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Shiro Ichige • Japan 2014 • 6 min • kein Dialog

Bunte Kleckse und jede Menge verrückter Spaß: Im Traum ist einfach alles möglich!

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15 JAHRE UND KEINE ANTWORT

Gita Ferlin • Österreich 2015 • 7 min • OmdU

In Gita Ferlins essayistischem Porträt eines jungen Asylwerbers in Österreich bleibt der Protagonist unsichtbar, verbannt aus dem Bild, nur als frei umherschwebende Stimme existent, nicht zu verorten. Die beklemmenden Schilderungen seines der Mündigkeit beraubten Lebens, das nunmehr von Furcht, Armut, Scham und Perspektivlosigkeit bestimmt wird, verdichten sich in kontemplativen Raumtableaus des schäbigen Wohnheims und im Sound: Enge, die keine Entfaltung ermöglicht. Wände, Gitter, verschlossene Türen, die eine/n gefangen nehmen. Ein Ausblick auf Bahngleise, der die permanente Angst vor Abschiebung ebenso spürbar macht wie der Verkehrslärm, der unentwegt präsent ist. Eine sensible und eindringliche Annäherung an eine unbehauste Existenz, ein Dasein zwischen Kerker und Transit. (Digonale)

Konzept Emran Ibishi & Gita Ferlin Kamera Gita Ferlin Schnitt Gita Ferlin Produktion Gita Ferlin
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3 MINIATUREN AUS DEM LEBEN MIT 47

Edith Stauber • Österreich 2015 • 2:15 min • OmeU

Drei Begebenheiten aus dem Alltag: Ein Ausflug, eine Migräneattacke und ein Nachmittag auf dem Sofa. In wenigen, beinahe statischen Bildern entsteht mit leisem Humor und Ironie ein Stimmungsbild aus der Mitte des Lebens – zwischen Überdruss und Behaglichkeit, zwischen Kommunikation und Kontemplation.

www.edithstauber.at

Konzept Edith Stauber Animation Edith Stauber Kamera Edith Stauber Schnitt Edith Stauber Ton Edith Stauber Musik Lea Stauber Produktion Edith Stauber
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37 GRAD

Paul Porenta & Alexander Reinberg • Österreich 2017 • 28 min • dOF

Bei einer scheinbar ziellosen Taxifahrt durch das nächtliche Linz entspinnt sich in Echtzeit ein spannendes Kammerspiel auf engem Raum: Der Lenker und sein Fahrgast, die Fragmente zweier Leben. Ein Gespräch beginnt, vorerst um die Stille zu brechen und dann, um zu spüren wer da eigentlich ist, am anderen Ende des Wagens. Schleichend und unberechenbar spitzt sich die Situation zu.

Schauspiel Valentin Postlmayr & David Wurawa Drehbuch Alexander Reinberg & Paul Porenta Kamera Jakob Sauer Schnitt Christoph Listabarth Ton Max Leimstättner Sound Design Benedikt Palier Musik Benedikt Palier Produktionsleitung Theresa Winkler Hochschule Filmakademie Wien
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5,80 METER

Nicolas Deveaux • Frankreich 2013 • 6 min • kein Dialog

Eine Giraffen-Herde stattet dem Schwimmbad nach Badeschluss einen Besuch ab. Flink und geschickt erobern sie sogleich das Trampolin und zeigen ungeahnte Tricks.

www.nicolas-deveaux.com

Originaltitel 5 MÈTRES 80 Drehbuch Nicolas Deveaux Animation Benoît Moranne Ton Olivier Militon Musik Olivier Militon Produktion Aurélia Sellier, Cube Creative Productions, Léa Barrot & Majid Loukil
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Isamu Hirabayashi • Japan 2011 • 7:30 min • OmeU

