ZOMBIES

Eine Reise zwischen Hoffnung und Dystopie in einem halluzinatorischen Kinshasa: Von Friseursalon- bis hin zu Club-Kultur, von einer städtischen Parade bis zum Übermut eines Diktators entwirft der belgisch-kongolesische Rapper und Künstler Baloji einen hypnotischen musikalischen und tänzerischen Trip durch Underground-Lichterwelten, in denen die Menschen – wie Zombies – dem Schein der Smartphones folgen. Baloji veröffentlichte ZOMBIES, das erste von vielen Multitrack-Videos, für das 2018 erschienene Album »137 Avenue Kaniama«, das nach der Adresse seiner Mutter in Lubumbashi benannt ist. Der Titel ist ein Verweis auf den Track »Zombie« (1977) des Afrobeat-Königs Fela Kuti über die Menschen, die dem Militärregime in Nigeria blind folgten.

YOYOS ABENTEUER

Pierre lässt Yoyo, den Papagei seiner Großmutter, frei. Aber bevor Yoyo mit den anderen Papageien über den Amazonas fliegen kann, muss er erstmal fliegen lernen. Diese verrückte Geschichte haben Kinder im Filmatelier des belgischen Animationsfilmstudios Camera-etc – nur mit ganz wenig Hilfe von Erwachsenen – geschrieben, gezeichnet und animiert.

BACTERIA

Nicht alle Kongressteilnehmer*innen können flüchten, als sich in den Toiletten Bakterien und Unordnung ausbreiten … Nach dem Gedicht ONZEKERHEDEN 12 von Paul Bogaert.

NIGHT DARLING

Mitten im Winter, im Land des Yeti, hat ein Bär Mühe zu seinem erholsamen Winterschlaf zu kommen. Er grübelt zu viel und ist trübsinnig. Ein weißer Affe stattet ihm einen Besuch ab und schlägt ihm vor, etwas Honig bei seiner Tante zu essen, um sich abzulenken. Eine schöne und seltsame Nacht beginnt.

BODY, BODY ON THE WALL …

Für das Tanzstück BODY, BODY ON THE WALL … schrieb Jan Fabre, inspiriert von dem niederländischen Maler Rob Scholte, der französischen darstellenden Künstlerin Orlane und Wim Vandekeybus selbst, einen furiosen Monolog über Körper und Bewegung. Der darauf basierende Kurzfilm, der auch Teil der Bühnenperformance war, ist ein visueller Ausdruck dieses Monologs. BODY, BODY ON THE WALL … ist einer der vier abendfüllenden Theatermonologe DIE VIER TEMPERAMENTE, die Jan Fabre für und mit Tänzer*innen entwickelt hat, mit denen ihn eine gemeinsame künstlerische Vergangenheit verbindet: Wim Vandekeybus, Renée Copraij, Marc Vanrunxt und Annamirl van der Pluijm.

PANIK AN BORD

Die bunt durchgemischten Tiere leben friedlich auf einer kleinen Insel Mitten im Ozean. Doch eines Tages prallt nicht weit von ihnen ein Tanker gegen einen Felsen und die Tiere müssen gemeinsam ein großes Unglück verhindern. Diese verrückte Geschichte haben Kinder im Filmatelier des belgischen Animationsfilmstudios Camera-etc – nur mit ganz wenig Hilfe von Erwachsenen – geschrieben, gezeichnet und animiert.

III

Ein Mann und eine Frau begegnen einander in einem Wartesaal und beginnen ein Spiel zwischen Leidenschaft und Abstoßung. Ihre Gesichter verwandeln sich in Masken, die Körper umarmen einander bis zur Grenze des Möglichen. Dritter Teil der Filmserie »Impossible Figures And Other Stories« von Marta Pajek.

DIE KRAWATTE

Eine kleine Giraffe will mit ihren langbeinigen Gefährt*innen spielen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Köpfe der großen Giraffen sind unerreichbar hoch. Die kleine Giraffe muss sich also etwas einfallen lassen …

DAS GESETZ DES DSCHUNGELS

Ein kleiner Affe versucht, eine riesige Banane zu pflücken. Doch zwei viel größere Affen haben ebenfalls ein Auge darauf geworfen. Der kleine Affe schmiedet einen Plan, wie er sich trotzdem den größten Teil sichern kann.

CARROUSEL

Eine junge Frau folgt in ihrem Tagesablauf einer genauen Routine, ein sehr gut organisierter persönlicher Mikrokosmos. Doch Neuankömmlinge, die sich schließlich auch noch verlieben, bringen diese Routine durcheinander. Da sie diese Störung als einen persönlichen Angriff empfindet, zieht sie sich in sich selbst zurück, entschlossen, ihre Lebensweise zu verteidigen.