AMEISE
Mit einem flotten Lied auf den Lippen arbeiten die Ameisen perfekt zusammen. Doch eine kleine Ameise hat gar keine Lust, sich an die strengen Arbeitsrituale zu halten, und will lieber etwas Spaß haben. Spaß und Arbeit – geht das zusammen?
Mit einem flotten Lied auf den Lippen arbeiten die Ameisen perfekt zusammen. Doch eine kleine Ameise hat gar keine Lust, sich an die strengen Arbeitsrituale zu halten, und will lieber etwas Spaß haben. Spaß und Arbeit – geht das zusammen?
Kugeln an Drahtseilen pendeln durchs Bild. Man könnte dem stundenlang zuschauen. Man ahnt: Es muss sich um den Teil einer Skulptur handeln, aufgestellt auf öffentlichem Platz. Denn aus dem Off dringen Straßengeräusche ins Bild, Kirchenglocken, Gesprächsfetzen. „I am 84 years“, sagt eine Frau. Die Zahl spricht sie deutsch aus. So geht es radebrechend weiter. Ein junger Mann aus Irland – „so ein hübscher junger Mann“, sagt die Frau – initiiert offenbar die Plauderei. Es muss Sommer sein. Man sitzt auf der Straße. Man ist aufgeräumt – alles Impressionen, die nur über den Ton vermittelt werden: Man versteht, dass Uhde neben Film auch Klang studiert.
Deborah Uhde (*1982) studierte 2009-2015 Freie Kunst an der HBK Braunschweig.
Sometimes, it’s two steps backwards. Die millionenschwere, tierische Neuinvestition des Berliner Zoos spielt nicht mit. Zwischen Kurzfilm und Performance im öffentlichen Raum kombiniert Kerstin Honeit Elemente des Found-Footage-Films, der Reportage und des Musikvideos mit humorvollen, queeren Reenactments von Interviewpassagen mit Passant*innen zu einer Gegenerzählung. Das Rückwärtsgehen der Pandabärin Meng Meng wird zum Akt der Rebellion. (Miriam Gossing, Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln)
Drei Männer stehen im Regen und warten auf den Bus. Ihre Regenschirme scheinen dabei ganz besondere Kräfte zu entfalten.
Die Krake will einen leckeren Pfirsichkuchen backen. Doch einer ihrer acht Arme scheint ganz eigene (Back-)Pläne zu haben.
Fünf Bewohner*innen von Los Angeles erledigen alltägliche Tätigkeiten rund um den Haushalt in speziell für diesen Zweck designten Kostümen. Die Kombination eines extravaganten futuristischen Looks mit stupiden Alltagsverrichtungen wie Putzen, Staubsaugen und Einkaufen entfaltet einen radikalen Witz, der die Akzeptanz der als gegeben akzeptierten Erscheinungen und Tätigkeiten des alltäglichen Lebens subversiv unterwandert. In ihren filmischen Arbeiten setzt sich die in Berlin lebende Künstlerin Isabell Spengler insbesondere mit dem Spannungsfeld von Film und Performance auseinander.
Ein zufälliges Treffen zwischen zwei Freundinnen endet bei einem herzhaften Bier und herzlichem Mitgefühl über die kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens, wie verlegte Schlüssel, unangenehme Mitbewohner*innen, unangenehme Ex-Partner*innen und lästige Abgabefristen für Förderanträge. Auf 16-mm-Filmmaterial gedrehte Berliner Beziehungsskizze mit großem Situationsgespür und Wirklichkeitssinn von Ted Fendt.
Eines Nachts träumt die Kuh vom Fliegen. Als sie aufwacht, sind ihre weißen, wolkigen Flecken verschwunden. Wird sie sie wiederfinden?
In der Nacht versammeln sich magische Waldbewohner*innen auf einer Lichtung und setzen ihr Innerstes aufs Spiel.
Schließe deine Augen und stell dir vor, du würdest fliegen: Eine Geschichte von der Entdeckung der Welt und der eigenen Vielfalt.