FILMARCHIV

92 Resultate

APPROACHING THE PUDDLE

Sebastian Gimmel • Deutschland 2014 • 8:30 min • OmdU (HoH)

Eine junge Frau (Homai Toyoda), offenbar auf Regenwetter eingestellt, erkundet einen leeren Parkplatz. Zwischen Pfützen entwickelt sie einen spielerischen Tanz. Ihre abrupt wirkenden Bewegungen werden dabei zunehmend rhythmischer, bis sie in eine Fantasiewelt driftet, an einen magischen Ort, an dem ihre Gummistiefel zum Leben erwachen.

Mitwirkende Homai Toyoda Kamera Claire Jahn Schnitt Sebastian Gimmel Ton Tobias Hartmann Sound Design Jacob Economou & Navid Razavi Produktion Christof Groos & Petra Clemens Hochschule KHM
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ARCADE FIRE: AFTERLIFE (LIVE AT THE YOUTUBE MUSIC AWARDS)

Spike Jonze & John Gonzalez • USA 2013 • 5 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Auf der Bühne der YouTube Music Awards 2013 inszenierte Spike Jonze in einem bezaubernden Live-Musikvideo Great Gerwig (FRANCES HA), die sich nach einer Trennung ekstatisch durch einen künstlichen Nadelwald tanzt. Can we work it out? Ja, und nochmal ja.

Mitwirkende Greta Gerwig Musik Arcade Fire Produktion YouTube
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ARCADE FIRE: WE EXIST

David Wilson • USA 2014 • 6:20 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Andrew Garfield schlüpft für die kanadische Indie-Rockband Arcade Fire aus dem rot-blauen Spiderman-Trikot und liefert eine beeindruckende Performance als junge Frau, die im Körper eines Mannes geboren wurde. WE EXIST aus dem Doppelalbum REFLEKTOR erzählt vom schmerzvollen Coming-out gegenüber dem Vater, das Video zur Single folgt ihr durch eine amerikanische Kleinstadt. Persönliche Freiheit und Akzeptanz erfährt sie allerdings nur im Traum.

Schauspiel Andrew Garfield, Preston Acuff, Gregoer Boru, Jacob Peacock & Steven Vulin Kamera Larkin Seiple Schnitt Thomas Grove Carter Musik Arcade Fire Produktion Sue Yeon Ahn & Jason Baum
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ATTWENGER: OIDA

Jessica Hausner • Österreich 2015 • 3 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: dOF

Dass in Jessica Hausners Filmen gerne getanzt wird, weiß man nicht erst seit LOURDES oder AMOUR FOU. Auch in ihrem Musikvideo zur Attwenger-Single OIDA aus dem Album SPOT lässt sie dieser Vorliebe freien Lauf. Eine höchst vergnügliche, dreiminütige Miniatur, in der sich vor tristem Hintergrund ein Feuerwerk ausgelassener Körperbewegung entzündet. Anschauen, Oida!

www.coop99.at

Mitwirkende P. E. Finzi Konzept Jessica Hausner Kamera Jessica Hausner Schnitt Jessica Hausner Musik Attwenger Produktion coop99
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BALLETT

Sajid Hasan Dilawar & Gunja Bose • Indien 2013 • 2:00 min • kein Dialog

Den Körper kunstvoll zum Takt der Musik bewegen. Wir sehen die wunderschöne Tanz-Performance eines Mädchens, das mit gespitzten Zehen elegant über die Bühne schwebt. Für ihren Zeichentrickfilm haben Sajid Hasan Dilawar und Gunja Bose die Bewegungen der Tänzerin Sofiane Sylve in 1.106 Zeichnungen eingefangen.

Originaltitel BALLET Mitwirkende Sofiiane Sylve Konzept Gunja Bose & Sajid Hasan Dilawar Animation Sajid Hasan Dilawar & Gunja Bose Kamera Sajid Hasan Dilawar & Gunja Bose Schnitt Sajid Hasan Dilawar & Gunja Bose Produktion Sajid Hasan Dilawar & Gunja Bose
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BARRIEREFREIES DATE

Christoph Kopal • Österreich 2018 • 10 min • OmdU (HoH)

Kara ist mit Peter zu einem Blind Date verabredet. Während sich Peter sofort mit der Situation anfreundet, dass die gehörlose Kara Gebärdensprachdolmetscher Leo zum Date mitbringt, verlangt dieser Einsatz Leo einiges ab. Der gehörlose Filmemacher Christoph Kopal setzt in der ersten österreichischen Romantic Comedy, die ganz in Gebärdensprache gedreht wurde, ein pointiertes Statement gegen Sprachbarrieren.

