THE DUCKS
Mari Carmen freut sich auf ihren ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen. Doch eine Ente auf dem Balkon zieht alle Aufmerksamkeit auf sich.
Mari Carmen freut sich auf ihren ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen. Doch eine Ente auf dem Balkon zieht alle Aufmerksamkeit auf sich.
Eine außergewöhnliche Zugfahrt: Vor dem Fenster zieht die Landschaft vorbei. Die Lokomotive schnauft und nimmt Fahrtgeschwindigkeit auf, wird schneller, schneller, schneller … Die spanische Filmemacherin Sonia Estévez hat einen Animationsfilm geschaffen, der ganz aus Recylingmaterial besteht – sogar die eigens komponierte Musik wurde mit Instrumenten aus Recyclingmaterial eingespielt.
Von Zeit zu Zeit gelangen alle Kreativen an den Punkt, an dem sie das Gefühl haben, dass die Inspiration sie für immer verlassen hat. Was tun?
Im Nachtbus wird ein Mann von seinem Freund zum bedauernswerten Zustand seiner Liebesbeziehung beraten. Ein Blick in den Nachtbus dahinter offenbart eine neue Perspektive … Trickreich orchestriertes Spiel mit Bild- und Tonebene während einer Fahrt mit dem NitBus durch Barcelona.
In Unterhaltungen in der Familie und im Freundeskreis stellte die Regisseurin Camila Kater fest, dass es viele unterschiedliche Geschichten von Frauen und ihrem Körperbild gibt. Herkunft, Umfeld und Sozialisierung haben dabei ein ganz eigenes Gewicht. In ihrem Film gibt sie vielfältigen Perspektiven Raum und verleiht ihnen durch die Wahl unterschiedlicher haptischer Animationstechniken Tiefenschärfe. Fünf Porträts, die fünf Garstufen von Fleisch entsprechen – roh, blutig, rosa, halb durch und durch – und jeweils von einer anderen Animationsfilmkünstlerin in einem ganz eigenen Stil animiert wurden, greifen Geschichten von Frauen heraus, die sowohl individuell als auch exemplarisch sind. Plastisch, eindringlich, berührend.
Eine Nebenrolle in Roman Polanskis ROSEMARY’S BABY sollte der traurige Höhepunkt von Elmer Modlins Schauspielkarriere sein. Danach verlässt er mit seiner Frau Margaret und Sohn Nelson die USA. In Madrid führen sie für die nächsten 30 Jahre in einer großzügigen Wohnung ein zurückgezogenes Leben. Margaret widmet sich voll und ganz ihrer Kunst. Elmer glaubt an sie. Und Nelson muss für die riesigen, symbolträchtigen Bilder posieren. Anhand von Fotos und Videomaterial, das nach dem Tod der Modlins in einer Kiste auf der Straße gefunden wurde, rekonstruiert Sergio Oksman ihr geradezu schauerliches Schicksal und vollzieht dabei eine interessante Gratwanderung zwischen Fiktion und Wirklichkeit.
Zu unheimlich, zu traurig und zu gut ist diese Geschichte, um erfunden zu sein. ROSEMARY’S BABY in fast forward gibt dabei prophetisch den Ton an: von der Schauspielkarriere, die nicht werden will, von religiösem Eifer und seltsamen Dingen, die hinter Vorhängen geschehen. Bis zuletzt geheimnisvoll bleibt diese aus Puzzlesteinen meisterlich montierte Skizze. Und die Pointe: Der Zufall und ein fremder Künstler schenken den Modlins die Anerkennung, nach der sie sich zeitlebens sehnten. (Viennale)
Tierpräparate kleiden die Wände der Wohnung der Mutter ebenso, wie Zweifel die Seele. Ein Mann in seinen Dreißigern beschließt, sich von seinen inneren Dämonen zu befreien. – Verfilmung einer Novelle von Pablo Lukas.
In einem fernen Land lebt ein Krokodil, das einfach nicht gerne auf die Jagd geht. Viel lieber komponiert es auf seiner Flöte wunderbare Musik …
Ein staubiger Ascheplatz irgendwo in Katalonien. Der Trainer der Fußball-Lokalmannschaft muss sich entscheiden: Steht er seiner Elf beim alles entscheidenden Match bei oder geht er zur Beerdigung seines Vaters? Die Familie kann für seinen Konflikt kein Verständnis aufbringen. Schwarzhumoriges One-Shot-Wunder (ohne einen einzigen Schnitt!) über die kompromisslose Liebe zum Spiel von Cannes-Preisträger Juanjo Giménez Peña.
Luna und Diego arbeiten als Security-Angestellte. Doch sie streifen einander nur flüchtig: Diego macht die Nachtschicht in der Parkgarage eines Wohnhauses, Luna arbeitet am Tag. Eines Tages eröffnet ein unvorhergesehenes Ereignis neue Möglichkeiten der Kommunikation … TIMECODE wurde in Cannes 2016 mit der Goldenen Palme für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet und 2017 für den Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert.