REBELLIOUS ESSENCE
Eine Katze möchte sich im Ministerium für Katzenangelegenheiten einen Pass ausstellen lassen. Alles läuft gut – bis die Frage nach ihrem Geschlecht gestellt wird.
Eine Katze möchte sich im Ministerium für Katzenangelegenheiten einen Pass ausstellen lassen. Alles läuft gut – bis die Frage nach ihrem Geschlecht gestellt wird.
Sina, Mihrije und Jasna, beste Freundinnen, kämpfen mit ihrem Lebensstil gegen die erstickende Beschaulichkeit einer kleinen slowenischen Stadt an. Sie tragen Baggy Pants, liefern sich regelmäßig Faustkämpfe mit einer Gang junger Männer und leben nach ihren eigenen »Zehn Geboten«: Regeln, die sie von dem in der Kleinstadt vorherrschenden Bild abgrenzen, wie junge Frauen »zu sein haben«. Die Begegnung mit einer anderen jungen Frau, die sie unerwartet aus einer brenzligen Situation rettet, fordert Sina, Mihrije and Jasnas Selbst- und Frauenbild heraus.
Paarbeziehungen haben eine eigene Dynamik. Ihre beruflichen Verpflichtungen ticken nicht nach der Uhr, seine Kochkunst und Liebe sind außerordentlich, aber eben zeitlich präzise getaktet. Diese Unvereinbarkeit verdichtet sich zu einem undurchsichtigen, beißenden Bratennebel und endet gesittet, aber blutig. Špela Čadež drosselt zunehmend das Tempo und schafft so Platz, damit sich das absurde Geschehen immer tiefer bohren kann. Schwarzer Humor well done. (André Eckardt)
Filip und Tereza sind Nachbar*innen in einem trostlosen Mietshaus. Ihre Einsamkeit findet ein Ende, als Tereza den erfolglosen Schriftsteller Filip mit dem Wunsch aufsucht, Liebesbriefe an ihren Verlobten Boles zu schreiben. Für ihre liebevolle Puppentrick-Adaption der Kurzgeschichte »Ihr Liebhaber« von Maxim Gorki wurde die slowenische Animationsfilmkünstlerin Špela Čadež vielfach ausgezeichnet.
Gebrochene Herzen, nicht trocknende Tränen und verdrehte Köpfe sind schwer zu behandeln – aber glücklicherweise nicht unheilbar, wie die slowenische Puppentrick-Meisterin Špela Čadež in dieser wortlos-eloquenten Stoptrick-RomCom, ihrem Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln, humorvoll unter Beweis stellt.
An einem regnerischen Tag beschließt Koyaa sein Zimmer aufzuräumen. Doch sein Spielzeugauto lässt sich nicht und nicht einfangen. Schafft Koyaa es, das freche Auto auszutricksen?
Das Reiseverbot, das Donald Trump 2017 gegen sieben muslimische Länder durchsetzte, verwehrte der damals in Seattle lebenden Iranerin Azar die letzte Begegnung mit ihrer kranken Schwester. In einer Mixtur aus Doku, Essay, poetischem Tagebuch und Fotoroman, die Azar symbolischen Widerstand und gedanklichen Ausbruch in die Heimat gestattet, erzählt A WEEK WITH AZAR von den persönlichen Nachwirkungen politischer Entscheidungen. (Diagonale)