A FILM A DAY … KURZFILME FÜR ALLE LEBENSLAGEN

Fr 20.3.2020 -
Do 30.4.2020
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Von Mitte März bis Ende April 2020 haben die Bewohner*innen Österreichs im Zuge der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie viel Zeit zu Hause verbracht. Auch das kulturelle Leben verlagerte sich in dieser Zeit über das Internet in die eigenen vier Wände.

Wir freuen uns, dass auch wir als Festival mit der Aktion A FILM A DAY einen kulturellen Beitrag in herausfordernden Zeiten leisten konnten. Sechs Wochen lang haben wir Herzensempfehlungen aus dem Festivalarchiv von dotdotdot und dotdotdot 4plus präsentiert – je einen Kurzfilm täglich für kleines und einen für großes Publikum.

Insgesamt 84 Filme, die von den Filmschaffenden veröffentlicht wurden, können weiterhin kostenlos gestreamt werden – ohne Ablaufdatum. Ob Frühstücksfilm, Betthupferl oder Bingewatching: Wir wünschen viel Freude mit dem Filmfestival auf der eigenen Couch!

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Die 42 Kurzfilme aus dem Archiv von dotdotdot 4plus für Menschen ab 4 Jahren und alle, die gerne zusammen Filme sehen, findet ihr hier:

A FILM A DAY 4plus

HOME GAME

Martin Lund • Norwegen 2004 • 10 min • OmeU • HoH

»He hasn’t won a Monday since ’83.« Jeden Morgen das gleiche Spiel: Stian muss pünktlich um 8 Uhr im Büro sein. Wird er es heute schaffen, rechtzeitig aus dem Bett zu kommen? In Martin Lunds Sportfilm-Parodie über den härtesten alltäglichen Kampf wird das Schlafzimmer zum Stadion – inklusive zweier enthusiastischer Sportkommentatoren. HOME GAME absolvierte eine sportliche Karriere mit mehr als 50 internationalen Festivalteilnahmen.

Originaltitel HJEMMEKAMP Schauspiel Henrik Thodesen, Geir-Atle Johnsen, Kenneth Fredheim, Jørn Westerheim & Stian Fongaard Drehbuch Martin Lund Kamera Magnus Iversen Ton Per Berge Engebretsen Produktion Stian Fongaard
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AMÉLIA & DUARTE

Alice Guimarães & Mónica Santos • Deutschland/Portugal 2015 • 8 min • eOF

In einer reizvollen Kombination aus Stop-Motion-Bildern und Collagen erzählen Alice Guimarães und Mónica Santos eine Geschichte aus dem Archiv der »Verlorenen Lieben« im Schnellvorlauf: Amélia und Duarte, wie sie sich verlieben, wie sie sich entlieben, wie sie sich trennen und nun unabhängig voneinander versuchen, mit ihren Gefühlen zurechtzukommen.

Schauspiel Sara Costa & Gilberto Oliveira Sprecher Rüdiger Vogler Drehbuch Mónica Santos Animation Alice Guimarães & Mónica Santos Kamera Manuel Pinto Barros Schnitt Martha Ewa Wojakowska Sound Design Jürgen Swoboda & Klangerfinder Musik Pedro Marques Produktionsleitung Bianca Just & Marta Lima Produktion Studio FILM BILDER & Thomas Meyer-Hermann
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NOAH

Patrick Cederberg & Walter Woodman • Kanada 2013 • 17:50 min • eOF

In einer Geschichte, die sich zur Gänze auf dem Computer-Bildschirm eines Teenagers abspielt, folgt NOAH in rasantem (Echtzeit-)Tempo seinem gleichnamigen Protagonisten über Facebook, Skype, Chatroulette, YouPorn und iTunes durch die Trennung von seiner Freundin. Kurze Aufmerksamkeitsspannen und Multitasking stellen in der digitalisierten Welt der Generation Y neue Herausforderungen an Liebe und Intimität.

Der Debütfilm der Filmstudenten Walter Woodman und Patrick Cederberg, die beide ein Jahr vor dem Dreh den Ausstieg aus Facebook unternahmen, ist eine schlaue Studie über die Rolle digitaler Technologie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Nach seiner Premiere auf dem Toronto International Film Festival absolvierte NOAH, der mit einem Budget von nur € 230,– gedreht wurde, eine beachtliche Festivaltournee.

Schauspiel Sam Kantor, Caitlin McConkey-Pirie, Nina Iordanova, Nahan Fahey, Mackenzie Hannan, Clara Miedzwiedzka & Alexandria Raspanti Drehbuch Patrick Cederberg & Walter Woodman Animation Patrick Cederberg Schnitt Walter Woodman Ton Aaron Yeung Sound Design Patrick Cederberg Produktion Matthew Hornick, Patrick Cederberg & Walter Woodman
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BRICKS DON’T MOVE IN THE WIND

Dina Bukva • Österreich 2018 • 5:20 min • eOF

Annabelles Leben wirkt perfekt – zumindest auf Instagram. Im Social-Media-Universum punktet sie mit coolen Klamotten, stylischem Wohndekor und der besten Freundin Olivia, mit der sie sich gekonnt in Szene setzt. Mit minimalistischen Filzstiftzeichnungen und Voice-over reflektiert Dina Bukva über die Sehnsucht nach echten Gefühlen zwischen inszenierten Bildern.

