FILMARCHIV

24 Resultate

ANE BRUN: YOU LIT MY FIRE

Lisa James Larsson • Schweden 2015 • 4:55 min • eOF

Mit YOU LIT MY FIRE zollt die bekannte norwegische Singer-Songwriterin Ane Brun, die seit Jahren in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ihr Zuhause gefunden hat und dort ihr eigenes Plattenlabel DetErMine Records (wörtl. das sind meine Platten) betreibt, den KämpferInnen der Frauenbewegung Tribut. Seit ihrem 2003 veröffentlichten Debüt ist aus einem folkigen Ansatz musikalisch und inhaltlich ein bedeutend breiterer Zugang geworden. Über die Entstehung ihres siebenten Studioalbums WHEN I’M FREE (2015), auf dem YOU LIT MY FIRE eine zentrale Stellung einnimmt, sagt Ane Brun: »Zu der Zeit, als viele Stücke entstanden sind, haben in Schweden Wahlen stattgefunden. Das hat mich sehr beeinflusst. Themen wie Feminismus oder Umweltschutz waren sehr dominant und ich habe mich viel damit auseinandergesetzt.« Für die visuelle Umsetzung des Musikvideos zeichnet die schwedische Filmemacherin Lisa James Larsson verantwortlich.

anebrun.com

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DOUBLE 8

Christiana Perschon • Österreich 2016 • 3 min • stumm

Zwei Handkameras, zwei Rollen Doppel-8-Material, vier Kader: In ihrer filmischen Begegnung nehmen sich Christiana Perschon und Linda Christanell – zwei Künstlerinnen aus unterschiedlichen Generationen des österreichischen Avantgardefilms – gegenseitig in den Blick, agieren zugleich als Filmende und Protagonistinnen miteinander. Zu zweit, mit je einer Kamera, entstehen so vier Bilder, die – im Split Screen auf der Leinwand angeordnet – den visuellen Vergleich nahelegen: Was ähnelt sich und worin? Wo entstehen Brüche? Wie verhalten sich die Gefilmten und die Filmenden zueinander? (Diagonale)

christiana.perschon.at

Mitwirkende Linda Christanell & Christiana Perschon Konzept Christiana Perschon Kamera Linda Christanell & Christiana Perschon Produktion Christiana Perschon
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DULCE

Guille Isa & Angello Faccini • USA/Kolumbien 2018 • 11 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: OmeU

In einem kolumbianischen Dorf bringt Dulces Mutter den jungen Mädchen das Schwimmen bei. Diese Fähigkeit ist in der vom Klimawandel betroffenen Küstenregion überlebensnotwendig, auch um später als Muschelsammlerinnen zur Lebensgrundlage der Dorfgemeinschaft beitragen zu können. Guille Isa und Angello Faccini fangen in ihrem mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Dokumentarfilm einen wichtigen Moment im Leben der jungen Dulce ein.

www.junglesinparis.com

Kamera Angello Faccini Schnitt Roberto Benavides Ton Yesid Ricardo Vasquez Rubiano Sound Design Calvin Pia & One Thousand Birds Produktion Jungles in Paris, Darrell Hartman, Oliver Hartman & Annie Bush
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EIGENTLICH VERGANGEN

Nicole Foelsterl • Schweiz/Österreich 2018 • 14:30 min • OmeU

»Ich bin nicht drauf!« Die Großmutter ist sich sicher, dass die Filmemacherin die Kamera falsch positioniert hat. Resolut verteidigt die Frau ihr eigenes Bild gegenüber der Enkelin, die mehr über ihre vergangene Flucht von Ungarn nach Österreich in Erfahrung bringen möchte. Im reibungsvollen und dennoch vertrauten Dialog der beiden offenbart sich wie Familien ihre Geschichte über Generationen hinweg weitergeben und wie diese sich ins Innerste von Beziehungen einnisten.

www.nicolefoelsterl.com

Mitwirkende Marianne Schneider & Nicole Foelsterl Drehbuch Nicole Foelsterl Kamera Nicole Foelsterl & Astrid Heubrandtner Schnitt Nicole Foelsterl Ton Stefan Rosensprung Sound Design Gregg Skerman Produktion Nicole Foelsterl
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FAHREN

Veronika Barnaš • Österreich 2020 • 29 min • OmeU

Veronika Barnaš begleitet in ihrem Film FAHREN zwei Familien von Schausteller*innen und sieht vor allem: Bewegung. Auf langen Fahrten von Schauplatz zu Schauplatz berichten sie vom unsicheren Geschäft auf den Jahrmärkten Österreichs, von der harten Arbeit am temporären Spektakel, die – ob als Großfamilie oder eingespielter Zwei-Personen-Betrieb – nur eines zum Zweck hat: Den Menschen auf den Fahrgestellen einen kurzen Moment der schwerelosen Leichtigkeit zu ermöglichen.

www.veronikabarnas.net

Konzept Veronika Barnaš Kamera Veronika Barnaš Schnitt Karin Hammer Musik Bernhard Hammer Produktion Veronika Barnaš
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FLEISCHWOCHEN

Joachim Iseni • Österreich 2018 • 37 min • OmeU

Zimperlich darf auf dem Bauernhof der Feichtmairs niemand sein. Schon gar nicht während der »Fleischwochen«, wenn neben der Feldarbeit das Schwein geschlachtet und aufwendig verarbeitet werden muss. Tochter Margarete fühlt sich der Arbeit nicht länger gewachsen, ihr fehlt die Kraft die 81-jährige Mutter zu unterstützen, die daran festhalten will. Joachim Iseni zeigt in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm (CROSSING EUROPE Award – Local Artist 2019) routinierte Handgriffe und familiäre Konsequenzen ihrer mühseligen Ertraglosigkeit.