Alle 66 Jahre kommt eine Zikade aus der Tiefe der Erde und klettert hoch hinauf auf einen Baum, um sich dort zu häuten. So geht das seit Ewigkeiten. Aber dieses Mal ist es anders … Mit dem Monolog dieses Insekts ist dem japanischen Animationsfilmer Isamu Hirabayashi eine der prägnantesten und schonungslosesten Reaktionen auf die Katastrophen von Hiroshima, Nagasaki und Fukushima gelungen. (DOK Leipzig)

www.hirabayashiisamu.com

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A BIRD IN A CAGE

Lauren Orme • Großbritannien 2014 • 20 min • eOF

Lady Rhondda (1883-1958), bürgerlich Margaret Mackworth, ist eine jener revolutionären Figuren, deren bahnbrechende Arbeit für Frauenrechte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bislang kaum gewürdigt wurde. Sie stand dem Ableger der Women’s Social and Political Union in Newport vor, kämpfte um einen Sitz im Oberhaus des Parlaments, saß wegen Anzündens eines Briefkastens im Gefängnis, wurde eine erfolgreiche Geschäftsfrau und gründete eine der wichtigsten Zeitschriften für Politik und Literatur ihrer Zeit. (Tricky Women)

www.laurenorme.com

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… A CAR …

Carola Dertnig • Österreich 2010 • 8 min • OmeU • HoH

Eine zu kleine Durchfahrt, eine Familienkutsche, ein absterbender Motor und ein Abstand, den man fatal unterschätzt: Nachdem die Performancekünstlerin Carola Dertnig in ihrer Serie TRUE STORIES bereits die unterschiedlichsten Alltagssituationen hin auf ihr Slapstick-Potential hin erprobt und auf Genderstereotype abgeklopft hat, ist in … A CAR … das Autofahren an der Reihe. Schauplatz ist die Wiener Apollo Garage. Der Versuch, aus dem System Parkgarage zu entkommen, führt zu haarsträubend akrobatischen Verrenkungen der als „heißer Feger“ gestylten Künstlerin und in ein lyrisch-absurdes Autogedicht, mit dem sie sich auf die Performerin Simone Forti bezieht. Am Ende steht über dem Ganzen nichts als die Aufforderung zu „Reinlichkeit und Ruhe“.

Schauspiel Carola Dertnig Sprecherin Carola Dertnig Konzept Carola Dertnig Literaturvorlage Carola Dertnig Kamera Katharina Cibulka Schnitt Katharina Cibulka Sound Design Philipp König Produktion Carola Dertnig
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A NEW TRACTOR IS COMING TO TOWN, THE WORKING CLASS TAKES A BREAK

Aleksey Lapin • Österreich 2012 • 5 min • OmdU • HoH

Felder, Bauernhöfe, Windräder … Ein GPS-kontrollierter Traktor fährt alleine durch die Landschaft. Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit endlich befreit und gänzlich verzichtbar gemacht?

Kamera Markus Zizenbacher Schnitt Aleksey Lapin Ton Georg Vogler & Sascha Kató Produktion Aleksey Lapin Hochschule Filmakademie Wien
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A PERFECT ME, A PERFECT YOU

Dina Bukva • Österreich 2018 • 5 min • eOF

»I am going to tell you a story about a perfect me and a perfect you.« – Mit minimalistischen Filzstiftzeichnungen und Voice-over reflektiert Dina Bukva über Körper-Bilder, Schönheitsideale, Selbstinszenierung und den Kampf um soziale Inklusion durch virtuelle Likes in Zeiten von Instagram und Facebook.

Sprecherin Dina Bukva Drehbuch Dina Bukva Animation Dina Bukva Produktion Dina Bukva
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A STORY FOR THE MODLINS

Sergio Oksman • Spanien 2012 • 26 min • eOF

Eine Nebenrolle in Roman Polanskis ROSEMARY’S BABY sollte der traurige Höhepunkt von Elmer Modlins Schauspielkarriere sein. Danach verlässt er mit seiner Frau Margaret und Sohn Nelson die USA. In Madrid führen sie für die nächsten 30 Jahre in einer großzügigen Wohnung ein zurückgezogenes Leben. Margaret widmet sich voll und ganz ihrer Kunst. Elmer glaubt an sie. Und Nelson muss für die riesigen, symbolträchtigen Bilder posieren. Anhand von Fotos und Videomaterial, das nach dem Tod der Modlins in einer Kiste auf der Straße gefunden wurde, rekonstruiert Sergio Oksman ihr geradezu schauerliches Schicksal und vollzieht dabei eine interessante Gratwanderung zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