Sprecherin Dina Bukva Drehbuch Dina Bukva Animation Dina Bukva Produktion Dina Bukva
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UNS GEHT ES GUT

Britta Schoening, Michaela Taschek & Sandra Wollner • Deutschland/Österreich 2012 • 6:30 min • kein Dialog

Anhand von Dias aus den 1940er Jahren, gefunden auf einem Wiener Flohmarkt, wird die Geschichte eines Paares erzählt: bei der Sommerfrische am Berg, vor einem Auto posierend, an einem See. Die vermeintliche Idylle der Bilder kann jedoch dem sich langsam abzeichnenden Gesamtbild nicht standhalten. Auch die Tonspur kündigt Unheil an, Kirchenglocken weichen Marschschritten, martialische Kriegsreden überlagern die Schlagerklänge im Radio …

Schnitt Britta Schoening, Michaela Taschek & Sandra Wollner Sound Design Michael Böger Musik Patrick Puszko Produktion Britta Schoening, Michaela Taschek & Sandra Wollner Hochschule Filmakademie Baden-Württemberg
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DAWN OF THE DEAF

Rob Savage • Großbritannien 2016 • 12 min • OmdU (HoH)

Die Zombie-Apokalypse in einer stillen, düsteren Kinodeutung: Die Beziehung einer gehörlosen jungen Frau zu ihrer Freundin steckt in der Krise, nun wird die Situation auch noch von unheimlichen Ereignissen überschattet, auf die niemand gefasst zu sein scheint. DAWN OF THE DEAF – zu sehen in Originalfassung (British Sign Language) mit Untertiteln – begeisterte auf mehr als 100 internationalen Filmfestivals und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

www.rob-savage.co.uk

Schauspiel Caroline Ward, Haley Bishop, Radina Drandova, Stephen Collins, Emily Bevan, Lin Clifton, Chris Curran, James Rallison, Liam Darby & Christopher Runciman Drehbuch Rob Savage & Jed Shepherd Kamera Sam Heasman Schnitt Riccardo Servini Musik Patrick Jonsson Produktion Amanda Brennan & Douglas Cox
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MANOMAN

Simon Cartwright • Großbritannien 2015 • 10:40 min • kein Dialog

Glen versucht seiner Männlichkeit mittels Urschreitherapie auf die Sprünge zu helfen und bekommt dabei Gesellschaft. Etwas bricht aus ihm heraus. Und das lässt sich nicht zähmen – ungeachtet der Konsequenzen. Mit einer schrägen Story und der visuell ansprechenden Kombination von Stabpuppen und Animationstechniken überzeugte Simon Cartwright die Jurys zahlreicher internationaler Filmfestivals. Unter anderem wurde MANOMAN auf dem San Francisco International Film Festival mit dem Golden Gate Award für den besten kurzen Animationsfilm ausgezeichnet.

simon-cartwright.com

Sprecher Gordon Pearson Drehbuch Simon Cartwright Character Design Simon Cartwright Animation Simon Cartwright Kamera Steven Cameron Ferguson Schnitt Paco Sweetman Sound Design Dayo James & Gareth Rhys Jones Hochschule National Film and Television School
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KOMMT EIN SONNENSTRAHL IN DIE TIEFKÜHLABTEILUNG UND WEICHT ALLES AUF

Lisa Weber • Österreich 2010 • 9 min • OmeU

Kaffee am Morgen, danach Turnübungen im Garten, am Nachmittag fernsehen. Mit fürsorglicher Apathie leben Heidi und Harry aneinander vorbei. Doch für die seltsame Traurigkeit, die sich über den Alltag legt, gibt es vielleicht auch einen Grund. Lisa Webers Kurzspielfilm, der im Wettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen gezeigt und mit dem Österreichischen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde, ist eine zurückhaltend liebevolle Betrachtung eines Miteinanders. In den Hauptrollen: die eigenen Großeltern. Drei Jahre später nahmen Oma und Opa übrigens auch die tragenden Rollen in Lisa Webers mehrfach preisgekröntem Dokumentarfilm SITZFLEISCH ein, in dem die Enkelin mit den Großeltern ans Nordkap reist.

Schauspiel Harald Schönböck & Heidemarie Schönböck Drehbuch Lisa Weber Kamera Mark Gerstorfer Schnitt Lisa Weber Ton David Seitz Produktion Lisa Weber
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MY KINGDOM

Debra Solomon • USA 2014 • 4 min • OmeU • HoH

»Some thirty inches from my nose | The frontier of my Person goes | And all the untilled air between | Is private pagus or demesne. | Stranger, unless with bedroom eyes | I beckon you to fraternize | Beware of rudely crossing it | I have no gun, but I can spit.«
– »The Birth of Architecture«, W. H. Auden

Debra Solomon entzückt ihre Fans seit 1995 mit Animationsfilmen, die unter so hübschen Titeln wie »Getting Over Him in 8 Songs or Less« oder »Everybody’s Pregnant« frei von der Leber weg innere Zweifel und Zerwürfnisse auf die Leinwand bringen. Gefühle, Farbe, Humor und eingängige Melodien sind das Geheimrezept, mit dem das auch noch auf äußerst unterhaltsame Weise gelingt. MY KINGDOM ist eine wenig meditative Meditation über das Bedürfnis nach persönlichem Raum und – frei nach W. H. Auden – ein Hochgesang auf die Verteidigung des persönlichen Königreichs – in der U-Bahn, im Kino, im Supermarkt, im Yoga-Studio.