2handsworld.com

Schauspiel Bernadette Auersperg, Hannes Schmid, Delil Yilmaz & Eduard Richard Polak Drehbuch Christoph Kopal Kamera Christoph Kopal Schnitt Christoph Kopal Produktion Christoph Kopal
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BEREFT OF A BLISSFUL UNION

Wim Vandekeybus • Belgien 1996 • 14 min • OmdU (HoH)

Der blinde marokkanische Tänzer Saïd Gharbi spricht mit einem Mantel, der von einem unsichtbaren Menschen getragen wird; Amphoren sinken in Scherben auf den Meeresgrund und fügen sich dort wieder zusammen; Tänzer ertrinken im Wasser, das von einem Schaffell bedeckt ist, auf dem eine Frau liegt; Frauen mit Hundemasken ziehen sie in die Tiefe … Dieser Reigen surrealer Bilder, der Teil des Tanzstücks BEREFT OF A BLISSFUL UNION war, ist von Milorad Pavics Erzählung PETKUTIN UND KALINA inspiriert.

www.ultimavez.com

Mitwirkende Iñaki Azpillaga, François Brice, Ursula Courtney-Robb, Carmelo Fernandez, Saïd Gharbi, Roni Haver, Mary Herbert, Thomas Lehnhart, Lieve Meeussen, Rasmus Olme, Florence Rougier & Ana Stegnar Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Milorad Pavic Kamera Philippe Guilbert & Thierry Dabée Schnitt Octavio Iturbe Ton Pierre Mertens Sound Design Etienne Curchod Produktion de Filmfabriek & Anne Quirynen
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BLAUGEPUNKTET

Elspeth McDowell • USA 2015 • 1:40 min • kein Dialog

Das kleine Mädchen wollte eigentlich nur in ihrem Buch schmökern, doch der Rhythmus packt sie und will sie einfach nicht loslassen. Sie tanzt durch die Wohnung – und reißt die ganze Familie mit ihrem Stepptanz mit.

Originaltitel BLUE POLKA DOTS Drehbuch Elspeth McDowell Animation Elspeth McDowell Produktion Elspeth McDowell
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BLUSH

Wim Vandekeybus • Belgien 2005 • 53 min • OmeU (HoH)

Getragen von der Musik David Eugene Edwards und den Texten des flämischen Autors Peter Verhelst, schickt Wim Vandekeybus für die Filmadaption seines gleichnamigen Tanzstücks die Tänzer*innen seines Ensembles Ultima Vez auf eine Reise von den üppigen Landschaften Korsikas in die verwahrlosten Viertel von Brüssel.

Zehn Leute, Männer und Frauen, schnattern und kreischen. Eine Gesellschaft, die einem nur mühsam zivilisierten Bestiarium gleicht. Szenen, die manche Zuschauer*innen erröten lassen könnten, wirre Träume, heiße Fantasien. Theater, Tanz und Film vereinigen sich in BLUSH (..). Hitzige Gespräche über die Liebe. »L’amour ou la mort!« schreit ein Mann. Im Wasser wäre alles leichter, meint ein anderer. Die Tänzer*innen, darunter auch Vandekeybus selbst, bewegen sich kraftvoll, wild und mit chaotischer Ausgelassenheit (…). Gemeinsame Einsamkeit liegt in der Luft, Nervosität schlägt in Brutalität um, der Wille, die Isolation zu überwinden, verleitet wieder zur Zärtlichkeit. Die Spannung steigt: Der instinktive, verletzliche und ruhelose Körper bricht sich in BLUSH seine Bahn und handelt über das unberechenbare und gefährliche Leben ab … (ImPulsTanz)

www.ultimavez.com

Mitwirkende Laura Arís Alvarez, Elena Fokina, Jozef Frucek, Ina Geerts, Robert Hayden, Germán Jauregui Allue, Linda Kapetanea, Thi-Mai Nguyen, Thomas Steyaert & Wim Vandekeybus Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Peter Verhelst Kamera Lieven Van Baelen Schnitt Dieter Diependaele Sound Design Charo Calvo Musik David Eugene Edwards Produktion Bart Van Langendonck, Emilie Blézat, Ellen De Waele, Ultima Vez, Sciapode & CCCP
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BODY LANGUAGE ZONE

Kim Saarinen • Finnland 2015 • 10 min • eOF

Zone 1: Body Language Consult
Zone 2: Touching Instructions
Zone 3: Body Language Management
Zone 4: Guaranteed Free Flow

In vier Episoden gibt ein finnischer Experte Tipps für die Körpersprache im Büro.

