SILENT PLACES

Simona Deaconescu / Rumänien 2013 / 12 min / OmdU (HoH)

Eine einzigartige Kollaboration, in der Tanz durch Filmsprache nicht illustriert, sondern interpretiert und re-interpretiert wird. Der Film untersucht das Innenleben der Charaktere, fängt ihre Verwirrung, Fragen und Ängste in einem intimen Moment ein. Grausamkeit und Rage, Kindheit und Ge­­­­­fühle, für die es keine Worte gibt, die wir aber alle teilen. (Dan Angelescu)

tangajdance.com

Themen: Tanz

Credits

Mitwirkende Tangaj Dance Collective, Dragoş Istvan Roşu, Răzvan Stoian, Irina Ştefan, Simona Deaconescu & Alexandra Bălăşoiu Konzept Simona Deaconescu Bildgestaltung Oleg Mutu Montage Codrin Iftodi Musik Tibor Cari Produktion Anamaria Antoci & Oleg Mutu

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BODY LANGUAGE ZONE

Kim Saarinen / Finnland 2015 / 10 min / eOF

Zone 1: Body Language Consult
Zone 2: Touching Instructions
Zone 3: Body Language Management
Zone 4: Guaranteed Free Flow

In vier Episoden gibt ein finnischer Experte Tipps für die Körpersprache im Büro.

Credits

Mitwirkende Johanna Keinänen & Sami Kojonen Drehbuch Kim Saarinen Bildgestaltung Kim Saarinen Montage Kim Saarinen Musik Dave Forestfield Produktion Johanna Keinänen

THE MAN WHO COULDN’T DANCE

Barry Prescott / Neuseeland 2005 / 10:30 min / eOF

Alge träumt davon, ein guter Tänzer zu sein. Ausgerechnet er, der keine Beine hat! Seine Schwester Sue gibt sich alle Mühe, ihn bei der Verwirklichung seiner Träume zu unterstützen. Nach einem höchst peinlichen Zwischenfall bei einer Tanzveranstaltung für Menschen mit Behinderungen ist er nahe daran aufzugeben. Allerdings kommt ihm eine raffinierte Lösung seines Problems in den Sinn … Barry Prescotts burleske Komödie wartet mit einigen schrägen Twists auf.

Credits

Schauspiel Joe Taylor, John Bach, Emma Kinane, Alice Fraser & Donna Akersten Drehbuch Barry Prescott Bildgestaltung Richard Bluck Montage Jo Priest Sound Design Mike Hedges Musik Eddie Raynor Produktionsleitung Shirley Langdon Produktion Jan Haynes & Vanessa Alexander

THE POUND HOLE

Dan Kwan & Daniel Scheinert / USA 2015 / 11 min / eOF

Während einer außergewöhnlichen Nacht im wohl außergewöhnlichsten Club der Welt wird DJ Douggpound auf die harte Tour über die Gefahren des SMS-Schreibens während der Arbeit aufgeklärt. – Dan Kwan und Daniel Scheinert arbeiteten als Duo bereits für mehrere Kurzfilme und Musikvideos zusammen und wurden 2015 mit dem MTV Music Video Award ausgezeichnet. Im Jänner 2016 landeten sie mit ihrem Langfilmdebüt SWISS ARMY MAN, einer surrealen Zombie-Tragikomödie mit Paul Dano und Daniel Radcliffe in den Hauptrollen, einen der großen Hits und – ob seiner hemmungslos ausgelebten Geschmacklosigkeiten – auch einen der großen Skandale auf dem Sundance Film Festival.

danieldanielblog.tumblr.com

Themen: Humor / Musik / Nacht

Credits

Schauspiel Doug Lussenhop, Eleanore Pienta, Oddrocker, Ruben Munoz, Treya Bushell, Erica Dawson, Jesse DiLiberti & Aaron Doucette Drehbuch Doug Lussenhop & Daniel Weidenfeld Bildgestaltung Larkin Seiple Montage Doug Lussenhop & Paul Rogers Sound Design Phillip Bladh & Brandon Walz Musik Jordan Hale & Jennifer Ross Produktion Daniel Weidenfield & Adult Swim

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TANGO FINLANDIA

Tomi Riionheimo & Hannu Lajunen / Finnland 2007 / 6 min / ohne Dialog

Ringkampf oder Liebesspiel? Ganz egal. Wenn zwei gestandene Finnen einen »traurigen Gedanken« tanzen, ist das in jedem Fall eine lustige Sache. Man sagt, dass die Finn*innen in Wahrheit den Tango inbrünstiger lieben als so manche*r Argentinier*in. Tatsächlich hat der Tango, nachdem ihn europäische Einwanderer*innen in Südamerika als Ausdruck ihres Fernwehs erfunden hatten und er 1913 über diesen Umweg auch nach Finnland gelangt war, das Land im Sturm erobert. Einen kleinen Unterschied gibt es allerdings zum argentinischen Tango: Die Finn*innen ziehen der Dur das melancholischere Moll vor.

