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DRAGA LJILJANA – LIEBE LJILJANANina Kusturica / Österreich 2000DRAGA LJILJANA – LIEBE LJILJANA
DRAGA LJILJANA – LIEBE LJILJANA
Nina Kusturica / Österreich 2000 / 31 min / OmeUAcht Jahre nach ihrer Flucht nach Österreich begibt sich die in Bosnien-Herzegowina geborene Filmemacherin Nina Kusturica auf die Suche nach einer verlorenen Vergangenheit. Die titelgebende Ljiljana, an die sie ihre filmischen Briefe adressiert, ist ihre Kindheitsfreundin, die während des Krieges in Sarajevo geblieben ist. Doch sie zu finden scheint ebenso unmöglich wie das Wiederfinden der früheren Heimat. Nina Kusturicas Abschlussfilm an der Filmakademie Wien ist »ein Film über die Unmöglichkeit aus dem Exil nach Hause zurückzukehren; ein Roadmovie und ein Detektivfilm«. (Volker Heise)
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VIENNA X
Marwa Yasin / Österreich 2022 / 4:10 min / OmeUAusgehend von dem Song »Vienna« von Billy Joel, der im Film auf einem Oud (arabische Laute) neuinterpretiert wird, kreiert und animiert die in Wien lebenden Illustratorin Marwa Yasin ein digitales Abbild des Reumannplatzes – ein Ort, der mit vielen negativen Stereotypen belegt ist, aber für viele Menschen eine ganz andere Bedeutung hat.
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BECOMING STICKINESSMai Ling / Österreich 2023BECOMING STICKINESS
BECOMING STICKINESS
Mai Ling / Österreich 2023 / 25 min / OmeUBECOMING STICKINESS, ursprünglich als Zweikanal-Videoinstallation produziert, erforscht das Potenzial der Klebrigkeit und provoziert Ornamentalismus im Wiener Kontext durch ornamentale und invasive wandernde Menschen/Pflanzen. Der Film begibt sich auf eine sensorische Erkundung mittels Experimentieren, Kochen, Essen und Interagieren, die mit der Suche nach Kudzu beginnt, einer in Ostasien verbreiteten Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Die Erzählung gipfelt in einer kollektiven Choreografie, in der mehrere Körper miteinander verschmelzen und die Grenzen zwischen Mensch und Objekt, dekorativ und invasiv, verschwimmen.
Mai Ling, gegründet 2019 in Wien, ist ein anonymes Künstler*innen-Kollektiv und Verein, der sich der Förderung von Dialogen über Rassismus, Sexismus, Homophobie und Vorurteile mit einem Schwerpunkt auf FLINTA* asiatischer Abstammung, Diaspora und Migrant*innenen verschrieben hat. Die Gruppe verleiht programmatisch jener Figur eine kritische Stimme, die in Gerhard Polts gleichnamigem Kabarett aus 1979 eine Reihe an bitterbösen Exotismen, Stereotypen und misogynen Übergriffen über sich ergehen lassen musste. Mai Ling stellt den westlichen heteropatriarchalen Blick und rassistische Vorstellungen in Frage, die immer wieder Stereotypen über »Asien« reproduzieren, und engagiert sich in verschiedenen Formen künstlerischer Praxis und Aktivismus.