www.debrasolomon.com

Sprecherin Jane Curtin Drehbuch Debra Solomon Literaturvorlage W. H. Auden Character Design Debra Solomon Sound Design Analogue Muse, Alan Zahn & Nick Zipriano Produktion Debra Solomon
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THE MASS OF MEN

Gabriel Gauchet • Großbritannien 2012 • 17 min • OmdU

Für die drei Minuten, die Richard (brillant: Peter Faulkner) zu spät zu seinem Termin erscheint, kennt man im Jobcenter keine Toleranz. Er wird mit dem Verlust der Bezüge bestraft. Das strenge System, das weder den von ihm abhängigen noch den von ihm beschäftigten Personen Abweichungen gestattet, hat nicht nur ihn in der Mangel … Ein filmischer Traktat über die menschliche Natur, deren Widersprüchlichkeit in Krisensituationen Furcht, Feigheit, Verzweiflung und Wut Bahn bricht.

www.gabrielgauchet.com

Schauspiel Peter Faulkner, Dominic Kinnaird, Jane McDowell, Graham Bohea & Brice Stratford Drehbuch Gabriel Gauchet & Rungano Nyoni Kamera Nick Cooke Schnitt Alice Petit Sound Design Ania Przygoda Musik Matt Kelly Produktionsleitung Alice Kelpie Produktion Emily Morgan Hochschule National Film and Television School
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DER LÄNGSTE KUSS

Hubert Sielecki • Österreich 2014 • 4:30 min • OmdU • HoH

Gerhard Rühm nahm eine Zeitungsmeldung über den »längsten Kuss der Welt« zum Anlass, diese als Musikstück im Viervierteltakt zu verfassen. Im Sprechduett tragen Gerhard Rühm und Monika Lichtenfeld den Text vor – die Worte zu Beginn nacheinander sprechend, dann diese im Wechsel mehrfach wiederholend, synchron, asynchron, überlappend. Das versammelte Krankenhauspersonal – vier Frauen und vier Männer – wird in dieser Filmversion vom Filmemacher Hubert Sielecki selbst dargestellt. Fragen nach dem Sinn spektakulärer Rekordversuche, der Einheit von Sprecher*in und Stimme und danach, was eigentlich ein Kuss ist, drängen sich auf.

www.hubert-sielecki.at

Schauspiel Hubert Sielecki SprecherInnen Gerhard Rühm & Monika Lichtenfeld Drehbuch Hubert Sielecki Literaturvorlage Gerhard Rühm Animation Hubert Sielecki Produktion Hubert Sielecki
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STREETCAR NAMED PERSPIRE

Joanna Priestley • USA 2007 • 6:30 min • OmdU

Wie kaum eine zweite Filmemacherin versteht es Joanna Priestley unterschiedliche Lebensabschnitte von Frauen ironisch in Szene zu setzen. STREETCAR NAMED PERSPIRE handelt von der Achterbahnfahrt durch eine der großen Übergangszeiten des Lebens, voll Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und vorübergehender Verwirrtheit.

www.joannapriestley.com

Sprecherin Victoria Parker Drehbuch Joanna Priestley Animation Joanna Priestley Schnitt Michael Corrigan & Joanna Priestley Musik John Smith Produktion Joanna Priestley
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MAXIMUM PENALTY

Juanjo Giménez Peña • Spanien 2005 • 11 min • OmdU (HoH)

Ein staubiger Ascheplatz irgendwo in Katalonien. Der Trainer der Fußball-Lokalmannschaft muss sich entscheiden: Steht er seiner Elf beim alles entscheidenden Match bei oder geht er zur Beerdigung seines Vaters? Die Familie kann für seinen Konflikt kein Verständnis aufbringen. Schwarzhumoriges One-Shot-Wunder (ohne einen einzigen Schnitt!) über die kompromisslose Liebe zum Spiel von Cannes-Preisträger Juanjo Giménez Peña.

(Vimeo-Link: Englische Untertitel lassen sich über den CC-Button rechts unten dazuschalten.)

Originaltitel MÁXIMA PENA Schauspiel Toni Arteaga, Jacob Torres, Joan Carreras, Felipe García Vélez, Alicia Giménez Hidalga, Pepe Pereza, Alícia Pérez, Dolores Edmundo & Marcial Fernández Drehbuch Juanjo Giménez Peña, Pedro Altamira Terol & Pere Altimira Kamera Pere Pueyo Schnitt Juanjo Giménez Peña Ton José Manuel Sospedra & Juan Sánchez Musik Alfred García Demestres & Joan Garriga Produktion Juanjo Giménez Peña, Ignacio Benedeti & Xosé Zapata
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ATTWENGER: OIDA

Jessica Hausner • Österreich 2015 • 3 min • OmdU

Dass in Jessica Hausners Filmen gerne getanzt wird, weiß man nicht erst seit LOURDES oder AMOUR FOU. Auch in ihrem Musikvideo zur Attwenger-Single OIDA aus dem Album SPOT lässt sie dieser Vorliebe freien Lauf. Eine höchst vergnügliche, dreiminütige Miniatur, in der sich vor tristem Hintergrund ein Feuerwerk ausgelassener Körperbewegung entzündet. Anschauen, Oida!

www.coop99.at

Mitwirkende P. E. Finzi Konzept Jessica Hausner Kamera Jessica Hausner Schnitt Jessica Hausner Musik Attwenger Produktion coop99
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FAIR WINDS

