SPUR

Eine Bewegung auf jemand anderen zu beginnt und endet abrupt mit dem Erscheinen eines Zeichens. Dann beginnt die Bewegung wieder von vorne. In zahlreichen Wiederholungen versucht ein Ich, sein Muster des Sehens, des Hörens und der Fortbewegung zu verändern und aus der gewohnten Spur zu führen.

STAY AT HOME

Das Musikvideo für Team Pete zaubert mit dem Geheimnis der bewegten Einzelbilder. Tanzende Würfel, loderndes Feuer, boy meets girl und am Ende tanzt ein Elefant.

UNS GEHT ES GUT

Anhand von Dias aus den 1940er Jahren, gefunden auf einem Wiener Flohmarkt, wird die Geschichte eines Paares erzählt: bei der Sommerfrische am Berg, vor einem Auto posierend, an einem See. Die vermeintliche Idylle der Bilder kann jedoch dem sich langsam abzeichnenden Gesamtbild nicht standhalten. Auch die Tonspur kündigt Unheil an, Kirchenglocken weichen Marschschritten, martialische Kriegsreden überlagern die Schlagerklänge im Radio …

MILCHZÄHNE

Eines Morgens ist es für Grisha Zeit, das Zuhause, seine jüngeren Geschwister und seine Mutter zu verlassen. Die Leere, die sein Vater hinterlassen hat, lastet zu schwer auf ihm. Während sein kleiner Bruder daran scheitert, Grisha aufzuhalten, weiß seine Mutter genau, was in solchen Situationen zu tun ist. Immerhin ist Grisha erst vier Jahre alt.

SCHEIN SEIN

Mit den Augen hören, mit den Ohren sehen: Eine Meditation über Seinsgewissheiten und Wahrnehmungsillusionen, eine kreisende Suchbewegung in Raum und Zeit und gleichzeitig ein Trompe l´Oeil; Morton Feldmans entdramatisierte, scheinbar aus der Zeit gefallene Musik wird im Film in ihren räumlichen Dimensionen beim Wort genommen. (Thomas Miessgang)

Teil der Serie FREE RADICALS, einem Crossover-Projekt zwischen Musik und Film von Klangforum Wien und dem Film-Laboratorium der AMOUR FOU Filmproduktion. Bady Mincks Filme für die bei der Biennale di Venezia 2007 uraufgeführte Serie erforschen die Wahrnehmungsebenen von Hören und Sehen. SCHEIN SEIN spielt mit der Täuschung von Augen und Ohren wie mit der Spannung zwischen zweidimensionalem Abbild und dreidimensionalem Raumbild. Siehe auch DAS SEIN UND DAS NICHTS.

SCHWARZWEISS

SCHWARZWEISS ist ein Gedicht über Wissen und Sprache, über Schwarz und Weiß. Jörg Piringers Darstellungen lyrischer Texte werden von optischen Überlagerungen, Lichteffekten oder starken Schwarz-Weiß-Kontrasten geprägt, wodurch die Sprache und ihre Zeichen selbst zu Darstellern werden.

BIRTH (PREVIEW)

»In der Tiefe verborgen und doch direkt unter uns hat sich eine Parallelwelt aus unseren Gedanken, Träumen und Taten geformt. Ein leuchtender Pudding, ein kollektiver Körper, ein gemeinsames Organ, das sich uns dieser Tage nicht ohne Grund zeigt. Es birgt in sich die Chance, Entscheidungen zu treffen, die unsere Geschichte in eine neue Richtung lenken können.« (SOCIETY OF SUPA O)

Bei Probebohrungen wurde eine ungewöhnliche leuchtende Masse entdeckt. Als Superorganismus klassifiziert und mit dem Kosenamen »SUPA O« versehen, widmet sich die SOCIETY OF SUPA O (SOS) diesem mysteriösen Fund und den durch ihn aufgeworfenen Fragen: Wie wollen wir zusammen leben? Was könnte eine Kontaktaufnahme mit unserem gemeinsamen Inneren bedeuten? Wie können wir unsere Talente nachhaltig einsetzen? Wohin möchten wir uns als Menschheit entwickeln? Welche Spuren hinterlassen wir?

*WOMEN(NICO)

Nico war Musikerin, Model, Muse, Schauspielerin: eine Ikone, die sich Zuschreibungen entzog, Erwartungen brach und einen selbstzerstörerischen Lebensstil pflegte. Karin Fisslthalers Hommage seziert Nicos Image, setzt es in breit gefächerten wie vielschichtigen audiovisuellen Körper-Collagen neu zusammen. Ein spannungsreicher Remix, ein schallendes Porträt in unaufhörlicher Verwandlung. (Diagonale)

SUPER-8 GIRL GAMES

Ritzen in den Bildträgern, vor einer gemalten heiteren Himmelslandschaft spielen die beiden Filmsubjekte einander leuchtende Energievektoren zu. Der Heiligenschein/die Aura um den Körper wird zu fließendem Speichel und Schweiß. (Neda Beil)

1. Die Pfeile
2. Der Heiligenschein
3. Die Achselquelle
4. Der Blick
5. Die Mittelwelle
6. Das Geschenk
Ein Scratch-Film. (Ursula Pürrer/Ashley Hand Scheirl)

TRANSIT

Ist es möglich, in einem Büro, das ein Ausdruck des Kommerzes ist, selbst initiierte, nichtkommerzielle Arbeit zu verrichten? Oder lässt der kommerzielle Raum nichts Nichtkommerzielles zu? Tiefgreifende Fragen treiben den Protagonisten von TRANSIT um.