RAST
Iris Blauensteiner / Österreich 2016 / 60 minScreening: OmeU / Streaming: OF
Iris Blauensteiner widmet sich in ihrem Dokumentarfilm RAST Orten, die fern des Zuhauses liegen: einer Raststätte und einem Campingplatz an der Donauufer Autobahn bei Wien. In strengen Tableaus porträtiert sie die Urlauber*innen und Arbeiter*innen, deren Reisen an diesen Transitorten freiwillig oder unfreiwillig unterbrochen werden, sobald die Fahrzeuge stillstehen: Wohnmobile, die ihr Urlaubsziel erreicht haben, und LKWs, die wegen festgesetzter Lenkzeiten und Fahrverboten an Sonn- und Feiertagen rasten müssen, werden zum beengten Ersatzzuhause auf Zeit. Iris Blauensteiner bekommt von den Bewohner*innen intime Einsichten in die mobilen Behausungen, in Rituale und persönliche Geschichten: ein Leben on the road bringt nicht nur Freiheit und fortwährende Bewegung, sondern auch Einsamkeit und Stasis mit sich. (YOUKI Internationales Jugend Medien Festival)
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SCORING
Ken Wardrop / Irland 2007 / 3 min / OmdU (HoH)Nach einem Unfall ist ein junger Mann von den Schultern abwärts gelähmt. In dieser filmischen Meditation des irischen Filmemachers Ken Wardrop beschreibt er die Sinnlichkeit eines Kusses. Denn was, wenn ein Kuss – so gewöhnlich und alltäglich – für dich die einzige Ausdrucksform deiner Sexualität ist?
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HOLE
Martin Edralin / Kanada 2014 / 15 minScreening: OmdU (HoH) / Streaming: eOF
Billy, in mittlerem Alter, schwul und körperlich behindert, lebt alleine – aber fühlt sich nicht minder isoliert, wenn er unter Leuten ist. Der ihm nächste Mensch ist sein Assistent Craig, der ihn täglich besucht, ihm bei den Arbeiten im Haus und beim Baden hilft. Billy wünscht sich nichts sehnlicher als eine Beziehung, und so streift er durch die Stadt, auf der Suche nach Intimität …
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LOVE DAVKARona Soffer / Israel 2010LOVE DAVKA
LOVE DAVKA
Rona Soffer / Israel 2010 / 31 minScreening: OmdU (HoH) / Streaming: OmeU
Die israelische Filmemacherin Rona Soffer, die seit einem schweren Unfall in ihrer Jugend gehbehindert ist und nur noch leise flüstern kann, dokumentiert ihre Suche nach einem erfüllten Liebesleben und schreckt dabei nicht davor zurück, ehemalige Liebhaber vor die Kamera zu holen.
»At the age of 15 I was involved in a severe car accident; a curious redheaded girl. After the accident, I am still redheaded and still curious, but with disabilities. In this film, I pursued the challenge of finding love and sex. I met disabled and non-disabled men and searched for my place in a love equation. I was in for a surprise.« (Rona Soffer)
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WOMAN
SIEVIETE
Signe Baumane / Lettland 2002 / 11 min / kein DialogEine Schöpfungsgeschichte über die Beziehung zwischen Frau und Mann – aus der Sicht von Signe Baumane.
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TINY SHOES
KURPITES
Signe Baumane / Lettland 1993 / 11 min / OmeUEin modernes Freud’sches Märchen über ein Mädchen, ihren Vater, einen Prinzen und einen Drachen.
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TEAT BEAT OF SEXSigne Baumane / USA 2008TEAT BEAT OF SEX
TEAT BEAT OF SEX
Signe Baumane / USA 2008 / 28 min / eOFVaginalflüssigkeit, Penisneid, Masturbation, ältere Liebhaber, überstürzte Ehen und die Frage, ob Größe eine Rolle spielt: 15 Lektionen über Sex aus weiblicher Perspektive in Signe Baumanes rasanter, ausgesprochen unterhaltsamer und informativer Trickfilmserie lassen vor Freude über so viel gelebte Consent Culture die Röte ins Gesicht steigen. Aufklärungsfilm für Erwachsene, wie’s besser nicht geht.
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TARZAN
Signe Baumane / USA 2014 / 3:30 min / eOFEine Frau und ein Mann begegnen einander in der New Yorker U-Bahn. Es ist ein Flirt, der an die Schmerzgrenze geht. Signe Baumane animiert einen Song von Joe Cartoon.
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BIRTH
Signe Baumane / USA 2009 / 12 min / eOFAmina, 17, ist schwanger. Sie hat Angst vor der Geburt. Sie bittet um Informationen, Trost und Beistand bei ihren Bekannten und Tanten. Sie bekommt das Gegenteil. Am Ende ist es das Kind, das bestimmt.
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WARTEZEITClara Stern / Österreich 2016WARTEZEIT
WARTEZEIT
Clara Stern / Österreich 2016 / 11 min / dOFEine junge Frau steht an der Bushaltestelle. Ein Unbekannter nähert sich der Wartenden langsam aber bedrohlich. In nur wenigen Minuten Spielzeit baut Clara Stern in ihrem Kurzspielfilm WARTEZEIT eine beklemmende Ewigkeit auf und wurde dafür u.a. auf dem Caminhos Film Festival in Portugal und auf dem AASFF – Austrian American Short Film Festival in New York mit Preisen ausgezeichnet.
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