Eri Kinoshita • Japan 2015 • 5:30 min • OmeU

Ein Mädchen stellt eines Tages fest, dass seine Mutter sich in eine Katze verwandelt hat. Das ungewohnte Äußere und ihre neuen Interessen verwirren die Tochter zunächst. Doch die Zeit der Familie vergeht ruhig und scheinbar ereignislos, wie ein lauer Frühlingswind, und auch der Vater scheint sich mit der Situation abzufinden.

erikinoshita.com

Drehbuch Eri Kinoshita Sound Design Ayano Kitazono Musik Soyoka Hayashi Produktion Mitsuko Okamoto Hochschule Tokyo University of the Arts
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THIS CHAIR IS NOT ME

Andy Taylor Smith • Großbritannien 2011 • 9:45 min • OmdU

Der britische Tänzer Andy Taylor Smith lässt einen Akt der Selbstermächtigung als gespielten Dokumentarfilm Revue passieren: Gelähmt von Cerebralparese, gelingt es ihm durch den Tanz sich aus der Isolation zu befreien und zu emanzipieren – vom Zuhause, vom Vater, vom Rollstuhl. Ein Sprachcomputer ermöglicht den entscheidenen Schritt zu einem eigenständigen Leben als Tanztrainer.

www.andytaylorsmith.com

Schauspiel Andre Mahjouri, Susan Stanley & Lydia Thacker Sprecher Alan Martin Konzept Andy Taylor Smith Kamera Andy Taylor Smith Schnitt Jonathan Stenton Sound Design Grant Bridgeman Musik Samuel Karl Bohn Produktion Anthem Films, Tina Pawlik & Blair Barnette
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NATURAL GLASSES

Jens Lien • Norwegen 2001 • 1:15 min • OmdU • HoH

Achtung, sehr (!) kurz und sehr (!) schwarzhumorig: Dieser Film über einen Mann, der sich mithilfe einer Brille einen schöneren Tag ersehnt, bescherte dem früheren Werbefilm- und späteren Spielfilmregisseur Jens Lien seine zweite Einladung in den Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Originaltitel NATURLIGE BRILLER Schauspiel Pekka Veberg Drehbuch Per Schreiner Kamera Erling Thurmann-Andersen Schnitt Ove-Kenneth Nilsen Ton Jens Lien & Ove-Kenneth Nilsen Musik Goldfrapp Produktion Jens Lien
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CROSS MY HEART

Sontenish Myers • USA 2018 • 13:30 min • OmdU (HoH)

Julette besucht ihre Verwandten auf Jamaica. Doch die Leichtigkeit der Sommertage ist getrübt. Schon kurz nach der Ankunft ist klar, dass mit ihrer gleichaltrigen Cousine Sarah etwas nicht stimmt. Sarah bittet sie, ein Geheimnis zu wahren, das die falsche Person beschützt. Zerrissen zwischen Loyalität und ihrem eigenen Gerechtigkeitssinn, muss Julette Haltung beziehen.

www.sontenishmyers.com

Schauspiel Jordan-Amanda Hall, Jhada Ann Walker, Dorothy Cunningham, John Chambers & Earle Brown Drehbuch Sontenish Myers Kamera Zamarin Wahdat Schnitt Lisa Duva Produktionsleitung Alethea Forgie Produktion Elizabeth Charles, Donna Davis, Stephanie Johnson, Kira Williams & Sontenish Myers
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DER KIOSK

Anete Melece • Schweiz 2013 • 7 min • OF

Seit Jahren lebt Olga nun schon in ihrem Kiosk. Stets gut gelaunt, kennt sie die Wünsche und Probleme ihrer Kund*innen und bedient sie aufmerksam. Wenn sie jedoch alleine ist, wünscht sie sich weit weg – raus aus diesem monotonen Leben, in dem sie wortwörtlich feststeckt – und träumt von Sonnenuntergängen am Meer. Eine absurde Begebenheit bringt sie zum Aufbruch.

www.anetemelece.lv

Originaltitel THE KIOSK Drehbuch Anete Melece Character Design Anete Melece Animation Stefan Holaus Kamera Anete Melece Schnitt Fee Liechti Ton Christof Steinmann Sound Design Christof Steinmann Musik Ephrem Lüchinger Produktion Virage Film & SRF Schweizer Radio und Fernsehen Hochschule HSLU Studienbereich Animation Hochschule Luzern
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EDMOND WAS A DONKEY

Franck Dion • Frankreich/Kanada 2012 • 15:20 min • OmdU

Als seine Arbeitskollegen dem schikanierten Edmond eine Mütze mit Eselsohren verpassen, geht ihm ein Licht auf: Dies ist seine wahre Natur. Die neugefundene Identität treibt jedoch den Keil des Unverständnisses noch tiefer zwischen ihn und seine Kollegen. Franck Dion erzählt in seinem vielfach preisgekrönten Animationsfilm die Geschichte eines liebenswerten Außenseiters und seiner Schwierigkeiten, sich im Rahmen eines sozialen Konformismus selbst treu zu bleiben.

www.edmondwasadonkey.com

Originaltitel EDMOND ÉTAIT UN ÂNE SprecherInnen Kathleen Fee, Richard Dumont, Kent McQuaid & Daniel Brochu Drehbuch Franck Dion Character Design Franck Dion Kamera Franck Dion Schnitt Franck Dion Ton Pierre-Yves Drapeau Sound Design Pierre-Yves Drapeau Musik Pierre Caillet Produktion National Film Board of Canada, Franck Dion, Julie Roy, Richard Van Den Boom & Papy3D Productions
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CASUS BELLI

