BADMINTON
Jim und Jack spielen gegeneinander Federball. Wer wohl gewinnt?
Jim und Jack spielen gegeneinander Federball. Wer wohl gewinnt?
Sechs Miniaturen folgen der Entwicklungsgeschichte von Karin Bergers Tochter in dokumentarischen Bildern und pointierten Bildmetaphern. Ein herrlich selbstironischer, auf die donnernden Klänge der »Carmina Burana« abgestimmter Blick auf Widersprüche und Absurditäten, die das Mutterdasein zwischen Liebe und Selbstverwirklichung mit sich bringt, und nicht zuletzt auf die heikle Frage nach der Weitergabe weiblicher Rollenbilder. (Diagonale)
Erinnerungen aus 10 Jahren, übersetzt in 10 MB binäre Information: In seiner exakt 10 MB fassenden Videoarbeit stößt Markus Maicher eine vielschichtige Reflexion über das Verhältnis von menschlichem und digitalem Gedächtnis an. 10 MEGABYTES OF MEMORY wurde mit dem Open-Source-Programm FFmpeg in der Kommandozeile komprimiert und geschnitten, die Kompression begründet ein Plädoyer für eine Ästhetik kompakter Dateiformate und stellt sich gegen immer höhere Auflösung, Bitraten und (Umwelt-)Kosten digitaler Bilder.
Ein Film, der nur über Emojis erzählt ist! Bahnbrechend – oder eher nicht? Der Wiener Künstler Renfah ist von seiner Idee überzeugt und textet seinem Freund Christoph Schwarz das »Skript«. Emoji um Emoji wird die Bedeutung der Symbole diffuser, Schwarz’ Exit-Zeichen missversteht Renfah prompt. Doch dann das Glück im Unglück: Ein Kind und ein Hund übernehmen die Projektentwicklung. (Diagonale)
JOYFUL FLAME liefert eine gänzlich neue, genderpolitische Lesart des Begriffs »Hybridfilm«. Ausgerechnet ein Cowboy, die heteronormativste Figur der Filmgeschichte, dient Ezra Šimek als Verkörperung einer traumartigen Held*innenreise hin zu einem sich verflüssigenden Geschlechterbild. Statt wilde Pistolenduelle auszutragen, vereint sich dieser Cowboy mit einer Hexe, und gemeinsam begraben sie und der Film traditionelle Geschlechterrollen und unterdrückende Weltmodelle. (Diagonale)
Aus ihrem Alltag gerissen, stehen die Bewohner*innen einer gewöhnlichen Stadt plötzlich einer Pilzinvasion voll von Terror, Klischees und Absurditäten gegenüber.
Adaption des Gedichts KASPAR HAUSER LIED von Georg Trakl – verfasst 1913, ein Jahr vor seinem Tod, und Bessie Loos gewidmet – des Wiener Künstler*innenduos GRAF+ZYX für den Jahreswettbewerb des ART VISUALS & POETRY Filmfestivals 2014.
Eine imaginierte Reise quer durch Europa: Edith Stauber gestaltet den Festivaltrailer für CROSSING EUROPE 2011 als Liebeserklärung an die Ära des analogen Radios und die Sprachvielfalt Europas.
Achtung auf dem Dancefloor! Die 11-jährige Sarah tanzt und singt sich durch ihren Musikvideoclip, bei dem sie alles – Choreografie, Tanz, Kamera, Schnitt – ganz alleine gemacht hat.
»Es ist die Kunst, ja, ja, die macht mich immer jünger, sie macht den Geist erst hungrig und dann satt.«
Als Moritatensängerin verkleidet, singt Maria Lassnig in 14 Strophen einen Lebensrückblick, vom Wochenbett der Mutter, von den Quälereien der MitschülerInnen in der Klosterschule, von der Untreue der Verehrer und den wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn wie Paris und New York, während im Hintergrund die selbstgezeichneten Schauergeschichten ablaufen und mit Selbstironie und Humor in Weisheit enden. Maria Lassnig, die ihre Zeichentrickfilme in den 1970er Jahren in New York immer alleine machte, arbeitete hier zum ersten Mal in Kollaboration mit einem Kollegen, Hubert Sielecki.