BILDER AUS DEM TAGEBUCH EINES WARTENDEN
Schauplatz des Films ist die österreichisch-ungarische Grenze, wo Rekruten des Österreichischen Bundesheeres ihren Dienst absolvieren. Mit Nightvision-Kameras und Handys filmen sie ihre Langeweile, Albernheiten und improvisierten Stunts. Judith Zdesar arrangiert diese Aufnahmen mit ruhigen Landschaftsbildern. Im Zentrum steht die totgeschlagene Zeit des Präsenzdiensts in der Randzone des Schengenraums. Die Soldaten reflektieren in banalen Monologen über ihre Situation und Zukunft. So entsteht ein Kriegsfilm ohne Krieg, in dem Sinnsuche und Absurdität unheimlich nahe rücken.