Yorgos Zois • Griechenland 2010 • 11 min • kein Dialog

Irgendwo in Griechenland steht ein voller Einkaufswagen. Und davor reiht sich eine lange Schlange. Jede*r in der Schlange hungert nach etwas anderem: Unterhaltung, Religion, Kunst, Geld. Das Bedürfnis nach Nahrung eint alle. Doch wenn es davon nicht genug gibt, stürzt die Ordnung ins Chaos und die Zusammenhänge werden offensichtlich: Wenn eine*r fällt, dann fallen alle.

yorgoszois.com

Drehbuch Yorgos Zois Kamera Vaggelis Ntoumas & Yiannis Kanakis Schnitt Ioanis Chalkiadakis Ton Aris Athanassopoulos Sound Design Ioanis Chalkiadakis & Novi_Sad Produktion Konstantinos Moriatis & Maria Drandaki
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PUSSY

Renata Gąsiorowska • Polen 2016 • 8:30 min • OmdU

Eine junge Frau, ein freier Abend allein zu Haus: Einer sinnlichen Solo-Session mit allem Drum und Dran scheint nichts im Wege zu stehen. Doch Cipka (Polnisch für pussy) scheint ein Eigenleben zu führen … Rasanter und eigenwilliger Animationsfilm, auf internationalen Filmfestivals mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Publikumspreis von Tricky Women 2017.

Originaltitel CIPKA Drehbuch Renata Gąsiorowska Animation Renata Gąsiorowska Ton Ewa Bogusz Musik Volodymyr Antoniv Produktion Agata Golańska Hochschule Filmhochschule Łódź (PWSFTviT)
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ECHOS

Michael Ramsauer • Österreich 2005 • 33 min • OmdU • HoH

Eines Nachts in einem Auto, irgendwo auf einem Acker in Niederösterreich: Drei junge Männer blicken auf die Lichter ihres Heimatortes hinunter, zum letzten Mal. Die Radiohead-CD hängt im Player, der sündteure Whiskey muss dran glauben, die Freundschaft eine letzte Prüfung überstehen. Zunächst verläuft alles nach Plan, doch bald gerät die Situation außer Kontrolle.

Nachdem ECHOS auf heimischen Filmfestivals bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hatte, feierte Michael Ramsauers packendes Jugenddrama über den Versuch eines Gruppensuizids 2005 seine internationale Premiere in Cannes in der Programmreihe Semaine de la Critque.

Schauspiel Christopher Schärf, Daniel Keberle & Michael Steinocher Drehbuch Michael Ramsauer Kamera Lisa Tillinger Schnitt Cordula Thym Ton Odo Grötschnig Sound Design Karin Hammer Musik Thalija Produktionsleitung Carmen Weingartshofer Hochschule Filmakademie Wien
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IN A PIG’S EYE

Atsushi Wada • Japan 2010 • 10 min • OmdU (HoH)

Vater, Mutter, Großmutter, sechs Kinder und ein Hund leben zusammen. Vor dem Haus liegt ein überdimensionales Schwein, von dem sich alle beschützt fühlen, bis es plötzlich verschwindet. Atsushi Wada, der für seine außergewöhnlichen Animationsfilme bereits zahlreiche große Preise erhielt, zeichnet hier das Bild einer neurotischen Familie, die sich in rituellen Handlungen und Wiederholungszwängen und vor allem im Schweigen übt.

Originaltitel WAKARANAI BUTA Drehbuch Atsushi Wada Animation Atsushi Wada Sound Design Kyohei Takahashi Musik Luiz Kruszielski Produktion Atsushi Wada & Koji Yamamura Hochschule Tokyo University of the Arts
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BEINGWHALE

Christoph Schwarz & Marcuse Hafner • Österreich 2014 • 17 min • eOF

Kunst muss Schock! Aktionskünstler Renfah will Venedig einen Wal aufbinden: Zur Eröffnung der Biennale soll ein toter Wal am Markusplatz aufgebahrt werden, der sich in der Sonne aufbläht und Venedig mit Gedärm überzieht. Die Proteste aufgebrachter Tierschützer*innen werden dabei gleich mitinszeniert. Doppelbödige Kunstmockumentary.

www.christophschwarz.net

Sprecher Neil Bromley Drehbuch Christoph Schwarz & Marcuse Hafner Konzept Christoph Schwarz & Marcuse Hafner
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OUT AGAIN

Robin Cloud • USA 2016 • 10:30 min • OmdU

Cat und Liz sind frisch verheiratet und treten an, um Cats Eltern die frohe Kunde zu überbringen. Wäre da bloß nicht die Alzheimer-Erkrankung von Cats Mutter, die sie ausgerechnet die wirklich wichtigen Details im Leben ihrer Tochter vergessen lässt …

Mit Fingerspitzengefühl und entwaffnender Offenheit findet die New Yorker Comedienne Robin Cloud in ihrem Regiedebüt den richtigen Ton, um eine nicht unkomplizierte Situation humorvoll und leichtfüßig aufzulösen. Nebenbei wird gnadenlos wie gründlich mit gleich einem ganzen Bündel an Klischees aufgeräumt. – »Based on a deeply personal experience.« (Robin Cloud)

