaturvorlage Julia Donaldson & Axel Scheffler
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HEDGEHOG’S HOME

Eva Cvijanović • Kanada/Kroatien 2017 • 10 min • eOF

In einem üppigen Wald lebt ein Igel, der von den anderen Tieren respektiert, aber ob seiner Begeisterung für sein gemütliches Zuhause insgeheim auch beneidet wird. Der Fuchs, der Wolf, der Bär und das Wildschwein – ein unersättliches Quartett – machen sich auf zum Haus des Igels, um zu sehen, was so besonders daran ist. – Eva Cvijanovićs filmische Adaption einer Erzählung des jugoslawischen Schriftstellers Branko Ćopić (1915-1984) wurde auf Filmfestivals weltweit bereits mit mehr als 35 Preisen ausgezeichnet.

Sprecher Kenneth Welsh Drehbuch Eva Cvijanović Literaturvorlage Branko Ćopić Animation Ivana Bošnjak & Thomas Johnson Kamera Ivan Slipčević Schnitt Eva Cvijanović & Iva Kraljević Sound Design Olivier Calvert Musik Darko Rundek Produktion National Film Board of Canada & Bonobostudio
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IN THE WAKE

Alexander Curtis • Österreich 1992 • 1:30 min • kein Dialog

»flusseslauf, seit Eve und Adam, von der Krümmung der Küste zur Biegung der Bucht, bringt uns in einem commoden Recirculus viciosus zurück zu Howth Castle und Erhebungen.« – Der erste Satz aus James Joyces FINNEGAN’S WAKE wird mit gefundenem Filmmaterial verschmolzen.

Konzept Alexander Curtis Literaturvorlage James Joyce Animation Alexander Curtis Produktion Alexander Curtis Hochschule Universität für angewandte Kunst Wien
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