Zu unheimlich, zu traurig und zu gut ist diese Geschichte, um erfunden zu sein. ROSEMARY’S BABY in fast forward gibt dabei prophetisch den Ton an: von der Schauspielkarriere, die nicht werden will, von religiösem Eifer und seltsamen Dingen, die hinter Vorhängen geschehen. Bis zuletzt geheimnisvoll bleibt diese aus Puzzlesteinen meisterlich montierte Skizze. Und die Pointe: Der Zufall und ein fremder Künstler schenken den Modlins die Anerkennung, nach der sie sich zeitlebens sehnten. (Viennale)

Sprecher Trent Cohn Drehbuch Carlos Muguiro, Emilio Tomé & Sergio Oksman Kamera Miguel Amoedo Schnitt Fernando Franco & Sergio Oksman Ton Carlos Bonmatí Sound Design Iñaki Sánchez Produktion DOK Films
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A WEEK WITH AZAR

Tara Najd Ahmadi • Iran/Slowenien/USA/Österreich 2018 • 11 min • OmeU

Das Reiseverbot, das Donald Trump 2017 gegen sieben muslimische Länder durchsetzte, verwehrte der damals in Seattle lebenden Iranerin Azar die letzte Begegnung mit ihrer kranken Schwester. In einer Mixtur aus Doku, Essay, poetischem Tagebuch und Fotoroman, die Azar symbolischen Widerstand und gedanklichen Ausbruch in die Heimat gestattet, erzählt A WEEK WITH AZAR von den persönlichen Nachwirkungen politischer Entscheidungen. (Diagonale)

najdahmadi.com

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ABIADURA

Sonia Estévez • Spanien 2015 • 5 min • kein Dialog

Eine außergewöhnliche Zugfahrt: Vor dem Fenster zieht die Landschaft vorbei. Die Lokomotive schnauft und nimmt Fahrtgeschwindigkeit auf, wird schneller, schneller, schneller … Die spanische Filmemacherin Sonia Estévez hat einen Animationsfilm geschaffen, der ganz aus Recylingmaterial besteht – sogar die eigens komponierte Musik wurde mit Instrumenten aus Recyclingmaterial eingespielt.

Drehbuch Javier Fernández Landaluce Kamera Sonia Estévez Schnitt Junaum de Luca Ton Marcio Padoan Musik Sergio Lpz de Landache Produktion Sonia Estévez
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ABITA

Shoko Hara & Paul Brenner • Deutschland 2013 • 4 min • OmeU

Blühende Kirschbäume, klare Seen, weite Wiesen. Die Freiheit erscheint wie ein fragiles Traumbild, wie Tusche auf Reispapier. Auf poetische Weise konturiert ABITA ein kleines Mädchen, das sich von der Sehnsucht nach Freiheit getrieben seine eigene gemalte Welt erschafft. In ca. 5.000 in japanischer Tuschemaltechnik hergestellten Einzelbildern erzählen Shoko Hara und Paul Brenner eine von 36.000 Geschichten von Kindern in Fukushima, die aufgrund der radioaktiven Strahlung nicht mehr in der kontaminierten Natur spielen können.

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ABRACADAPUPS

Camera-etc • Belgien 2013 • 4:10 min • OF • Deutsch eingesprochen

Der Hund Bob leidet unter Blähungen und vertreibt mit seinen Fürzen die BesucherInnen des Zoogeschäfts. Aber eines Nachts bekommen die Tiere Besuch vom Pupsgeist und alle dürfen sich etwas wünschen. Diese verrückte Geschichte haben sieben Kinder zwischen 8 und 12 Jahren im Filmatelier des belgischen Animationsfilmstudios Camera-etc – nur mit ganz wenig Hilfe von Erwachsenen – geschrieben, gezeichnet und animiert.

Originaltitel ABRACADAPROUT Schnitt Simon Medard Produktionsleitung Louise Marie Colon & Simon Medard Produktion Camera-etc
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