Schauspiel Robin Cloud, Shakirah DeMesier, Madeline McCray & Jay Potter Drehbuch Robin Cloud Kamera Yessica Curiel Montoya Ton Graeme Laidlaw, Laura Cunningham & YongSoo Lee Sound Design Siara Spreen & Angelo Panetta Produktion Kate Bolger, Robin Cloud, Jessica Devaney, Amy Emmerich, Shannon Gibson, Stone Roberts & Sania Jhankar
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ON LOOP

Christine Hooper • Großbritannien 2013 • 5 min • OmeU • HoH

»Four in the morning, crapped out, yawning.« Wäre da bloß nicht diese unsägliche Sache mit dem Briefbeschwerer, die einem plötzlich den Schlaf raubt … Inspiriert von den Arbeiten des Malers David Hockney und des Filmemachers Michel Gondry, hält die britische Filmemacherin Christine Hooper die Zuschauer*innen mit einer äußerst unterhaltsamen Tour de Force durch eine schlaflose Nacht in Atem.

Mit pointiertem Witz erzählt ON LOOP von der Invasion der intimsten Komfortzone durch die Geschehnisse des Tages und den ermüdenden Begleiterscheinungen der Schlaflosigkeit, die einen dann aber doch nie zum Einschlafen bringen. Christine Hooper folgt in ihrem mehrfach preisgekrönten Animationsfilm einer Traumlogik, über die sie zu einer spannenden Ästhetik gelangt, in der die kubistischen Elemente als visuelle Übersetzung sich überlagernder Gedankenfragmente funktionieren. Die Performance des Gedankenmonologs durch die schottische Comedienne Susan Calman ist schlichtweg ein Genuss.

christinehooper.com

Schauspiel Jayne Edwards Sprecherin Susan Calman Drehbuch Christine Hooper & Victoria Manifold Animation Alice Dunseath, Ana Stefaniak & Christine Hooper Kamera Christine Hooper Schnitt Christine Hooper Sound Design Mike Wyeld & Tom Lock Griffiths Hochschule Royal College of Art London
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CATHERINE

Britt Raes • Belgien 2016 • 12 min • eOF

Catherine liebt Haustiere! Am meisten jedoch liebt sie ihre Katze. Daran ändert sich auch bis ins hohe Alter nichts. Tragikomische Erzählung über den Werdegang einer »Crazy Cat Lady«.

catherine-catlady.tumblr.com

SprecherInnen Madison Reeves & Rudi RokBraden Lunsford Drehbuch Britt Raes Character Design Britt Raes Animation Oskar De Rycker, Olivier Vanden Bussche, Serge Lenaers, Lenny Biesemans, Sarah Rathe & Britt Raes Sound Design Gregory Caron Musik Pieter Van Dessel Produktion Creative Conspiracy
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THE KISS

Charlie Swinbourne • Großbritannien 2014 • 7:20 min • OmdU (HoH)

Beim ersten Date erhält ein hörendes Paar unerwartet »Hilfe« von einem gehörlosen Paar. In seinem witzigen Kurzfilm zermalmt der britische Regisseur Charlie Swinbourne, der u.a. die Comedy-Serie DEAF FUNNY kreiert und viele weitere Kurzfilme in BSL (British Sign Language) realisiert hat, pointiert Vorurteile über die Kultur und Sprache gehörloser Menschen.

charlieswinbourne.com

Schauspiel Chloe Gilgallon, Ben Rufus Green, Matt Kirby & Deepa Shastri Drehbuch Charlie Swinbourne Kamera Ted Evans Schnitt Nicholas Marc Padley Produktion Charlie Swinbourne
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ERDBEERLAND

Florian Pochlatko • Österreich 2012 • 35 min • dOF

Smells like teen spirit – in der Steiermark. Nisti und Resi, das war einmal. Dennoch läutet schon wieder Resis iPhone – und klar, der Nisti ist’s. Irgendwo zwischen Komasaufen und Onanieren, Blickwechseln und Eifersucht, Gruppendruck und selbstverordneter Idiotie, Drill im Turnsaal und Zerstörungslust, Todessehnsucht und dem Rausch der Geschwindigkeit, irgendwo dazwischen muss doch Platz sein für die unentdeckten Held*innen dieser Welt. Da avanciert selbst der TV-Seelsorger (Schlagerstar Waterloo in einem pointierten Gastauftritt im eigenwilligen Westernlook) zur moralischen Instanz: »Du hast nur das eine Leben, merk dir das.«

Schauspiel Sophie Derntl, Kaja Zitter, Raphael Gruber, Daniel Fadinger, Patrick Fadinger, Patrick Nistelberger, Resi Reiner, David Valentek, Martina Zinner, Juliette Eröd, Margarete Thiesel, Werner Herzog, Hans Kreuzmayr & Michael Lackner Drehbuch Florian Pochlatko Kamera Serafin Spitzer Schnitt Roland Stöttinger Ton Simon Spitzer Sound Design Christian Obermayr Produktionsleitung Bernadette Pausackl Produktion Florian Pochlatko Hochschule Filmakademie Wien
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THE BIGGER PICTURE

Daisy Jacobs • Großbritannien 2014 • 7:30 min • eOF

»You want to put her in a home, you tell her!« Anhand lebensgroßer Figuren erzählt Daisy Jacobs mit subtilem Witz und Wärme die Geschichte zweier Brüder, die sich um ihre alternde Mutter kümmern. In gemalten, ebenfalls lebensgroßen Sets nimmt die Auseinandersetzung mit einer Situation, mit der jede*r zwangsläufig eines Tages konfrontiert sein wird, Gestalt an.

