THANK YOU

Avelardos Geburtstagsparty ist das Thema das Tages in einer kleinen Stadt. Bevor es losgehen kann, müssen allerdings noch ein Geschenk besorgt, ein gelber Hut gefunden und Sunny eingeladen werden.

COMING OUT

Ein Teenager bringt endlich den Mut auf, sich gegenüber seiner Mutter zu outen. Warum versteckt er »schmutzige« Magazine und Videos in seinem Zimmer? Was wird sein Vater zum Coming-out sagen? Überraschende Enthüllungen bergen neue Chancen fürs Familienleben in diesem witzigen Kurzfilm über die Identität gehörloser Menschen.

LOVE STRUCK

Glyn lernt gerade in der Schule, als plötzlich vor seinen Augen das historische walisische Volksmärchen LYN Y FAN FACH beginnt.

TINY LITTLE DELICATE FOREIGN CASTLES

Eine Kamera ist eine gefährliche Waffe und schon alleine ihre Präsenz eine plausible Bedrohung. Auch wenn niemand so genau weiß, was da eigentlich passiert. Das ist die Welt, in der sich der Filmemacher Rob Key bewegt, als er versucht, Botschaftsgebäude in Lissabon zu filmen.

SONG FOR EUROPE

Am 1. Dezember 1990 stieg der britische Bauarbeiter Graham Fagg 40 Meter unter dem Boden des Ärmelkanals durch ein Loch in der soeben durchstoßenen Wand, schüttelte die Hand von Philippe Cozette aus Calais und rief: »Vive la France!« Am 23. Juni 2016 stimmte die Mehrheit der britischen Bevölkerung für den Austritt aus der EU. Inspiriert von einer Werbebotschaft im Autozug durch den Eurotunnel, feiert SONG FOR EUROPE Großbritanniens Verbindung zu Kontinentaleuropa.

DIVIDED BY LAW

DIVIDED BY LAW wurde kurz vor und während des Ausbruchs des Coronavirus und im Vorfeld des Brexit aufgenommen und widmet sich binationalen Familien und Paaren, die versuchen, mit den feindseligen Einwanderungsbedingungen in Großbritannien zurechtzukommen. Aus verschiedenen Orten weltweit hören wir in persönlichen Berichten, wie die Interviewten sich durch die Einwanderungsbestimmungen für Familien kämpfen und dabei lange Trennungen von ihren Partnern und Familien aushalten – mit schmerzlichen Folgen. (Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)

THIS CHAIR IS NOT ME

Der britische Tänzer Alan Martin lässt einen Akt der Selbstermächtigung als gespielten Dokumentarfilm Revue passieren: Gelähmt von Cerebralparese, gelingt es ihm durch den Tanz sich aus der Isolation zu befreien und zu emanzipieren – vom Zuhause, vom Vater, vom Rollstuhl. Ein Sprachcomputer ermöglicht den entscheidenen Schritt zu einem eigenständigen Leben als Tanztrainer.

TÊTE À TÊTE

Eine junge Frau ist auf Wochenendbesuch bei der Familie ihrer Schwester. Subtile Spannungen flimmern durch den Raum, denen man sich mittels Smartphone entzieht, während die Verbindung zwischen den beiden Schwestern abzureißen droht.

In einer einzigartigen Kombination verschiedener Animationstechniken – Schwarzweiß-Zeichentrick für Gesichter, Hände und Objekte, lebensgroße Modelle für Körper und Kulissen – erzählt Natasha Tonkin eine moderne Technikfarce, in der sich jede*r Smartphone-User*in nur allzuleicht wiedererkennen kann. Der Premiere beim Festival d’Animation Annecy 2017 folgten zahlreiche weitere Festivaleinladungen und Auszeichnungen.

HURENKIND & SCHUSTERJUNGE

Ein Text in der gemeinsamen Muttersprache verbindet Finder und Verfasserin im großstädtischen Treiben. Beide kämpfen mit unterschiedlichen Problemen. HURENKIND & SCHUSTERJUNGE begleitet zwei verlorene Seelen auf ihrer Suche nach Geborgenheit in der Fremde – bereit für einen Neuanfang. (Diagonale)

ON LOOP

»Four in the morning, crapped out, yawning.« Wäre da bloß nicht diese unsägliche Sache mit dem Briefbeschwerer, die einem plötzlich den Schlaf raubt … Inspiriert von den Arbeiten des Malers David Hockney und des Filmemachers Michel Gondry, hält die britische Filmemacherin Christine Hooper die Zuschauer*innen mit einer äußerst unterhaltsamen Tour de Force durch eine schlaflose Nacht in Atem.

Mit pointiertem Witz erzählt ON LOOP von der Invasion der intimsten Komfortzone durch die Geschehnisse des Tages und den ermüdenden Begleiterscheinungen der Schlaflosigkeit, die einen dann aber doch nie zum Einschlafen bringen. Christine Hooper folgt in ihrem mehrfach preisgekrönten Animationsfilm einer Traumlogik, über die sie zu einer spannenden Ästhetik gelangt, in der die kubistischen Elemente als visuelle Übersetzung sich überlagernder Gedankenfragmente funktionieren. Die Performance des Gedankenmonologs durch die schottische Comedienne Susan Calman ist schlichtweg ein Genuss.