Mitwirkende Margarete Feichtmair, Rosa Feichtmair, Ludwig Haider, Rudi Feichtmair, Sonja Feichtmair, Ronald Pitlik, Herbert Feichtmair & Ernst Feichtmair Drehbuch Joachim Iseni Kamera Joachim Iseni Schnitt Joachim Iseni & Lisa Maria Bickel Sound Design Philipp Feichtinger Produktion Joachim Iseni Hochschule Kunstuniversität Linz
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FOR NONNA ANNA

Luis De Filippis • Kanada 2018 • 13:30 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Christina soll sich in der Abwesenheit ihrer berufstätigen Mutter um ihre italienische Großmutter kümmern. Sie vermutet, dass ihre Nonna sie missbilligt – stattdessen entdeckt sie eine zarte Bindung in ihrer gemeinsamen Verwundbarkeit. Die stille Momentaufnahme ist vom Leben der* Filmschaffenden Luis De Filippis inspiriert, die* in ihren* Arbeiten die verbreiteten Narrative um Transidentitäten umschreibt: »My grandmother was illiterate, spoke almost no English and was a devout Catholic, yet, her house was my safe space.« Ausgezeichnet mit dem Special Jury Prize beim Sundance Film Festival 2018.

Schauspiel Maya Henry, Jacqueline Tarne, Anna Pecchia & Remy Barone Drehbuch Luis De Filippis Kamera Kelly Jeffrey Schnitt Kristy Neville Sound Design Graham Rogers Produktion Luis De Filippis, Nava Rastegar & Lucah Rosenberg-Lee
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HOME SWEET HOME

Chaïtane Conversat • Frankreich/Schweiz 2019 • 13 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: OmeU

Eine alte Dame, die unter dem Eichhörnchensyndrom leidet, sammelt in ihrem Haus Kisten voller Erinnerungen. Ihre Enkelin, die ihr sehr verbunden ist, besucht sie jeden Mittwoch. Aus den angehäuften Schätzen werden wundervolle Geschichten gestrickt. Doch die Kisten nehmen Überhand – und das Mädchen wird erwachsen.

Originaltitel LE REFUGE DE L'ÉCUREUIL Drehbuch Chaïtane Conversat & Pierre-Luc Granjon Animation Pierre-Luc Granjon, Chaïtane Conversat, Antoine Lanciaux & Marjolaine Parot Kamera Nadine Buss Schnitt Hervé Guichard Ton Samuel Billot Sound Design Loïc Burkhardt Musik Patricia Dallio Produktion JMH & FILO Films, Folimage, RTS Radio Télévision Suisse, Reginald de Guillebon & Florence Adam
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JULIA, ROMANI MATRIARCH

Pedro Branco • Portugal 2013 • 12 min • OmeU

Seit mehr als einem Jahrhundert haben viele Roma Communities ihre traditionelle nomadische Lebensweise aufgegeben und sich in den kleinen Dörfern und Städten in Zentralportugal niedergelassen. Julia führt einen 15-köpfigen Haushalt an und steht als Matriarchin drei Roma Siedlungen in Abrantes vor. In einer fesselnden Montage aus Fotografien und Videoaufnahmen lässt Pedro Branco Julia Stationen ihres Lebens erinnern und reflektieren auf welche Weise Roma Traditionen ihren Platz im modernen Leben haben.

Konzept Pedro Branco Kamera Pedro Branco Schnitt Pedro Branco Musik Paco de Lucia, El Vito, Dead Combo & Aurora em Lisboa Produktion Pedro Branco
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MOMENTUM

Boris Seewald • Deutschland 2013 • 7 min
Screening: eOF • Streaming: OmdU

Für einige ist es nur ein Snack, aber für Patrick startet ein Tortilla Chip eine Selbstfindung. Ein weiterer Teil der schwungvollen Zusammenarbeit von Boris Seewald (Regie) und Ralf Hildenbeutel (Musik), die dem Publikum bereits eine Reihe von kurzen Tanzfilmen beschert haben und dafür mit zahlreichen Preisen gewürdigt wurden.

www.borisseewald.de

Mitwirkende Patrick Hanna & Shoko Ito Konzept Boris Seewald Kamera Georg Simbeni Schnitt Boris Seewald Ton Magdalena Lepp Musik Ralf Hildenbeutel Produktionsleitung Carolina Rath Produktion seewald & hanna UG
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MOTHERS AND DAUGHTERS

Victoria Marks & Margaret Williams • Großbritannien/USA 1994 • 9 min • kein Dialog

»An inventive and captivating exploration and celebration of a special relationship.« (Sunday Times) Zusammen mit zehn Paaren, von denen viele zuvor noch nie auf der Bühne oder vor der Kamera als Tänzerinnen agierten, untersuchen Victoria Marks und Margaret Williams Mutter-Tocher-Beziehungen. MOTHERS AND DAUGHTERS wurde mit dem Creation for Camera Award, dem Grand Prix Video Danse und bei IMZ Dance Screen mit dem Jury Prize ausgezeichnet.