Mitwirkende Johanna Keinänen & Sami Kojonen Drehbuch Kim Saarinen Kamera Kim Saarinen Schnitt Kim Saarinen Musik Dave Forestfield Produktion Johanna Keinänen
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BODY, BODY ON THE WALL …

Jan Fabre & Wim Vandekeybus • Belgien 1997 • 7 min • OmdU (HoH)

Für das Tanzstück BODY, BODY ON THE WALL … schrieb Jan Fabre, inspiriert von dem niederländischen Maler Rob Scholte, der französischen darstellenden Künstlerin Orlane und Wim Vandekeybus selbst, einen furiosen Monolog über Körper und Bewegung. Der darauf basierende Kurzfilm, der auch Teil der Bühnenperformance war, ist ein visueller Ausdruck dieses Monologs. BODY, BODY ON THE WALL … ist einer der vier abendfüllenden Theatermonologe DIE VIER TEMPERAMENTE, die Jan Fabre für und mit Tänzer*innen entwickelt hat, mit denen ihn eine gemeinsame künstlerische Vergangenheit verbindet: Wim Vandekeybus, Renée Copraij, Marc Vanrunxt und Annamirl van der Pluijm.

www.ultimavez.com

Mitwirkende Wim Vandekeybus Kamera Philippe Guilbert Schnitt Octavio Iturbe Sound Design Charo Calvo Musik Pierre Vervloesem Produktionsleitung Annabel François & Bavo Defurne Produktion de Filmfabriek & Troubleyn
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CANDOCO – PILOT

Victoria Marks & Margaret Williams • Großbritannien/USA 1993 • 4:45 min • kein Dialog

Alles rollt, wandelt, dreht sich. Erste Zusammenarbeit von Victoria Marks (Choreografie) und Margaret Williams (Regie) mit der 1991 gegründeten CandoCo Dance Company, in der Tänzer*innen mit und ohne Behinderungen tanzen (u.a. David Toole, bereits zu sehen im Eröffnungsfilm THE COST OF LIVING) und die 2016 ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Im Pilot werden die Spuren für OUTSIDE IN gezogen.

margaretwilliamsdirector.com

Mitwirkende CandoCo Dance Company Produktion MJW Production
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CAPTIVA

Victoria Marks & Margaret Williams • Großbritannien/USA 2016 • 11 min • kein Dialog

»Boy/Man, Drone/Toy, Weapon/Camera. Nature is a terrifying force; it is a tourist paradise. Either way, it knows no justice. Play turns sinister. Machines land on earth, gently … or with devastating impact.« (Victoria Marks)

Auf Captiva Island am Golf von Mexiko entstand während der Rauschenberg Residency in Zusammenarbeit mit dem Tänzer Willy Souly und dem jungen Emory Cavin der Tanzfilm CAPTIVA, die jüngste künstlerische Kollaboration von Victoria Marks und Margaret Williams. Welturaufführung.

margaretwilliamsdirector.com

Mitwirkende Willy Souly & Emory Cavin Konzept Margaret Williams & Victoria Marks Kamera Margaret Williams Schnitt Margaret Williams Musik Mick O'Shea Produktion MJW Production
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CHARLESTON UND LINDY HOP

Max Pitruzzella • USA 2007 • 2:10 min • kein Dialog

Und jetzt wird das Geheimnis gelüftet: Max Pitruzzella und Annie Trudeau sind der Tänzer und die Tänzerin, die in Wirklichkeit für LINDY HOP das Tanzbein geschwungen haben. Adam Animates! hat nach ihrem Vorbild die Schrauben tanzen lassen.

Originaltitel CHARLESTON MEETS LINDY HOP Mitwirkende Max Pitruzzella & Annie Trudeau
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CHEZ NICOLE

Viki Kühn • Österreich 2012 • 22 min • OmdU (HoH)

Viki Kühn möchte mit ihren Filmen vor allem eines: berühren. Das gelang ihr mit FRIEDL (2011), und es gelingt ihr auch mit diesem schön gestalteten Porträt der als Lionel geborenen Französin Nicole, Mutter von vier Töchtern. Sie hat viel erlebt und noch mehr durchgemacht, nach dem Wechsel ihres Geschlechts mit fast 70 Jahren wurde sie Tänzerin, Kunsthandwerkerin und Fotomodell. Kühn kommt ihrer Protagonistin respektvoll nahe (etwa bei der Kleider-Anprobe oder vor dem Schminkspiegel) und zeigt sie beim Tänzeln in der eigenen Wohnung, während Nicole auf der Tonspur offen aus ihrem Leben erzählt. (Viennale)

www.vikikuehn.com

Mitwirkende Nicole Foucher Konzept Viki Kühn Kamera Viki Kühn Schnitt Viki Kühn Ton Viki Kühn Produktion Viki Kühn
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