KICK IT LIKE FERNI!

Ferni ist ein großer Fußball-Fan. Jedes Spiel seiner Lieblingsmannschaft verfolgt er zu Hause im Fernsehen. Als der sportliche Fernseher eines Tages einen echten Fußball findet, beginnt er sofort, seinem großen Idol Telé nachzueifern.

DAS GRÜFFELOKIND

Die Geschichte vom Grüffelo geht noch weiter! Und diesmal wird sie von der anderen Seite herum erzählt. Denn der Grüffelo hat auch ein Kind. Das Grüffelokind schleicht sich nachts aus dem Haus – obwohl es vor der großen, unheimlichen Maus gewarnt wird, die angeblich im Wald ihr Unwesen treibt. Verfilmung des bekannten Bilderbuchs von Julia Donaldson und Axel Scheffler.

CONVERSATIONS WITH A WHALE

Ein Liebesbrief an alle abgelehnten Künstler*innen: In ihrem Stop-Motion-Film verwandelt Anna Samo die Aussicht auf ein »Nein« in eine neue Perspektive für Wachstum.

NOTES FROM THE UNDERLANDS: A MANIFESTO FOR A QUEER FUTURE

NOTES FROM THE UNDERLANDS, entstanden als Auftragsarbeit für HAU Hebbel am Ufer, ist ein performativer Text von RA Walden zu den drängenden Anliegen der queeren Behindertenkultur. Er ist sowohl eine zukunftsorientierte Vision einer chronisch kranken, behinderten und pflegebedürftigen Utopie als auch ein dringender Aufruf zum Handeln im Hier und Jetzt. Auf schwarzem Hintergrund steht allein der Text im Vordergrund und stellt die Vorstellung in Frage, dass der Körper physisch anwesend (und nicht-behindert) sein muss, um eine Stimme zu haben.

ABITA

Blühende Kirschbäume, klare Seen, weite Wiesen. Die Freiheit erscheint wie ein fragiles Traumbild, wie Tusche auf Reispapier. Auf poetische Weise konturiert ABITA ein kleines Mädchen, das sich von der Sehnsucht nach Freiheit getrieben seine eigene gemalte Welt erschafft. In ca. 5.000 in japanischer Tuschemaltechnik hergestellten Einzelbildern erzählen Shoko Hara und Paul Brenner eine von 36.000 Geschichten von Kindern in Fukushima, die aufgrund der radioaktiven Strahlung nicht mehr in der kontaminierten Natur spielen können.

TIGER

Auf dem Teller sitzt ein freundlicher kleiner Tiger. Schon beim Gedanken an eine leckere Portion Spaghetti mit Orangensaft knurrt ihm der Magen. Doch Moment: Der Tiger ist doch nur gezeichnet!?

ZUHAUSE IST KEIN ORT

ZUHAUSE IST KEIN ORT zeichnet die Geschichte einer slowakischen Kleinfamilie nach. Diese lebte in den 1960er- und 1970er-Jahren in Pakistan und Kenia, dann in Österreich – doch in den politischen Wirren des Prager Frühlings in der ehemaligen Tschechoslowakei musste sie sich zwischen persönlicher Freiheit und dem Wiedersehen mit den zurückgebliebenen Familienmitgliedern entscheiden.

Entlang von erzählten Erinnerungen der eigenen Großeltern sowie Super-8-Fragmenten aus dem Privatarchiv des Großvaters montiert Clara Trischler ein bewegtes und bewegendes Familienalbum: Es offenbart nicht nur eine sehr persönliche Familienchronik, sondern auch den soziokulturellen Zeitgeist der 1960er/70er. Eine liebenswerte Ode an Menschlichkeit und Geschichtsbewusstsein, an das Medium Film als ihre Vermittler und an Trischlers Großeltern. (Diagonale)

ZUHAUSE IST KEIN ORT wurde auf der Diagonale 2016 mit dem Preis für den Besten Kurzdokumentarfilm ausgezeichnet.

ARIBADA

Inmitten eines kolumbianischen Dorfes, in dem Kaffee angebaut wird, trifft das auferstandene Monster Aribada auf die Traviesas, eine Gruppe indigener trans* Frauen der Emberá, die um den Erhalt der indigenen Identität sowie der trans* Identität kämpfen. Das Magische und das Performative, Fiktion und Dokumentation verschwimmen in dem Experimentalfilm, in dem sich am Ende auch Aribada der trans*futuristischen Gemeinschaft anschließt. (Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln)

MUTTER(GLÜCK)

Ausgelöst durch ein einschneidendes Ereignis in ihrem Leben (das auch die Klammer des Films ist), stellt Claudia Dermutz Gedanken zu Sorgen, Ängsten, Anforderungen, Wünschen und Vorstellungen vom Leben als Künstlerin/Frau/Mutter in den Raum und zieht – wie auch schon in ihren früheren Arbeiten – immer wieder Parallelen zur Darstellung des Frauen- bzw. Mutterbildes in Literatur und Bildender Kunst.

FREEZE FRAME

Das Standbild – die absurdeste Technik seit der Erfindung des bewegten Bildes – bedeutet aus dem Englischen wörtlich übersetzt: gefrorenes Bild. Identische Figuren verrichten in Aufnahmen, die an die Frühzeit des Kinos erinnern, die aussichtslose Aufgabe Eisblöcke aufzubewahren, wie in einem Archiv. Die repetitiven Bewegungen erwecken die im Inneren gefangenen Tiere zum Leben.