THE BIGGER PICTURE war 2015 für den Oscar in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm nominiert, gewann den BAFTA-Award in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm bei den 68. British Academy Film Awards und wurde mit dem Cartoon d’Or ausgezeichnet. Auf der Website zum Film ist ein spannendes Making of zu sehen.

www.thebiggerpicturefilm.com

SprecherInnen Anne Cunningham, Christopher Nightingale & Alisdair Simpson Drehbuch Jennifer Majka & Daisy Jacobs Animation Christopher Wilder & Daisy Jacobs Kamera Max Williams Schnitt Vera Simmonds Sound Design Jonas Andreas Jensen Musik Huw Bunford Produktion Chris Hees
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… A CAR …

Carola Dertnig • Österreich 2010 • 8 min • OmeU • HoH

Eine zu kleine Durchfahrt, eine Familienkutsche, ein absterbender Motor und ein Abstand, der fatal unterschätzt wird: Nachdem die Performancekünstlerin Carola Dertnig in ihrer Serie TRUE STORIES bereits die unterschiedlichsten Alltagssituationen auf ihr Slapstick-Potential hin erprobt und auf Genderstereotype abgeklopft hat, ist in … A CAR … das Autofahren an der Reihe. Schauplatz ist die Wiener Apollo Garage. Der Versuch, aus dem System Parkgarage zu entkommen, führt zu haarsträubend akrobatischen Verrenkungen der als »heißer Feger« gestylten Künstlerin und in ein lyrisch-absurdes Autogedicht, mit dem sie sich auf die Performerin Simone Forti bezieht. Am Ende steht über dem Ganzen nichts als die Aufforderung zu »Reinlichkeit und Ruhe«.

caroladertnig.at

Schauspiel Carola Dertnig Sprecherin Carola Dertnig Konzept Carola Dertnig Literaturvorlage Carola Dertnig Kamera Katharina Cibulka Schnitt Katharina Cibulka Sound Design Philipp König Produktion Carola Dertnig
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WATCHING YOU, WATCHING ME

Pamela Romanowsky • USA 2016 • 6:40 min • OmdU

»For me, each step I take, each move I make, I know I’m being watched. So I’m gonna be fierce with every step.« (Shea Diamond) – In faszinierenden Schwarzweiß-Porträts anonymer Gesichter im Getümmel der Metropole New York entwirft Pamela Romanowsky eine cineastische Kontemplation über Wahrnehmung, Sichtbarkeit und eingeschriebene Vorurteile. Was bedeutet es, jemanden wirklich zu sehen?

www.pamelaromanowsky.com

Mitwirkende Shagasyia Diamond, Lyn Slater, Rachel Fleit, Edward McDonald, Amy Emmerich, Shannon Gibson & Stone Roberts Konzept Pamela Romanowsky Kamera Zelmira Gainza Schnitt Joanna Naugle Sound Design Lucas Sanoff Produktion Gabrielle Nadig
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MARIA LASSNIG KANTATE

Hubert Sielecki & Maria Lassnig • Österreich 1992 • 7:30 min • OmdU • HoH

»Es ist die Kunst, ja, ja, die macht mich immer jünger, sie macht den Geist erst hungrig und dann satt.«

Als Moritatensängerin verkleidet, singt Maria Lassnig in 14 Strophen einen Lebensrückblick, vom Wochenbett der Mutter, von den Quälereien der MitschülerInnen in der Klosterschule, von der Untreue der Verehrer und den wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn wie Paris und New York, während im Hintergrund die selbstgezeichneten Schauergeschichten ablaufen und mit Selbstironie und Humor in Weisheit enden. Maria Lassnig, die ihre Zeichentrickfilme in den 1970er Jahren in New York immer alleine machte, arbeitete hier zum ersten Mal in Kollaboration mit einem Kollegen, Hubert Sielecki.

Mitwirkende Maria Lassnig Animation Maria Lassnig Musik Hubert Sielecki Produktion Hubert Sielecki
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KATZENTAGE

Jon Frickey • Deutschland 2018 • 11 min • OmdU (HoH)

Jiro ist krank. Es sei eigentlich nur etwas harmloses, meint die Kinderärztin, und gehe schnell vorbei – aber eines ist merkwürdig: Eigentlich leiden nur echte Katzen an Katzenschnupfen. In wunderschön abstrahierten Bildern und mit viel Liebe zum Detail schickt Jon Frickey einen kleinen Jungen auf die große Reise der Identitätsfindung.

www.jonfrickey.com

Originaltitel NEKO NO HI Drehbuch Jon Frickey Animation Jon Frickey Kamera Gofish & Satoko Shibata Schnitt Jon Frickey Sound Design David Kamp Produktion Takashi Horiguchi & Jon Frickey
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KROCHACARRALDO

Christoph Schwarz • Österreich 2013 • 18 min • dOF

Ein Film über einen Filmdreh, über Wahnsinn und Scheitern. Für einen Vorfilmwettbewerb ersinnt Regisseur Christoph Schwarz eine groteske White-Trash-Adaption von Werner Herzogs Klassiker FITZCARRALDO. Auf einem Floß aus Plastikmüll soll ein waschechter Wiener »Krocha« die Donau hinabfahren. Doch alles läuft aus dem Ruder. Wahndreist samt Neon Cap – Kinski meets Jumpstyle. (Diagonale)

www.christophschwarz.net

Mitwirkende Christoph Schwarz, Julian Palacz, Stefan John, Anna-Kirsten Krambeck, Peter Frey & Kathi Fuchs Sprecher Peter Miklusz Drehbuch Christoph Schwarz Kamera Christoph Schwarz, Herwig Steiner & Charly Namendorf Schnitt Christoph Schwarz Produktion Christoph Schwarz
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CUTECUTECUTE