Credits

Schauspiel Petteri Sopanen, Timo Pesonen & Kaarina Etto Drehbuch Hannu Lajunen Bildgestaltung Antti Takkunen Montage Ykä Järvinen & Tomi Riionheimo Musik Hannu Lajunen Produktion Tomi Riionheimo & Indie Films

MOMENTUM

Boris Seewald / Deutschland 2013 / 7 min
Screening: eOF / Streaming: OmdU

Für einige ist es nur ein Snack, aber für Patrick startet ein Tortilla Chip eine Selbstfindung. Ein weiterer Teil der schwungvollen Zusammenarbeit von Boris Seewald (Regie) und Ralf Hildenbeutel (Musik), die dem Publikum bereits eine Reihe von kurzen Tanzfilmen beschert haben und dafür mit zahlreichen Preisen gewürdigt wurden.

www.borisseewald.de

Credits

Mitwirkende Patrick Hanna & Shoko Ito Konzept Boris Seewald Bildgestaltung Georg Simbeni Montage Boris Seewald Ton Magdalena Lepp Musik Ralf Hildenbeutel Produktionsleitung Carolina Rath Produktion seewald & hanna UG

I WANT TO DANCE BETTER AT PARTIES

Matthew Bate & Gideon Obarzanek / Australien 2013 / 29 min / eOF

Nach dem frühen Tod seiner Frau stürzt Phillip in eine Lebenskrise. Eine peinliche Episode auf einer Party gibt den Anstoß, endlich Tanzstunden zu nehmen, und so findet sich der etwas unbeholfene Phillip mit einem Zehnerblock in der Hand mit der jüngeren Tanzlehrerin Melissa im Tanzstudio wieder. Während sie am Merengue feilen, vollzieht sich in Phillip eine Wandlung … In einer sympathischen Mischung aus Dokumentar-, Spiel- und Tanzfilm erzählen Matthew Bates und Gideon Obarzanek nach einer wahren Geschichte vom Überwinden der Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen.

www.closerproductions.com.au

Credits

Schauspiel Steve Rodgers & Elizabeth Nabben Mitwirkende Phillip Rose Drehbuch Matthew Bate & Gideon Obarzanek Bildgestaltung Bryan Mason Ton J.B. Williams Sound Design Pete Best Musik Benjamin Speed Produktion Rebecca Summerton & Closer Productions

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CAPTIVA

Victoria Marks & Margaret Williams / Großbritannien/USA 2016 / 11 min / kein Dialog

»Boy/Man, Drone/Toy, Weapon/Camera. Nature is a terrifying force; it is a tourist paradise. Either way, it knows no justice. Play turns sinister. Machines land on earth, gently … or with devastating impact.« (Victoria Marks)

Auf Captiva Island am Golf von Mexiko entstand während der Rauschenberg Residency in Zusammenarbeit mit dem Tänzer Willy Souly und dem jungen Emory Cavin der Tanzfilm CAPTIVA, die jüngste künstlerische Kollaboration von Victoria Marks und Margaret Williams. Welturaufführung.

margaretwilliamsdirector.com

Themen: Meer / Natur / Tanz / Technik

Credits

Mitwirkende Willy Souly & Emory Cavin Konzept Margaret Williams & Victoria Marks Bildgestaltung Margaret Williams Montage Margaret Williams Musik Mick O'Shea Produktion MJW Production

MOTHERS AND DAUGHTERS

Victoria Marks & Margaret Williams / Großbritannien/USA 1994 / 9 min / kein Dialog

»An inventive and captivating exploration and celebration of a special relationship.« (Sunday Times) Zusammen mit zehn Paaren, von denen viele zuvor noch nie auf der Bühne oder vor der Kamera als Tänzerinnen agierten, untersuchen Victoria Marks und Margaret Williams Mutter-Tocher-Beziehungen. MOTHERS AND DAUGHTERS wurde mit dem Creation for Camera Award, dem Grand Prix Video Danse und bei IMZ Dance Screen mit dem Jury Prize ausgezeichnet.

Credits

Mitwirkende Anna Pons Carrera, Marta Carrera, Jeannette & Carley Adams, Janice & Kate Ashby, Annette & Sasha, Caroline & Ruby Burghard, Margaret & Sue Fuller, Irene & Ursula Hegglin, Carolyn & Charlotte Naish, Bhawani & Bino Nanthabalan & Iris & Louise Tomlinson Bildgestaltung David Scott Montage John Middlewick Musik Jocelyn Pook Produktionsleitung Sophy Morland Produktion Anne Beresford & MJW Production

VETERANS

Victoria Marks & Margaret Williams / Großbritannien/USA 2008 / 17 min / eOF

Victoria Marks und Margaret Williams begleiten fünf Kriegsveteranen, die unter posttraumatischer Belastungsstörung leiden, in ihrem solitären Kampf mit Isolation, Entfremdung und Erinnerung durch die Straßen von Los Angeles. Eine Seitengasse wird zum Schauplatz eines rituellen Reenactments des Kampfgeschehens und der heilenden Auseinandersetzung mit den traumatischen Erlebnissen. VETERANS wurde bei VideoDansa in Barcelona mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

margaretwilliamsdirector.com

Credits

Mitwirkende Manuel Flores, Aaron McCollum, John Tingley, Cidkyee Williams, Felton Lee Williams & Jose Reynoso Konzept Margaret Williams & Victoria Marks Bildgestaltung Margaret Williams Montage Margaret Williams Sound Design Jeremy Cox Musik Jeremy Cox, Nigel Hoyle & Benjamin Britten Produktion Ellen Bromberg, Cari Ann Shim Sham & MJW Production

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