Mitwirkende Anna Pons Carrera, Marta Carrera, Jeannette & Carley Adams, Janice & Kate Ashby, Annette & Sasha, Caroline & Ruby Burghard, Margaret & Sue Fuller, Irene & Ursula Hegglin, Carolyn & Charlotte Naish, Bhawani & Bino Nanthabalan & Iris & Louise Tomlinson Kamera David Scott Schnitt John Middlewick Musik Jocelyn Pook Produktionsleitung Sophy Morland Produktion Anne Beresford & MJW Production
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MRS. KABAGODZILLA

Moe Koyano • Japan 2012 • 10 min • OmeU

Frau KABAGOdZILLA hat eine Tochter, deren Arme und Beine ihren eigenen gleichen. Als die Mutter ins Krankenhaus muss, erinnert sich die Tochter an die zurückliegende Zeit und versucht zu erahnen, was auf sie zukommen wird.

Sound Design Izumi Tomikawa & Manami Noda Musik Masashi Nukata Produktion Koji Yamamura Hochschule Tokyo University of the Arts
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MUTTER VON MUTTER

Amina Handke • Österreich 2015 • 20 min • OmeU

»Familiäre Wärme, wie sehnte ich mich eigentlich danach.« Großmutter, Mutter, Tochter – verkörpert von einer Person, der Mutter der Filmemacherin, die in einem beschwerlichen und schmerzlichen Prozess Familienarchäologie betreibt. Lückenhafte Erinnerungen und selbstreflexive Gedanken, ein Brief der verstorbenen Großmutter, vorgelesen aus dem Off: All dies ergibt ein schemenhaftes Bild dreier Generationen von Frauen, die sich nicht wirklich kennen, deren Verhältnis von Berührungsängsten, Trennung und Abwesenheit bestimmt ist. Ein Gefühl, dem auch bildlich Ausdruck verliehen wird: Sachlich und doch intim kadrierte Rückenfiguren, gegenständliche Details, Hände und Gewebe, die metaphorisch zerschnitten und zusammengenäht werden, wie es die Filmemacherin mit den Fäden ihrer Vergangenheit unternimmt. (Diagonale)

www.amina.at

Mitwirkende Libgart Schwarz Konzept Amina Handke & Libgart Schwarz Kamera Amina Handke Schnitt Amina Handke Sound Design Nik Hummer Produktion Amina Handke
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MY STUFFED GRANNY

Effie Pappa • Großbritannien 2014 • 10 min • eOF

Sofía liebt ihre mürrische Oma. Auch wenn diese immer hungrig ist und das wenige Essen aufisst, dass sich die Familie leisten kann. Ihre Pension ist in Zeiten der Wirtschaftskrise das einzige Einkommen der Familie. Doch was passiert, wenn Oma einmal nicht mehr da ist? Geld wächst schließlich nicht auf Bäumen.

www.effiepappa.com

Sprecherin Effie Pappa Drehbuch Effie Pappa, Miranda Ballesteros & Melissa Iqbal Literaturvorlage Nina Kouletakis Kamera Tristan Chenais Schnitt Sibila Estruch Musik David Pearce Hochschule National Film and Television School
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O QUE RESTA

Jola Wieczorek • Österreich/Portugal 2014 • 39 min • OmeU

Nach einem knappen Jahrhundert wird der Haushalt einer Lissabonner Familie aufgelöst und avanciert zum Angelpunkt einer biografischen und zeitgeschichtlichen Erkundung. Was bleibt – o que resta –, sind die Erinnerung, die den Räumen anhaftet, sowie ein unregelmäßig geführter innerfamiliärer Briefverkehr. Während die Kamera die Zimmer abtastet und den weiteren Weg der zurückgelassenen Möbel und Gegenstände nachzeichnet, zeugen die fragmentarisch im Off montierten Nachrichten vom Vergehen der Zeit: Kinder werden zu Eltern, persönliche und historische Tragödien deuten sich an, Leben werden gelebt. Wenn sich textliche und visuelle Spuren wie beiläufig überschneiden, scheint die Zeit für einen Moment stillzustehen. Trotzdem oder gerade weil eine neue Familie die Wohnung beziehen wird. Im Herzen von Lissabon. (Diagonale)

jolawieczorek.com

Drehbuch Margarida Cardoso & Jola Wieczorek Kamera Rita Laranjeira Schnitt Jola Wieczorek Ton José Sequeira, Luis Luz & Asia Dér Sound Design Júlio Pereira Musik Bau Produktion DOC Nomads & Jola Wieczorek
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