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ICH BIN NICHT SICHERLuisa Zürcher / Schweiz 2025ICH BIN NICHT SICHER
ICH BIN NICHT SICHER
Luisa Zürcher / Schweiz 2025 / 10 min / OmeUDie Filmemacherin Luisa Zürcher gibt Einblick in einen Spitalsaufenthalt, wo sie zwischen Schmerzen, Heimweh und Ekel immer wieder absurde, witzige Momente erlebt. Währenddessen versucht sie sich mit den spitalseigenen Abläufen und Hierarchien zurechtzufinden. Ein emotionaler Trip durch die langen unterirdischen Gänge des Krankenhauses mit reichlich Smalltalk und Schläuchen.
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DOCTOR’S ORDERS
MÉDICALEMENT PARLANT
Lisa Giacchero / Frankreich 2026 / 19 min / OmeUIn ihrem Dokumentarfilm begleitet Lisa Giacchero Medizinstudierende der Université Paris Cité während ihrer ECOS-Prüfungen. In einer Reihe von zeitlich begrenzten Gesprächssituationen sitzen den Studierenden Schauspieler*innen gegenüber, die die Rolle von Patient*innen einnehmen. Seit 2024 in Frankreich verpflichtend, wurden diese Simulationsübungen entwickelt, um die Fähigkeiten der angehenden Ärzt*innen im Umgang mit Patient*innen und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu bewerten. Im Film nimmt die Kamera die Perspektive der Patient*innen ein und veranschaulicht die Herausforderungen, unter Zeitdruck wirklich zuzuhören und auf das Gesagte einzugehen.
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PUSH THIS BUTTON IF YOU BEGIN TO PANICGabriel Böhmer / Großbritannien 2020PUSH THIS BUTTON IF YOU BEGIN TO PANIC
PUSH THIS BUTTON IF YOU BEGIN TO PANIC
Gabriel Böhmer / Großbritannien 2020 / 13 min / OmeUBartholomew Whisper hat ein dringendes medizinisches Problem und sucht deshalb einen Arzt auf. Zwischen Maschinen und unbeantworteten Fragen verschlechtert sich sein Zustand, aber er findet auch Schönheit darin. Der in Zürich geborene und in London lebende Künstler und Regisseur Gabriel Böhmer schafft aus Papier eine vielschichtige Abrechnung mit dem britischen Gesundheitssystem, bei der wir direkt in die Gedanken des Protagonisten hineinsehen können.
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LLL
Josephine Ahnelt / Österreich 2025 / 17 min / OmeU»Wie schlimm kann eine Krankheit wie Mantelzelllymphom sein, die drei aufeinanderfolgende l im Namen hat? Ist das nicht der ultimative morphologische Ausdruck von Gemütlichkeit? So wie, und ich zitiere aus dem Wörterbuch, Baumwolllaken, Bestellliste, Gemüsestillleben, Helllila, Rollladen, Gerölllawine. Lauter schöne Worte mit glücklich machenden Assoziationen.« (Albert Farkas)
Das Sprechen über Erkrankungen – insbesondere über die eigenen – erfordert ein hohes Maß an Vertrauen zwischen der*dem Betroffenen und der*dem Gesprächspartner*in. Dieser Herausforderung begegnet die Filmemacherin Josephine Ahnelt mit beeindruckender Präzision. Die Diagnose Mantelzelllymphom hat Albert Farkas nicht nur den Sommertag verhagelt, an dem er sie bekam. Zu Alltagsszenen, eingefangen auf Super-8-Filmmaterial und mit dem Handy, berichtet er aus dem Off vom Leben mit der Diagnose. »In jedem Raum in der Ecke sitzt halt der Krebs und schaut mich an.« Josephine Ahnelts Kurzdokumentarfilm zeigt Farkas’ Selbstbehauptung durch seinen Humor, der zum Ausdruck seines Widerstandes und seines Lebenswillens wird.
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3 CM OF COMPLEXITYAnna Vasof / Österreich/Griechenland 20253 CM OF COMPLEXITY
3 CM OF COMPLEXITY
Anna Vasof / Österreich/Griechenland 2025 / 22 min / OmeUWährend eines Arbeitsaufenthalts in einem Tiroler Hospiz beginnt Anna Vasof einen subtilen Druck im eigenen Körper wahrzunehmen. Sie folgt dieser Irritation und entfaltet daraus einen persönlichen Essay, in dem das zunächst undefinierbare physische Empfinden zum zentralen narrativen Motor wird. Das Warten und das stille Beobachten des Todes spiegeln sich in der eigenen Erfahrung wider. Auch in ihrer griechischen Heimat löst sich der Druck nicht: Die vermeintliche Ruhe des Meeres wird von massiven Waldbränden und einem verdunkelten Himmel überschattet. Zurück in Wien sucht Vasof medizinische Hilfe und stößt auf die Ambiguitäten eines Gesundheitssystems, das trotz mehrfacher Absicherung versagt. Der Film verbindet Körper und Welt zu einer ironisch-poetischen Reflexion über Reparatur, Widerstandsfähigkeit und einen Druck, der bleibt. (Naomi Wood, Diagonale)
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