Vom Freibad in die Notaufnahme, von der Kirchbank aufs Sofa, vom Alltäglichen ins Besondere: Die Linzer Künstlerin Edith Stauber (*1968) wirft in ihren Miniaturen an der Schnittstelle von Film, Zeichnung und Malerei mit untrüglichem Gespür für Momentaufnahmen und Details, die allzu leicht übersehen werden, einen humorvoll-empathischen und zuweilen selbstironischen Blick auf Alltag und Zwischenmenschliches. Filmwissenschafter Markus Vorauer: »In Edith Staubers Filmen dominiert eine Form der empathischen Zurückhaltung, die die Distanz und das Interesse gegenüber den Menschen und Objekten in angemessener Form zur Symbiose bringt.«
Filmtalk
Gespräch mit Edith Stauber im Anschluss an das Filmscreening. Moderation: Michelle Koch.

