FILMARCHIV

27 Resultate

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Shiro Ichige • Japan 2014 • 6 min • kein Dialog

Bunte Kleckse und jede Menge verrückter Spaß: Im Traum ist einfach alles möglich!

www.tuzumiya.com​

Drehbuch Shiro Ichige Animation Shiro Ichige Musik Shiro Ichige Produktion Shiro Ichige
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ABITA

Shoko Hara & Paul Brenner • Deutschland 2013 • 4 min
Screening: OmeU • Streaming: OmdU

Blühende Kirschbäume, klare Seen, weite Wiesen. Die Freiheit erscheint wie ein fragiles Traumbild, wie Tusche auf Reispapier. Auf poetische Weise konturiert ABITA ein kleines Mädchen, das sich von der Sehnsucht nach Freiheit getrieben seine eigene gemalte Welt erschafft. In ca. 5.000 in japanischer Tuschemaltechnik hergestellten Einzelbildern erzählen Shoko Hara und Paul Brenner eine von 36.000 Geschichten von Kindern in Fukushima, die aufgrund der radioaktiven Strahlung nicht mehr in der kontaminierten Natur spielen können.

Sound Design Lorenz Schimpf Musik Lorenz Schimpf Hochschule DHBW Ravensburg
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ARCADE FIRE: WE EXIST

David Wilson • USA 2014 • 6:20 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Andrew Garfield schlüpft für die kanadische Indie-Rockband Arcade Fire aus dem rot-blauen Spiderman-Trikot und liefert eine beeindruckende Performance als junge Frau, die im Körper eines Mannes geboren wurde. WE EXIST aus dem Doppelalbum REFLEKTOR erzählt vom schmerzvollen Coming-out gegenüber dem Vater, das Video zur Single folgt ihr durch eine amerikanische Kleinstadt. Persönliche Freiheit und Akzeptanz erfährt sie allerdings nur im Traum.

Schauspiel Andrew Garfield, Preston Acuff, Gregoer Boru, Jacob Peacock & Steven Vulin Kamera Larkin Seiple Schnitt Thomas Grove Carter Musik Arcade Fire Produktion Sue Yeon Ahn & Jason Baum
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BACK TRACK

Virgil Widrich • Österreich 2015 • 7 min • eOF

Ein audiovisuelles Spiegelkabinett in rasend schönem Schwarzweiß. Virgil Widrich kompiliert Filmausschnitte aus den 1950er- und 60er-Jahren zu einem Bilder-Remix, der sich durch Mehrfachprojektionen auf präzis platzierte Spiegel und Leinwandkonstruktionen in die (von Hand gebaute) Dreidimensionalität übersetzt: Direkt in der Studiokulisse und mit ihr interagierend legen sich die Bildebenen im wortwörtlichen Sinn vor-, über- und hintereinander, einmal zerbersten sie gar im Beschuss von Pistolenkugeln. Wie sich auch Traum, Wahn und Wirklichkeit in Korrespondenz mit dem Metanarrativ verschränken und auflösen, bis nur eine einzige Wahrheit Bestand hat: »Looking at something changes it.« (Diagonale)

www.widrichfilm.com

Drehbuch Virgil Widrich Kamera Bernhard Schlick Schnitt Virgil Widrich Sound Design Frédéric Fichefet Produktion Virgil Widrich
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BERTRAM

Lára Gar∂arsdóttir • Dänemark 2008 • 3 min
Screening: OF (Deutsch eingesprochen) • Streaming: eOF

Die Flucht vor den Hausaufgaben führt Bertram an erstaunliche Orte. Er träumt sich in seine Zukunft.

Sprecher Shilo Duffy Drehbuch Lára Gar∂arsdóttir Literaturvorlage Lára Gar∂arsdóttir Animation Karen Rohde Johansson, Lára Gar∂arsdóttir & Michael Hall Mauritzen Schnitt Michael Hall Mauritzen Ton Henric Wallmark & Thomas Richard Christensen Produktionsleitung Michelle Nardone Produktion The Animation Workshop
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BLUSH

Wim Vandekeybus • Belgien 2005 • 53 min • OmeU (HoH)

Getragen von der Musik David Eugene Edwards und den Texten des flämischen Autors Peter Verhelst, schickt Wim Vandekeybus für die Filmadaption seines gleichnamigen Tanzstücks die Tänzer*innen seines Ensembles Ultima Vez auf eine Reise von den üppigen Landschaften Korsikas in die verwahrlosten Viertel von Brüssel.

