MIRA LU KOVACS: STAY A LITTLE LONGER
Lydia Nsiahs analoge 16mm-Bilder in Schwarzweiß und Farbe betten den Gesang und die intimen Zeilen aus Mira Lu Kovacs Feder in ein Firmament aus kargen Naturszenerien, die eine ohnehin schon weit aufgerissene Kluft emotionaler Selbstreflexion um ein Vielfaches potenzieren. Fahrten durch nebelverschleierte Ebenen, sehnsuchtsvolle Blicke in menschenleere Weiten. Die Welt steht kopf, verliert sich in der Abstraktion, färbt sich ein, bewegt sich unaufhaltsam weiter. Eine audiovisuelle Ode an die wohlwollende und rettende Selbstliebe – minimalistisch, schwermütig, voller brüchiger Schönheit. (Diagonale)









