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LESSONS IN BABY DYKE THEORYTheo Jean Cuthand / Kanada 1995LESSONS IN BABY DYKE THEORY
LESSONS IN BABY DYKE THEORY
Theo Jean Cuthand / Kanada 1995 / 3 min / eOF1995, im Alter von 16 Jahren, hatte Theo Jean Cuthand den Eindruck, die einzige Lesbe an ihrer High School in Saskatoon zu sein. Die fehlende Sichtbarkeit an ihrer Schule und die geringe Repräsentation queerer Teenager*innen in den 90er-Jahren ließen eigentlich keinen anderen Schluss zu. Doch könnte man andere lesbische Schüler*innen mit Süßigkeiten zu einem Coming-out verführen?
Theo Jean Cuthand ist ein kanadischer Two-Spirit, and trans* Filmemacher, Video- und Performancekünstler, Schriftsteller und Kurator mit Plains Cree (nêhiyawak) sowie schottischen und irischen Wurzeln. Seit 1995 schafft er kurze experimentelle narrative Videoarbeiten und Filme über Sexualität, queere Identität und Liebe sowie indigene Kultur.
Credits
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JUJU VS. THE POSSIBILITIES OF LIFE, LOVE AND DEATHHtet Aung Lwyn / Thailand 2024JUJU VS. THE POSSIBILITIES OF LIFE, LOVE AND DEATH
JUJU VS. THE POSSIBILITIES OF LIFE, LOVE AND DEATH
Htet Aung Lwyn / Thailand 2024 / 15:35 min / OmeUJuJu, eine burmesische trans* Frau, arbeitet in einem Programmkino in Bangkok. Eine zufällige Begegnung führt zu einer Reihe von Gesprächen, in denen über die Bedeutung queerer Repräsentation und Identität, über Liebe und zukünftige Möglichkeiten spekuliert wird – in JuJus überbordender Fantasie imaginiert durch die Sprache des Films.
Regisseur*in Htet Aung Lwyn ist Teil des in Bangkok beheimateten audiovisuellen Kollektivs Yours Queerly, das sich zum Ziel gesetzt hat, queere Perspektiven und Erzählungen burmesischer Künstler*innen sichtbar zu machen. Als visuelle*r Geschichtenerzähler*in erforscht Htet Aung Lwyn in hyperrealistischen Werken die Komplexität von Gender und Sexualität, Identität und Kultur, mit dem Bestreben jene Repräsentation queerer Lebenswelten zu befeuern, die in der eigenen Jugend gefehlt hat.
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LIKE MOTHER, LIKE SONAnnette Kennerley / Großbritannien 1994LIKE MOTHER, LIKE SON
LIKE MOTHER, LIKE SON
Annette Kennerley / Großbritannien 1994 / 4 min / eOFEine lesbische Mutter und ihr junger Sohn unterhalten sich über Gender, Geschlechterrollen, Partys, Verkleiden und Einkaufen – darüber, wie sie leben, was sie mögen und was sie gemeinsam haben.
Von den späten 1980er Jahren bis in die späten 1990er Jahre schuf die in East London lebende Filmkünstlerin Annette Kennerley ein einzigartiges und zutiefst persönliches Werk. Ihre 16mm-Filme ergründen das Auf und Ab lesbischer Beziehungen, ihre Begegnung mit der politischen Dimension von Sexualität und ihr Erleben von Mutterschaft: poetisch, lustvoll, intim, geistreich und sexy.
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TWO DREAMS ABOUT THE END OF THE WORLDFrances Arpaia / USA 2026TWO DREAMS ABOUT THE END OF THE WORLD
TWO DREAMS ABOUT THE END OF THE WORLD
Frances Arpaia / USA 2026 / 5 min / OmeUZwei Liebende erinnern sich jeweils an den Traum der vergangenen Nacht. Gedreht auf abgelaufenem Super-8-Filmmaterial und von Hand entwickelt, lässt uns die queere trans* Filmemacherin Frances Arpaia in ihrer traumwandlerischen Filmarbeit in fluide Vorstellungswelten eintauchen, die in unser aller Köpfen existieren könnten – oder am Ende der Welt.