Zehn Leute, Männer und Frauen, schnattern und kreischen. Eine Gesellschaft, die einem nur mühsam zivilisierten Bestiarium gleicht. Szenen, die manche Zuschauer*innen erröten lassen könnten, wirre Träume, heiße Fantasien. Theater, Tanz und Film vereinigen sich in BLUSH (..). Hitzige Gespräche über die Liebe. »L’amour ou la mort!« schreit ein Mann. Im Wasser wäre alles leichter, meint ein anderer. Die Tänzer*innen, darunter auch Vandekeybus selbst, bewegen sich kraftvoll, wild und mit chaotischer Ausgelassenheit (…). Gemeinsame Einsamkeit liegt in der Luft, Nervosität schlägt in Brutalität um, der Wille, die Isolation zu überwinden, verleitet wieder zur Zärtlichkeit. Die Spannung steigt: Der instinktive, verletzliche und ruhelose Körper bricht sich in BLUSH seine Bahn und handelt über das unberechenbare und gefährliche Leben ab … (ImPulsTanz)

www.ultimavez.com

Mitwirkende Laura Arís Alvarez, Elena Fokina, Jozef Frucek, Ina Geerts, Robert Hayden, Germán Jauregui Allue, Linda Kapetanea, Thi-Mai Nguyen, Thomas Steyaert & Wim Vandekeybus Drehbuch Wim Vandekeybus Literaturvorlage Peter Verhelst Kamera Lieven Van Baelen Schnitt Dieter Diependaele Sound Design Charo Calvo Musik David Eugene Edwards Produktion Bart Van Langendonck, Emilie Blézat, Ellen De Waele, Ultima Vez, Sciapode & CCCP
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CATS IN THE POOL

Bo-Kyoung Kim • Korea 2012 • 9 min • kein Dialog

Ein Mann sieht eine Katze, die von einem Auto überfahren wurde. In verschiedenen Erscheinungen begleitet ihn die Katze durch den Tag.

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CET AIR LÀ

Marie Losier • USA 2010 • 3 min • OF

April March und Julien Gasc performen in New York a capella »Cet air la«, einen berühmten französischer Song aus dem Jahr 1963 (bekannt vor allem durch die Interpretation von France Gall). Dabei fliegen sie gleichzeitig durch eine Welt von Wolken, Vögeln, Blasen, Nebelmaschinen und Glitzer. Marie Losier und ein 16mm-Projektor machen’s möglich und verleihen dem Song eine traumhafte Textur.

Mitwirkende April March & Julien Gasc Drehbuch Marie Losier Kamera Marie Losier Schnitt Marie Losier Produktion Marie Losier
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DER TRAUMFÄNGER

Craig Handley • Australien 2009 • 5 min • dOF

Die weise alte Frau Wakanda beschützt die kleine Spinne, die vor ihrem Zeltfenster ihre Netze spinnt. Frau Wakanda wird dafür mit einem besonderen Geschenk belohnt. Nach einer indianischen Erzählung.

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GESCHICHTEN VON ANDERSWO

Magali Joly • Deutschland 2007 • 6:30 min • dOF

Gibt es beim Denken Schranken? Die Fee Lili und der grübelnde Bo gehen der Frage nach …

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IM ANFANG WAR DER BLICK

Bady Minck • Österreich/Luxemburg 2003 • 45 min • OmdU (HoH)

Man stelle sich ein Österreich-Portrait vor, gedreht von Jan Svankmajer und David Lynch. Dann bekommt man einen ersten Eindruck von Bady Mincks phantastischem Kinostück IM ANFANG WAR DER BLICK, in dem ein Schriftsteller Österreich in seinen Postkarten erforscht. Der Erzberg und Salzburg werden Landschaften zwischen Traum und Alptraum. Und die Texte, auf den Rückseiten der Karten verborgen, kommen als ein Flüstern ins Bild geschlichen: schreckliche, schmerzliche Texte, von wem auch immer geschrieben im Laufe der Zeit. Eine Spannung zwischen Bild und Text, Suspense zwischen Kultur und Landschaft. (Hans Schifferle, Süddeutsche Zeitung)

badyminck.com

Schauspiel Bodo Hell Drehbuch Bady Minck Literaturvorlage Bodo Hell, Friedericke Mayröcker & Ernst Jandl Kamera Martin Gschlacht, Jerzy Palacz & Martin Putz Schnitt Anne Schroeder & Frédéric Fichefet Ton Carlo Thoss & Frédéric Fichefet Sound Design Frédéric Fichefet Musik Dr. Nachtstrom & Bernhard Fleischmann Produktion AMOUR FOU Vienna, AMOUR FOU Luxembourg, Oikodrom, Garabet Film, Bady Minck & Alexander Dumreicher-Ivanceanu
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IN THE CIRCUS OF YOU