Clemens Kogler • Österreich 2009 • 2 min • OmeU

Vor zart gemustertem Hintergrund wackeln putzige bunte Zeichentrickkreaturen rhythmisch hin und her: Schäfchen, Teddy und Hamster, Turnschuh, Penis und Doppelwhopper. »Kawaii« steht für ein ästhetisches Konzept, das Unschuld und Kindlichkeit betont und sich auf alle Bereiche der japanischen Gesellschaft ausgedehnt hat. In nur zwei Minuten, getarnt als flottes japanisches Musikvideo, dekonstruiert Clemens Kogler Niedlichkeit als eine der subtilsten Formen von Macht.

www.clemenskogler.net

Konzept Clemens Kogler Animation Clemens Kogler Produktion Clemens Kogler
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HANDS SOLO

William Mager • Großbritannien 2009 • 15 min • OmdU (HoH)

Dass gehörlose Menschen durch die Benutzung der Gebärdensprache geschickt mit den Händen sind, liegt auf der Hand, aber über so viel Flexibilität staunt man doch. Der gehörlose Vernon feiert ob seiner besonderen Fingerfertigkeiten unter dem Pseudonym Hands Solo Erfolge als »porn star with the midas touch«. Ein Kamerateam begleitet ihn bei seiner Arbeit … Herrliche Porno-Mockumentary, gespickt mit zahlreichen Filmzitaten.

wlmager.com

Schauspiel Matt Kirby, Nicola Stapleton, Ben Green, Deepa Shastri, Chris Curran & Dominic Coleman Drehbuch Charlie Swinbourne Animation James Merry Kamera Stuart Bentley Schnitt Andy Jadavji Sound Design Vince Watts Musik Joe Hastings & Gary Moore Produktion Colin Pons, Scott James Bassett, Justin Edgar, Julia Caithness & Michelle Eastwood
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A PERFECT ME, A PERFECT YOU

Dina Bukva • Österreich 2018 • 5 min • eOF

»I am going to tell you a story about a perfect me and a perfect you.« – Mit minimalistischen Filzstiftzeichnungen und Voice-over reflektiert Dina Bukva über Körper-Bilder, Schönheitsideale, Selbstinszenierung und den Kampf um soziale Inklusion durch virtuelle Likes in Zeiten von Instagram und Facebook.

Sprecherin Dina Bukva Drehbuch Dina Bukva Animation Dina Bukva Produktion Dina Bukva
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NEVADA

Emily Ann Hoffman • USA 2017 • 12 min • eOF

Der romantische Wochenendausflug eines jungen Paares wird in dieser Stop-Motion-Dramödie von einer Kondom-Panne überschattet. Gerade erst begegnet, schon gestaltet sich die Zukunft konkreter als erhofft. Oder gibt es einen Plan B?

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SprecherInnen Chet Siegel, Jonathan Randell Silver & Ronald Alexander Drehbuch Emily Ann Hoffman Animation Emily Ann Hoffman Sound Design Anarchy Post & Mike Towndrow Musik Ali Helnwein & Daniel McCormick Produktion Sean Weiner
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PITTER PATTER GOES MY HEART

Christoph Rainer • Österreich 2015 • 21 min • dOF

Lisa (wunderbar: Vicky Krieps) ist von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt. Bei einem Antikrampfadern-Shooting will sie das Herz des Werbefotografen, ihres Exfreundes, zurückgewinnen. Gut, dass ihr Vater diesbezüglich prächtig ausgestattet ist, blöd nur, dass zur perfekten Liebe immer noch zwei gehören. Ein modernes Märchen als bitterböse Romantikkarikatur.

Schauspiel Vicky Krieps, Michael Maertens, Martina Schöne-Radunski, Max Reimann & Tom Lass Drehbuch Christoph Rainer Kamera Georg Geutebrück Schnitt Roland Stöttinger Ton Aljoscha Haupt & Simon Peter Musik David Furrer Produktion Elsa Kremser, Mark Szilagyi, Nikolai Gemel & Christoph Rainer Hochschule Filmakademie Baden-Württemberg, Columbia University & Filmakademie Wien
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ONE YEAR LEASE

Brian Bolster • USA 2014 • 11 min • eOF

Als die New Yorker Brian, Thomas und Kater Casper endlich die lange gesuchte Traumwohnung beziehen können, scheint das Glück perfekt. Doch sie haben die Rechnung ohne die überaus exzentrische Vermieterin gemacht. Was von dem Jahr bleibt, das die drei unter der Fuchtel von »cat lover« Rita durchstehen, sind deren Anrufbeantworter-Nachrichten. Dass Brian Bolster zufällig Filmemacher ist und aus diesen Dokumenten alltäglichen Grauens so etwas wie eine Komödie bastelt, die ihre Komik im Stillen entfaltet, ist ein Glück für die Welt.

Konzept Brian Bolster Kamera Brian Bolster Schnitt Anthony Sherin Produktion Brian Bolster
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