ROCK 7 EVER

Ein Musikvideoclip quer durch das musikalische Gemüsebeet. Und das mit akrobatischen Tanzeinlagen.

MÄRCHEN

Sophie Reyer liest und spielt Auszüge aus ihrem Lyrikband DIE GEZIRPTE ZEIT (Verlag Berger 2013).

LETTER FROM A FRIEND

Der in Schladming geborene Singer-Songwriter Renato Unterberg verlässt sein Zuhause und macht sich auf den Weg nach Indien. Zwischen hier und dort, Tonstudio und buddhistischem Kloster entfaltet sich ein musikalisches, in Songs erzähltes Roadmovie entlang biografischer Stationen und Wendepunkte auf seiner (Lebens-)Reise.

LETTER FROM A FRIEND ist eine auf analogem und per Hand entwickeltem Super8-Filmmaterial gedrehte Hommage an das Reisen, Musikmachen und Filmemachen und das Porträt der außergewöhnlichen Freund*innenschaft zwischen dem Musiker Renato Unterberg und der Filmemacherin Stefanie Weberhofer, die ihn über sechs Jahre lang begleitet hat.

IT IS NO DREAM

Aris Leidenschaft ist das Wasserspringen. Im Freibad findet er einen Rückzugsort vor dem trostlosen Alltag und seiner apathischen Mutter, die den Großteil ihrer Freizeit vor belanglosen Dauerwerbesendungen verbringt. Als sich Ari vor anderen Jungs beweisen will, muss er sich dem von ihm so gefürchteten Zehnmeterbrett stellen. Kann vielleicht der Olympiasieger Dmitri Sautin dem Jungen helfen?

3 SACHEN KAUFEN

Es beginnt als Experiment während der COVID-19-Pandemie: Filmemacherin Gabriele Mathes dokumentiert ihre Bemühungen, eine Greißlerei in ihrem Gemeindebau vor der Schließung zu bewahren, indem sie die Nachbar*innen davon zu überzeugen versucht, sich zu regelmäßigen Einkäufen zu verpflichten. Wieviel zivilgesellschaftliches Engagement verträgt das Zusammenleben im Gemeindebau?

GUTEN MORGEN MADAM MONA

Ein ganz normaler Morgen für Madam Mona. Der Tag beginnt traumhaft – aber auf der Straße ereignet sich Dramatisches.

TWINNI ODER SO

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia, Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit Totschlagen, die Mama ist grad nicht da und soll ein Eis mitbringen. (Lisa Weber)

Dieser Film ist ein kleines Radikal-Monument. Ein paar Momente aus dem Leben zweier Mädels, denen einfach nur »urfad« ist. (…) Lisa Weber hat eine Gabe: Sie spielt ihre Figuren aus all den Zuschreibungen und Bedeutungsebenen frei und betritt damit eine Terra Incognita des österreichischen Gegenwartskinos. Den Jugendfilm. Keinen, in dem die Gefühle, Gedanken, Idiome, Milieus hinterfragt werden. Sondern einen, der einfach ist, in all seiner schnöden Alltäglichkeit und Bedeutungslosigkeit. Das Leben halt. (Markus Keuschnigg)

SATELLITES

SATELLITES zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform YouTube verbreiteten Ohnmachtsrituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem »entkörperlichten« Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet. (Crossing Europe)

MUSIK

Ein korrupter Beamter, der eigentlich nur raus will – aus Job, Routine und Abwärtsspirale. Und stattdessen etwas ganz anderes möchte, so etwas wie Musik. In einer heiter-tragischen Gratwanderung zwischen Absurdität und entwaffnendem Realismus erzählt Stefan Bohun von einem liebenswerten Realitätsverweigerer, der ausgerechnet in der pubertierenden Freundin seiner Tochter eine glühende Bewunderin findet. (Diagonale)

MUSIK widersetzt sich der Gleichsetzung von gesellschaftlichem Scheitern – Scheidung, Pfändung, Korruption – und persönlicher Niederlage. »Was bist du für ein Opfer?« wird Andreas von seiner Tochter abgemahnt – und wächst als latent anarchischer Verweigerer der Selbstaufgabe über sich selbst hinaus. Mit feinem Gespür für die richtige Balance zwischen Tragik und Komik und präzise gesetzte Pointen begeisterte Stefan Bohun die Jury der Diagonale 2014, die MUSIK mit dem Preis für den besten Kurzspielfilm auszeichnete.

ARBEIT 2.0

ARBEIT 2.0 verarbeitet Passagen aus dem Hörspiel HEIDI HOH 3 von René Pollesch zu einem überdrehten Werbeclip, der sich wiederum mit den speziellen Arbeitsbedingungen in genau diesem Feld beschäftigt. Formal wird die Sprache aktueller Werbespots aufgegriffen. Typographie, Icons, Logos und Download-Balken werden eingesetzt, um Themen wie Prekariat, Generation Praktikum und Computerarbeitsplätze die gleiche populäre Ästhetik zu verpassen, wie es sonst nur bei Limonade, Turnschuhen, Schokoriegeln & Co. der Fall ist.