Cheryl Gross • USA 2013 • 6 min • eOF

Die Reise einer Frau in ihr zweites Ich. Eine groteske Peepshow und eine Art Karneval – immer auch eine Form einer anderen Realität.

www.cmgross.com

Konzept Cheryl Gross & Nicelle Davis Literaturvorlage Nicelle Davis Character Design Cheryl Gross Animation Cheryl Gross Sound Design Karl Preusser Musik Karl Preusser
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KITTY

Chloë Sevigny • USA 2016 • 15 min
Screening: OmdU (HoH) • Streaming: eOF

Was tun, um die Aufmerksamkeit der zerstreuten Mutter auf sich zu ziehen? Nach der gleichnamigen 1980 erschienenen Kurzgeschichte von Kultautor Paul Bowles erzählt Chloë Sevigny die Geschichte eines kleinen Mädchens, das sich nichts sehnlicher wünscht als sich in ein Kätzchen verwandeln zu können. Die amerikanische Schauspielerin, die auch als It-Girl und Model Furore machte, steht in ihrem Regiedebüt nicht selbst vor der Kamera, sondern besetzt u.a. Ione Skye (BUT I’M A CHEERLEADER, ZODIAC) und TV-Ikone Lee Meriwether. Für die zwischen Traum und Wirklichkeit changierende Bildsprache zeichnet Seamus McGarvey verantwortlich, noch eindrücklich in Erinnerung NOCTURNAL ANIMALS, in denen er ebenfalls animalische Instinkte in traumschwangere Bilder hüllte. Genderqueerer Sidekick: Katerquartett Jack, Handsome, Hero und Jaguar in der Rolle der weiblichen Hauptdarstellerin.

Schauspiel Edie Yvonne, Ione Skye, Lee Meriwether, Jesse Pearson & Luke Alder Drehbuch Chloë Sevigny Literaturvorlage Paul Bowles Kamera Seamus McGarvey Schnitt Sophie Corra Sound Design Ryan M. Price Musik Brian DeGraw Produktionsleitung Javier Vivas Produktion Kate Bolger, Sarah J. Donohue, Amy Emmerich, Shannon Gibson, Elyse Katz, Michel Merkt, Lizzie Nastro, Christina Piovesan, Stone Roberts & Genna Terranova
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KUH

Julia Ocker • Deutschland 2013 • 4 min • kein Dialog

Eines Nachts träumt die Kuh vom Fliegen. Als sie aufwacht, sind ihre weißen, wolkigen Flecken verschwunden. Wird sie sie wiederfinden?

www.filmbilder.de

Sprecher*innen Laura Mittag & Kerstin Laudascher Drehbuch Julia Ocker Character Design Julia Ocker Animation Julia Ocker Sound Design Christian Heck Musik Christian Heck Produktionsleitung Bianca Just Produktion Studio FILM BILDER & Thomas Meyer-Hermann
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L’OISEAU DE LA NUIT

Marie Losier • USA 2015 • 20 min • OF

In den letzten 30 Jahren ist Fernando aka Deborah Krystal jeden Abend in goldenen Kleidern im legendären Lissaboner Club Finalemente aufgetreten. L’OISEAU DE LA NUIT enthüllt die vielen Facetten Fernandos, die unter den Fasern seiner farbenfrohen Gewänder liegen. Unterstützt von zahlreichen Freund*innen und Filmemacherkolleg*innen lässt Marie Losier Lissaboner Mythen zum Leben erwachen. In stetiger Verwandlung, als Meerjungfrau, Vogel oder Löwe, entführt uns Fernando auf eine Reise in eine Welt des durch Metamorphosen und Mythen ausgelösten Begehrens und Träumens, vom hellen Sonnenlicht eines farberfüllten Strandes zu den spukhaften Schatten eines Museums bei Nacht.

Originaltitel O PÁSSARO DA NOITE Mitwirkende Deborah Krystal Drehbuch Marie Losier Kamera Marie Losier & Rui Xavier Schnitt Catherine Libert & Marie Losier Ton Miguel Cabral Musik Alan Vega Produktion IndieLisboa –Associação Cultural, Miguel Valverde & Marie Losier
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