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DANCING FIREFLIES
DANZAN LAS LUCIÉRNAGAS
Eleggua Luna Laverde / Kolumbien 2025 / 19 min / OmeUKeke ist eine trans* Wissensbewahrerin aus Cali 4021. Nach ihrer Zusage, als Biologin an der zweiten Welle der Exomigration zum Mars teilnehmen zu können, steht sie vor einer herzzerreißenden Entscheidung. Hin- und hergerissen zwischen Weltraum und Liebe, muss sie sich die Frage stellen, ob sie den Mut hat, die Erde und damit Ori, Yan und Sher, die drei Lieben ihres Lebens, zu verlassen. Doch es ist die Gelegenheit, die Umrisse eines lange gehegten Traums zu entwerfen: eine Schwarze, fluide Utopie, in der Körper so mühelos zwischen den Gendern wechseln können wie zwischen den Planeten.
Regisseur*in Eleggua Luna Laverde – auch bekannt als mojana – ist eine multidisziplinäre afrokaribische, trans* Künstler*in, Regisseur*in und Kurator*in. Geboren in Kolumbien, ist Eleggua Luna Laverde in der internationalen queeren Filmszene und in intersektionalen feministischen Kreisen aktiv und arbeitet regelmäßig mit Kollektiven in Lateinamerika und Europa zusammen.
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SEX, LIES, RELIGIONAnnette Kennerley / Großbritannien 1993SEX, LIES, RELIGION
SEX, LIES, RELIGION
Annette Kennerley / Großbritannien 1993 / 6 min / eOFLesbian cruising auf dem Abney Park Friedhof durch die Linse von Annette Kennerley. Dieses sexy Dyke-Movie entstand am Tag nach der Begegnung der Filmemacherin mit einer anderen Frau im Londoner Clit Club.
Von den späten 1980er Jahren bis in die späten 1990er Jahre schuf die in East London lebende Filmkünstlerin Annette Kennerley ein einzigartiges und zutiefst persönliches Werk. Ihre 16mm-Filme ergründen das Auf und Ab lesbischer Beziehungen, ihre Begegnung mit der politischen Dimension von Sexualität und ihr Erleben von Mutterschaft: poetisch, lustvoll, intim, geistreich und sexy.
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GENDER TROUBLEMAKERSMirha-Soleil Ross & Xanthra Phillippa MacKay / Kanada 1993GENDER TROUBLEMAKERS
GENDER TROUBLEMAKERS
Mirha-Soleil Ross & Xanthra Phillippa MacKay / Kanada 1993 / 26:30 min / eOF»We are two gender queens, gender outlaws, trans-dykes, gender troublemakers.« Mit diesen Worten beginnen die trans* Aktivistinnen Mirha-Soleil Ross (unter dem Pseudonym »Jeanne B.«) und Xanthra Phillippa MacKay ihren Film, der aus einer Notwendigkeit heraus und mit 200 Dollar Budget geboren wird. Zu diesem Zeitpunkt geben die beiden in Toronto das Transgender-Zine »Gendertrash from Hell« heraus. Es gilt, den frauen- und trans*feindlichen Ansichten queerer Communities und den unreflektierten Darstellungen von Sexualität und Identitäten von trans* Frauen etwas entgegenzusetzen.
In ihrem Zuhause interviewen sich Mirha-Soleil Ross und Xanthra Phillippa MacKay gegenseitig und begeben sich so in einen filmischen Dialog über ihre Erfahrungen mit Gender und Sexualität, insbesondere im Hinblick auf Passing, Repräsentation, Frauenfeindlichkeit, schwule Männer und sexuelle Anziehung. Die unverhohlene in your face Attitüde von GENDER TROUBLEMAKERS ist mehr als angebracht, bezeichnenderweise stieß der Film nach seiner Veröffentlichung bei den etablierten queeren Filmfestivals Kanadas auf Ablehnung.
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