UNHAPPY HOUR

Ein zufälliges Treffen zwischen zwei Freundinnen endet bei einem herzhaften Bier und herzlichem Mitgefühl über die kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens, wie verlegte Schlüssel, unangenehme Mitbewohner*innen, unangenehme Ex-Partner*innen und lästige Abgabefristen für Förderanträge. Auf 16-mm-Filmmaterial gedrehte Berliner Beziehungsskizze mit großem Situationsgespür und Wirklichkeitssinn von Ted Fendt.

KUH

Eines Nachts träumt die Kuh vom Fliegen. Als sie aufwacht, sind ihre weißen, wolkigen Flecken verschwunden. Wird sie sie wiederfinden?

NACHTSTÜCK

In der Nacht versammeln sich magische Waldbewohner*innen auf einer Lichtung und setzen ihr Innerstes aufs Spiel.

WIE ICH MICH TRAF

Schließe deine Augen und stell dir vor, du würdest fliegen: Eine Geschichte von der Entdeckung der Welt und der eigenen Vielfalt.

GAY*WATCH BERLIN

Endlich: Das längst überfällige queere »Baywatch«-Remake ist da! Malibu Beach wird zum Baggersee, Selbstbestimmung, Zusammenhalt und Leichtigkeit überwinden Genderstereotypen. Und für alle zum Mitsingen: »Never you fear – we queers are here!«

NASHORNROCK

Zu lauter Rockmusik zu tanzen macht richtig viel Spaß! Aber alleine ist es nur das halbe Vergnügen. Besondere Kreativität ist gefragt, wenn alle die Musik hören sollen …

NEST

Ein prächtiger Paradiesvogel auf Partnersuche. Spielerisch inszeniert Sonja Rohleder das musikalische Farbspektakel.

VEREINSAMT

Nietzsche schrieb dieses Gedicht 1884, kurz vor seinem geistigen und körperlichen Niedergang. Spricht er hier prophetisch über sich selbst, literarisch über Goethes FAUST (wie einige Akademiker*innen vermuten) oder universell über die nackte Angst in jedem von uns, irgendwann einen lebensbestimmenden Fehler zu machen? Hans-Maria Darnov spielt auf beeindruckende Weise jede und zugleich keine dieser Rollen, bleibt ganz er selbst und wird doch zum Symbol unser aller Dämonen.

Simon Reichel ist als Regisseur, Fotograf und Maler Autodidakt. Neben seiner Heimatstadt München arbeitet er hauptsächlich in London und lebt derzeit der nordspanischen Stadt Gijon. Er ist Teil des internationalen Regieduos A Common Future.

SOAP&SKIN: WHAT A WONDERFUL WORLD

»I see trees of green, red roses too
I see them bloom, for me and you
And I think to myself
What a wonderful world…«
(Bob Thiele, 1967)

Ein schöner Tag im Leben einer Schildkröte. Sie macht das, was ihr Spaß macht. Ein tierisches Musikvideo mit einer einzigen Protagonistin, der Leckerbissen gereicht werden. Die Kamera bleibt auf Augenhöhe mit der Heldin. (Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln)

MOMENTUM

Für einige ist es nur ein Snack, aber für Patrick startet ein Tortilla Chip eine Selbstfindung. Ein weiterer Teil der schwungvollen Zusammenarbeit von Boris Seewald (Regie) und Ralf Hildenbeutel (Musik), die dem Publikum bereits eine Reihe von kurzen Tanzfilmen beschert haben und dafür mit zahlreichen Preisen gewürdigt wurden.